Neuigkeiten findet ihr immer mal wieder hier!

Sofortige Beendigung der Zusammenarbeit mit dem Sternenkinderzentrum Odenwald

Nach einigen Jahren der intensiven Zusammenarbeit beende ich mit sofortiger Wirkung alle weiteren Tätigkeiten, sowohl in der Begleitung, der Aus- und Fortbildung innerhalb des Zentrums und in der Zusammenarbeit mit dem Verein. Private und geschäftliche Ebenen haben sich von Seiten des Zentrums und des Vereins soweit miteinander vermischt, dass ein Zustand aufgebaut wurde, der eine objektive und sachgerechte Zusammenarbeit nicht mehr möglich machte. Um meinen Namen, meine Arbeit und meine Familie zu schützen, werde ich zukünftig jeglichen Kontakt zu dem Zentrum meiden.

Suche: Der Mann als Opfer häuslicher Gewalt

Mit meinem Fotografenkollegen Dr. Fabian Haas aus Leipzig suchen wir Männer, die Opfer von häuslicher Gewalt geworden sind. Hintergrund unseres Projektes ist die Wahrnehmung von Opfern in der Öffentlichkeit. Opfer sind Frauen, Täter sind Männer. Mit knapp 500 Frauenhäusern zu etwa 5 Männerhäusern in Deutschland, wird dies auch auf dieser Ebene deutlich. In Wirklichkeit wird der überwiegende Teil der Gewalt von Männern gegen Männer ausgeübt. Auch die häusliche Gewalt ist nach Studien nicht nur männlich, sondern vielfach weiblich. Die männlichen Opfer tauchen aber selten auf, denn Männern ist es peinlich, sich als Opfer erkennen zu geben. Und damit verbunden trauen sich viele Männer nicht die Polizei einzuschalten, aus Angst ausgelacht zu werden. Dabei ist die Polizei neutral und hat häufig eigene Opferberatungsstellen, wie beispielsweise in Leer.

Es geht in unserem Projekt nicht darum, die Frauen als gewalttätige Menschen zu stigmatisieren. Dies würde den Tatsachen nicht entsprechen. Uns geht es darum, den männlichen Opfern ein Gesicht zu geben, um die Wahrnehmung zu sensibilisieren und um betroffenen Männern Mut zu machen, sich Hilfe zu holen, um aus der Opferrolle zu entkommen. Letztlich ändern wir nur Dinge, wenn sie öffentlich wahrgenommen werden können. Dafür müssen sowohl Männer, als auch Frauen den Mut haben, davon zu berichten. Und sie brauchen das Sprachrohr, was sie nutzen können.

Wenn Sie ein Mann sind, der häusliche Gewalt erfahren hat und sie den Mut haben davon zu berichten, freuen wir uns, von Ihnen zu hören.

Wie trauern eure Männer?

Ein Tag für Frauen im Bauwagen, die wissen möchten, warum ihre Männer so trauern wie sie es tun.

Das ganze Jahr über halte ich im Bundesgebiet Vorträge zum Thema Männertrauer. Auffallend ist, dass 95% meiner Zuhörer, weiblich sind. Und oft höre ich die gleichen Fragen der Frauen, die ihre Männer nicht verstehen oder meinen, dass ihre Männer überhaupt nicht trauern würden. Dies ist aber nicht so, ihre Männer trauern nur anders als ihre Frauen. Warum sie das tun, wie sie es tun, dass erfahrt ihr an folgenden Samstagen:

17.3.18 / 28.4.18 / 26.5.18 / 23.6.18 / 15.9.18 / 20.10.18 / 24.11.18

Wir starten morgens um 10 Uhr und enden gegen 16 Uhr. Preis: 150,-€/Teilnehmerin. Die Teilnehmerzahl ist auf 5 Frauen pro Termin begrenzt. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Leer: Stammtisch für trauernde Männer

Der Stammtisch richtet sich an alle Männer, die in irgendeiner Weise trauern. Das muss nicht zwangsläufig der Verlust eines nahestehenden Menschen sein, sondern kann vielfältige Gründe haben. Ziel ist es die Männer in einer geschützten Atmosphäre miteinander ins Gespräch zu bringen. Es soll ein Austausch stattfinden, der allen Seiten weiterhelfen kann, ohne dass dabei ein Zwang besteht.

Der Stammtisch ist kostenlos eine Spende an das Sternenkinderzentrum Odenwald e.V. wird erbeten.

