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für Pferdefreunde

Eigentlich gibt es zu diesem Datum süsse kleine Hasen und Kanickel. Aber nicht bei mir. Trotzdem klein und frisch auf der Erde, Fohlen von den Dülmener Wildpferden. Und weil ich gerne Artikel verteile, anbei zwei neue Artikel zu meiner Arbeit plus einer Einladung zur Ausstellung.

VUB-Aktuell April 2011
Unsere Kirche Nr. 16_2011

Und die Einladung zur Ausstellung

Bauchansicht

Ein Kranich kurz nach dem Abheben. Er schaut noch etwas orientierungslos.

schweres Teil

Es ist nicht so leicht Tiere in der Bewegung zu fotografieren, weil alles in kürzester Zeit stimmen muss. Deshalb ist es schön, dass es schwere, träge Piepmätze gibt, die nicht so schnell sind, wie der abgebildete Federfreund. Mir war nicht klar, dass der Körper soweit unterhalb der Flügel hängt! Ein Bild aus einer Flugshow im Vogelpark Walsrode.

und trotzdem geht’s

Gesehen in Münster-Nienberge. Dort leben zwei Hunde, die aufgrund von Autounfällen eine kaputte Wirbelsäule haben. Beide Besitzer haben sich gegen eine Einschläferung entschieden und den Hunden Geh(Roll)hilfen gebaut. Seit ein paar Jahren leben diese Hunde nun mit diesen Hilfen und machen mir zumindest keinen unglücklich Eindruck.
Manchmal geht’s halt doch weiter, auch wenn wir glauben, dass alles schief geht und nicht weiter geführt werden kann. Dies gilt auch für so manchen menschlichen Zeitgenossen!
Eine sonnige Woche an Alle.

abheben

Kurz vor den Osterferien noch ein Bild zum abheben. Ich war heute den ganzen Tag im Keukenhof bei Amsterdam in den Niederlanden. Wer mal nichts zu tun hat, sollte da dringend hin fahren – ein echter Farbenrausch. Demnächst gibts dazu auch Bilder hier zu sehen.
Einziger Nachteil: voll, echt voll und viele viele viele Menschen, aber sie tragen den Fotografen auf Händen, weil er die kostenlose Presse liefert, die so ein großer Laden haben muss.
In den kommenden Tagen kann auch mal ein Bild ausfallen, da ich meine Kids durch ihre Osterferien begleite.

Nur ein Gänseblümchen?

Sie stehen zu hunderten auf den Rasen unserer Vorgärten rum. Jeder läuft über sie weg, tritt drauf und nimmt sie nur als Punkte auf unserem Rasen war. Beim nächsten Rasenschnitt werden sie geköpft, nur um wenig später an anderer Stelle wieder zu blühen. Nichts Außergewöhnliches, denkt man. Wir schauen gar nicht mehr richtig hin. Sie sind eine Massenware.
Trotzdem schön, wenn man sich einmal zu ihnen runter bückt.

Blick von einer anderen Welt

Karneval ist, aus meiner Sicht, zum Glück vorbei. Aber eine Verkleidung trägt so manches Mitlebewesen die ganze Zeit mit sich rum. Gesehen auf einer Heidefläche im nördlichen Münsterland.

aufwärmen

Es wird wärmer, die ersten Kollegen sitzen in der Sonne und versuchen sich aufzuwärmen. Achtet mal drauf. Auch wenn wir alle klagen, dass es uns jetzt echt reicht mit der Kälte und dem trüben Wetter, müssen wir mal überlegen, ob wir das nicht jedes Jahr sagen. Vielleicht wäre es in den kommenden warmen Monaten mal sinnvoll, sich eine Strategie zu überlegen, wie wir besser durch den kommenden Winter kommen. Und damit meine ich nicht Pillen, Schönheitsfarmen und verschriebene Sonnenscheintherapien unter künstlichen Sonnen. Ich kenne einen netten Landwirt, der immer im Sommer die neuen Heizungen kauft. Er nennt das antizyklische Strategie. Dinge dann tun oder kaufen, wenn kein Mensch wirklich darüber nachdenken will. Natürlich fällt uns das schwer über Kälte nachzudenken, wenn draußen bei strahlend blauem Himmel das Thermometer 25 Grad anzeigt, aber vielleicht ist das auch unser Problem, das wir nicht über Dinge nachdenken wollen, die uns scheinbar belasten. Anders herum können wir auch argumentieren, das das frühzeitige Nachdenken über belastene Dinge, die Schwere dieser Dinge nimmt. Und eigentlich müsste Vieles dann auch leichter werden.
Euch ein schönes Wochenende.

Fragment

Ein kaputtes