Leer
Ort: Schützenverein Leer eV von 1550, Groninger Str. 107, 26789 Leer (Ostfriesland)
Daten für 2018: 11.1. / 8.2. / 8.3. / 12.4. / 14.6. / 12.7. / 13.9. / 11.10. / 8.11.
Beginn: 19 Uhr, voraussichtliches Ende 21-22 Uhr
Im Schützenhaus gibt es einen Tresen für Getränke, die selber bezahlt werden müssen. Wer etwas essen möchte, kann sich gerne etwas mitbringen.

Reinheim: Stammtisch für trauernde Männer

Der Stammtisch richtet sich an alle Männer, die in irgendeiner Weise trauern. Das muss nicht zwangsläufig der Verlust eines nahestehenden Menschen sein, sondern kann vielfältige Gründe haben. Ziel ist es die Männer in einer geschützten, zwanglosen Atmosphäre miteinander ins Gespräch zu bringen.

Der Stammtisch ist kostenlos, eine Spende an das Sternenkinderzentrum Odenwald e.V. wird erbeten.

Um planen zu können, bitte ich um eine Anmeldung

Geplante Termine:
28.01. 25.02.
25.03. 22.04.
24.06. 19.08.
23.09. 04.11.
09.12.

Zusammenarbeit mit der Polizei

Ab sofort arbeite ich im „Arbeitskreis 1 Polizei/Straf- und Zivilrecht des ostfriesischen Interventionsprojektes bei häuslicher Gewalt“ mit. Meine Aufgabe werden die Männer sein, die häusliche Gewalt erfahren haben.

Jahresprogramm 2018 ist erschienen

Jetzt ist es endlich soweit, unter dem folgenden Link steht mein Jahresprogramm als pdf zum Download. In den kommenden Tagen liegt das Programm auch in gedruckter Form vor, so dass ich es auch verschicken kann. Stöbert mal rein, vielleicht findet Ihr etwas.

Jahresprogramm 2018

Sex, Gewalt und das eigene Ego – und unsere Art der Kommunikation

In diesen Tagen hören wir pausenlos von sexuellen Übergriffen männlicher Zeitgenossen gegenüber Frauen. Fing es mit Harvey Weinstein an, folgten ihm Kevin Spacey und heute ist es Dustin Hoffmann. Die Kampagne #metoo ist ein großer Erfolg für die Frauen und vor allem für die Frauen denen Unrecht angetan wurde. Und ja, es ist richtig dieses Thema aufzugreifen und Missstände zu kritisieren, um Änderungen herbeizuführen. „Macht“ ist für viele Egos nicht gut, denn Macht haben bedeutet, dass es Menschen gibt, die weniger Macht haben und die kann man schon mal schneller ausnutzen. Das eigene Ego im Griff zu behalten ist nicht einfach.

Ich bin nicht damit einverstanden, dass sich langsam ein Bild aufbaut, welches den Mann fast grundsätzlich an den Pranger stellt. Wir Männer sind Schweine (?) und stehts darauf aus, die Weibchen hinter uns herzuziehen (?), um sie in der nächsten Höhle zu vergewaltigen? Mmmmh, ist das so? Sind Männer generell so?

Wenn ich mir die Statistiken und Berichte anschaue, findet auch Gewalt gegenüber dem Mann statt und nicht zu knapp. Ich rate dazu die systematischen Vergewaltigungen von Männern im Ugandakrieg zu lesen, die Studien von Gewalt von Frauen gegenüber Männern im Haushalt, die mittlerweile die 30% Marke geknackt haben, laut Statistiken. Also ein Drittel aller Männer werden im Haushalt von ihren Frauen geschlagen. Der Weiße Ring weißt explizit darauf hin, dass Gewalt gegen Männer immer noch ein Tabuthema ist.

Und jetzt kommt mein Punkt, den ich anmerken möchte: Frauen sind bereit, darüber zu sprechen. Trauergruppen sind voll von Frauen, weil sie sich schneller Hilfe suchen, als wir Männer das im Allgemeinen tun. Männern ist es häufig peinlich, öffentlich zu berichten, dass sie zu Hause von ihrer Frau geschlagen werden. Psychischer Druck von Frauen ausgeübt tut auch weh. Wir Männer haben Angst Weicheier zu sein. Wie stand es unter einem Posting hier bei Facebook, als ein Mann davon berichtete, dass er von seiner Frau geschlagen wurde: „Was bist du denn für ein Mann, dass du deine Frau nicht im Griff hast!“ Hier entsteht doppelter Druck. Einerseits die häusliche Gewalt, andererseits das Schweigen in der Öffentlichkeit.

neues Programm für 2018

Ich bastle gerade an einem völlig neuen Programm für 2018. Schaut also immer mal auf der Veranstaltungsseite vorbei oder abonniert mich bei Facebook.

Männersprechstunde

Moin zusammen,

eigentlich hatten wir dieses Jahr geplant eine Sprechstunde für Männer einzurichten und es als Testballon zu starten. Mit etwas Werbung etc. darauf hinzuweisen, um dann 2018 damit richtig zu starten. Das war der Plan!
Aber es ist anders gekommen und ich bin etwas sprachlos, was schlecht ist, weil das ja eine Sprechstunde ist, also sollte dort auch gesprochen werden! 🙂

Die Sprechstunden für Männer sind voll. Gerade gestern war wieder meine Sprechstunde im Borromäus Hospital in Leer und ich musste die Männer zeitlich aufteilen, weil es mehr werden. Toll! Bisher gab es keine leeren Stunden und das nicht nur in Leer, sondern auch in Reinheim.

Aus diesem Grund möchte ich noch mal die kommenden Termine bis Jahresende nennen:

15.09.17 Reinheim, Sternenkinderzentrum (anmelden!)
04.10.17 Leer, Borromäus-Hospital (16-18 Uhr)
01.11.17 Leer, Borromäus-Hospital (16-18 Uhr)
24.11.17 Erbach, DRK (16-18 Uhr) NEU
01.12.17 Erbach, DRK (16-18 Uhr) NEU
06.12.17 Leer, Borromäus-Hospital (16-18 Uhr)

Die Sprechstunden sind Einzelstunden, die ich kostenlos anbiete. Es geht dabei nicht um eine therapeutische Begleitung, sondern darum neue Ideen zu vermitteln. Ideen, die zwischen Naturwissenschaft und Spiritualität liegen, die es dem Gegenüber ermöglichen sollen, Dinge, Sorgen, Nöte einmal aus einer anderen Perspektive zu betrachten, um daraus einen neuen Weg für sich zu finden.

Und manche Männer gehen einen neuen Weg und kommen wieder, um die neuen Ideen zu vertiefen.

Ab 2018 wird es dann neben den oben genannten Orten auch die Sprechstunde im Bauwagen geben, die ihr Männer so buchen könnt, wie ihr Zeit habt.

Wenn Ihr Fragen habt oder Informationen benötigt, schreibt mir doch einfach eine Mail.

Klasse, ich freue mich, dass mein Angebot von Euch angenommen wird.

Gruß Martin Kreuels

Seminarraum

Buchveröffentlichung: Männerstille

Moin zusammen,

mein zweites Buch in diesem Jahr ist gerade erschienen.

Coverdeckel:
„Was willst Du eigentlich wirklich?“ Diese Frage stellen sich unsere Männer immer noch zu wenig. Eingezwängt in private, gesellschaftliche und politische Vorgaben, sollen sie ihren Mann stehen, aber weiblich handeln. Agieren sie männlich, werden sie in eine Schublade gesteckt. Handeln sie weiblich, sind sie keine Männer mehr. Der Mann steht zwischen diesen Ansprüchen und vergisst allzu häufig, was er selber will. Dieses Buch versucht zu beleuchten, wie dieses Missverhältnis entstanden ist und welchen Ausweg es geben kann.

Ich freue mich auf Eure Reaktion.

Und, ach ja, natürlich hier erhältlich: KLICK

Gruß Martin

Tod oder tot

Moin zusammen,

es ist interessant, wie die Menschen auf unser neues Buch (Tot und jetzt) reagieren, vor allem, wenn es um die Schreibweise von Tod und Tot geht. Ich habe also noch einmal nachgesehen und möchte Euch das natürlich nicht vorenthalten.

Der „Tod“ bezeichnet das Ende des Lebens.
„Tot“ bezieht sich auf die tote Person oder den leblosen Zustand.

In unserem Buch geht es nicht primär um den Tod, sondern was passiert mit dem Verstorbenen, also geht es um den „Tot“. Wenn ihr also Formulierungen findet, in denen der „Tot“ steht, denkt bitte daran, dass es um den Ablauf bis zur Beerdigung geht. Es dreht sich also alles um den Verstorbenen.

Mit den besten Grüßen aus Ostfriesland
Martin

Tot und jetzt? – unser neues Buch ist da

Moin zusammen,

unser neues Buch richtet sich an alle Menschen, die Kindern, Jugendlichen, aber auch Erwachsenen erklären wollen was passiert, wenn der Tot eingetreten ist und was bis zur Beerdigung passiert.

Und immer wieder begegnen wir denselben Fragen, die uns Kinder und Jugendliche stellen, wenn ein lieber Mensch verstorben ist, das sind unter anderem:
– Was geschieht mit den Verstorbenen?
– Wo werden sie hingebracht?
– Wer kümmert sich jetzt um den Toten?
– Wie tief ist ein Grab und gibt es dort Würmer?
– Wie passt der Papa plötzlich in die Urne?

In diesem Buch möchten wir versuchen, Fragen zu beantworten und den Prozess, vom Zeitpunkt des Todes bis zur fertigen Grabgestaltung erklären. Es gibt reale Fotografien, auch mit einem Verstorbenen, die wirklich schön aussehen und den Schrecken von gruseligen Toten nehmen sollen. Denn nicht die Kinder haben ein Problem mit den Bildern, sondern wir Erwachsene. Wir interpretieren Dinge hinein, die Kinder nicht sehen und beschwören so Angst und Schrecken herbei, die vollkommen überflüssig sind. Bücher mit gezeichneten Bildern gibt es einige, doch wir stellen immer wieder fest, dass das die Kinder und Jugendlichen nicht erreicht. Nun halten Sie unsere Idee in den Händen, es darf Sie und die Kinder und Jugendlichen begleiten, viele offene Fragen klären, Sie ermutigen, die Kinder und Jugendlichen in den Prozess des Abschieds miteinzubeziehen.

Bestell-Link

Whatsapp und ich

Moin zusammen,

Danke Danke Danke. Gestern war ich wieder Schüler und habe viel gelernt. Die Lehrstunde hat mir eine Freundin und im Anschluss meine 16jährige Tochter geliefert. Beiden möchte ich Danken, denn ihr habt mir zum Einen viel Zeit zur Verfügung gestellt, so dass ich jetzt endlich meinen Bücherstapel angehen kann und zum Anderen habt ihr mir wahrscheinlich über 1000€ eingespart.

Hintergrund: In meinem Selbstverständnis von Kommunikation, worunter ich Whatsapp, SMS, Messenger und Telefon zähle, sind mir geschickte Nachrichten, die zum Beispiel ein persönliches Problem enthalten, eine Aufforderung an mich, mich damit zu beschäftigen. Ich bemühe mich, weil ich das vorgebrachte Problem als Ernst und damit auch meinen Gegenüber als ernsthaft annehme, sonst würde der betreffende Mensch mir ja nicht schreiben, dass er oder sie auch eine Lösung von mir erwartet. Um mich selbst zu bestätigen habe ich natürlich im Knigge nachgesehen und dort steht frei wiedergegeben, dass übermittelte Nachrichten via beispielsweise Whatsapp eine unmittelbare Reaktion erfordern, auch wenn sie nur enthält, dass man sich damit später beschäftigt. Soweit meine Auffassung von Kommunikation. Gut ich bin 48 Jahre alt und vielleicht nicht mehr auf dem aktuellen Stand.

Gestern erfuhr ich dann von meiner Tochter, die mich an ihrer jugendlichen Weisheit teilhaben lies und durch eine gute Freundin, dass ich irre. Es liegt in meiner persönlichen Verantwortung auf die mir zugesandte Nachricht zu reagieren. Daraus schließe ich dann, dass das von mir als ernst eingeschätzte Problem vielleicht doch eher abzustufen ist und in die Kategorie Anfrage einsortiert werden kann, wenn überhaupt, denn ich erfuhr auch, dass nicht mal eine Reaktion in allen Fällen erforderlich sei. Das ärgert mich dann doch, also ich ärgere mich über mich, weil ich in meinen Kursen ja sogar lehre, dass viele Frauen nur Reden, um für sich ein Problem zu sortieren und vom Gegenüber, also dem Partner, gar keine Lösung hören wollen. Offensichtlich gilt dies auch für die neuen elektronischen Medien. Ich hätte es wissen müssen!

Aber was bedeutet das für mich? Wenn ich an 10 Zeilen Whatsapp nicht ablesen kann, ob das Problem ernsthaft ist oder doch nur eine Überlegung darstellt, dann muss ich mich ja gar nicht sofort kümmern. Wenn ich mich aber nicht sofort kümmern muss, ist es auch kein wirkliches Problem. Ist es kein Problem, kann ich es mir irgendwann einmal ansehen, wenn ich Lust dazu habe. Also habe ich folgendes gemacht: ich habe mein Iphone umsortiert. Von den geschätzten 50 Apps, habe ich bis auf eine kleine Auswahl, wie Musik, Wetter und Telefon alle auf die 2. Seite verschoben und bis auf das Telefon alle Benachrichtigungen ausgeschaltet. Ich muss also aktiv in jede Nachrichten-App hineinschauen, ob es Neuigkeiten gibt. Da die sofortige Aufforderung über den Mitteilungsdienst des Handys entfällt, schaue ich evtl. noch einmal zum Arbeitsbeginns hinein, ansonsten kann es dauern…

Was heißt das für Euch: Wenn ihr mit mir lachen wollt, ruft mich an oder kommt vorbei, wenn ihr zum engeren Freundeskreis gehört und weinen wollt oder ein Problem habt, ruft mich an oder kommt vorbei und für alle anderen bedeutet dies, kommt zu meinen Sprechstunden oder macht mit mir einen separaten Termin aus. In eurer Verantwortung liegt es zu überlegen, wer zum Freundeskreis gehört.

Und vielleicht noch ein kleiner Hinweis: Probleme via Whatsapp zu verschicken, die vielleicht gar nicht so dringend sind, erscheint mir wie das Ertrinkenspiel in der Badeanstalt. Man wird 5x gerettet und beim 6ten mal ertrinkt man dann, weil keiner mehr reagiert. Es war ja vorher auch nicht ernst.

Macht es gut.
Euer Martin

P.S. Und warum spare ich vielleicht 1000€? Na, wenn ich die ganzen Nachrichtendienste ja eigentlich nicht brauche, brauche ich auch nicht das neue Iphone X. Dann tut es auch der Nokiaknochen für 25€. Klasse, von dem Gesparten kaufe ich mir dann Bücher…

Gedanken

Die Biologie ist die Grundlage für jeden Menschen auf dieser Welt. Dahingehend sind wir alle, bis auf Kleinigkeiten, gleich. Die Biologie ist aber nicht starr, sondern gibt einen Weg vor, der beschritten werden oder von dem man sich abwenden kann. Die Abwendung bedarf einer aktiven Handlung. So können wir alle auf unseren Beinen laufen, wir könnten es aber auch mit den Händen tun. Die Abwendung oder die Bestärkung kann durch die Erziehung, die Soziologie oder durch die Religion vorgenommen werden.
Eine Veranlagung durch die Biologie bedeutet, dass uns der vorgegebene Weg leichter fällt, als ein Antrainierter! Mehr nicht!

Die Biologie hat uns in unserer Geschichte geprägt. Die Kultur nahm Einfluss und entwickelte uns weiter. Dies nennen wir heute Epigenetik. Das Ergebnis, die heutigen Menschen, sind die Erfolgreichen und Sieger aus 7 Millionen Jahren Menschenentwicklung. Alle biologischen Fehler und kulturellen Irrwege führten zum Aussterben betreffender Linien.

Kulturelle Umbrüche gab es immer und wird es immer geben. Unser aktueller Umbruch begann vor 200 Jahren. Ob er für unsere Zukunft erfolgreich sein wird, werden wir, die heutige Generation, nicht mehr bewerten können. Dies ist unseren nachfolgenden Generationen vorbehalten.

Unsere heutigen Verhaltensweisen sind also immer aus Sicht dieser 7 Millionen Jahre und der damit entwickelten Biologie und Kultur zu betrachten. Die Bewertung einer heutigen Fragestellung begrenzt für den Zeitraum einer oder zweier Generationen vorzunehmen, ist vergleichbar das Meer der Erde durch das Herabfallen eines einzelnen Regentropfens erklären zu wollen. Einiges können wir aus dem Regentropfen lernen, aber Vieles wird uns verborgen bleiben.

Fertig

Jubel, die neue Seite ist fertig und ich bin echt zufrieden und glücklich. Frank Romeike von Active-Websight nebst seinem Mitarbeiter hat eine tolle Arbeit gemacht.
Dafür ein dickes Lob!!!!

Baustelle

Moin zusammen,

Frank Romeike von Active Websight aus Münster bastelt mir eine neue Internetseite, deshalb wird diese hier nicht mehr aktualisiert. Über die Jahre ist sie alt geworden und wir möchten jetzt was Neues präsentieren, so wie auch die Ausrichtung meiner Arbeiten. Die alte Seite hatte den Schwerpunkt in der Fotografie. Heute liegt der Schwerpunkt mehr in Richtung Beratung, Coaching und Ausbildung. Ich fotografiere zwar immer noch aber nun mehr eher als Hobby und zur Illustration meiner Bücher.

Ich freue mich also auf die neue Seite, die vielleicht schon bis Ende April fertig sein wird.

Und natürlich danke ich allen, die hier vorbeigeschaut haben und lade Euch ein auch auf der neuen Seite meine Gäste zu sein. Bis dahin alles Gute.

Gruß Martin

Männer und Trauer. Erfahrungen, Vermutungen und Erklärungsversuche zu einem oft missverstandenen Gefühl

Moin zusammen,

auf der folgenden Seite ist ein neuer Artikel von mir erschienen. Wer Lust hat schaut einfach mal rein.

Männerwege

Gruß Martin

Veränderung

Moin zusammen,

es ist Zeit für eine Veränderung. Habe ich mit der Biologie angefangen, und sie begleitet mich natürlich auch heute noch, habe ich ab 2009 meinen Schwerpunkt in der Fotografie gehabt. In den letzten Jahren wurde aber die Arbeit mit Männern, besonders in der Trauerarbeit, immer wichtiger und ist zum neuen Schwerpunkt geworden.

Damit ist es auch Zeit, die Internetseite zu aktualisieren. Mein lieber Internetguru Frank Romeike, der mich jetzt schon eine halbe Ewigkeit begleitet, wird also im Februar damit beginnen, meine veraltete Seite auf neue Füße zu stellen.

Bis dahin gibt es natürlich keine grundlegende Veränderungen hier, die kommen mit der neuen Seite.

Ich bedanke mich bei allen Besuchern auf dieser Seite.

Gruß Martin

Neues Jahr

Moin zusammen,

auch, wenn es schon fast Mitte Januar ist, wünsche ich allen ein Frohes Neues. Momentan ist es etwas stiller, weil ich viel am Schreibtisch sitze, um mein neues Buch zu schreiben, was bis Jahresende fertig werden soll. Lasst Euch überraschen. Wer aber trotzdem schon mal eines meiner anderen 19 Bücher lesen möchte, den weise ich auf den Shop hin und natürlich sind dort auch ganz viele preiswerte Bücher im Antiquariat. Also, draußen regnet es und stürmt, Zeit, ein Buch zu lesen, oder zwei, drei, vier….

Gruß Martin

Sternenkinderzentrum Odenwald

Moin zusammen,

mein Aufgabenfeld für die Hilfe für trauernde Männer wird sich im kommenden Jahr erweitern. Zukünftig werde ich im Team um Helga Schmidtke dieses Feld besetzen und hier immer mal wieder davon berichten.

Sternenkinderzentrum Odenwald

Neben der direkten Begleitung von Männern wird meine Aufgabe auch in der Ausbildung von Trauerbegleiterinnen und Trauerbegleitern liegen.

Schon seit diesem Jahr gibt es ein Ausbildungsmodul, in dem ich mitarbeite: Klick Hier

Gruß Martin

NRD: Typisch!

Moin zusammen,

wer einen Beitrag zur Totenfotografie und mich sehen möchte, kann hier einmal reinschauen:

NDR: Typisch! Der Totenfotograf

Gruß Martin Kreuels

2. Auflage erschienen

Moin zusammen,

manchmal ändern sich Dinge, so auch bei den Büchern. Nach dem ersten Buch (17 Jahre wir) gibt es nun die 2. Auflage (Und das Leben geht doch weiter).

In Geschichten enden irgendwann die Handlungen und mir geht es dann so, dass ich überlege: „Und? Wie geht es weiter? Heiratet der jetzt und bekommt eine große Familie? Brennt sein Haus ab und er lebt unter der Brücke? Oder stirbt er am nächsten Tag bei einem Autounfall? Oder lebt er einfach weiter und macht das Beste aus seinem Leben, mit der Erfahrung, die er gemacht hat.“

Und da ich diese Endungen doof finde, schreiben wir einfach weiter. Alle 5-6 Jahre gibt es also eine Ergänzung. Und die steht in der zweiten Auflage und natürlich ist die erste Auflage auch im Buch vorhanden.

Natürlich bekommt ihr mein Buch im Shop, ist klar. Braucht ihr einen Link? Ne, ihr seit ja nicht doof!

Alles Gute
Martin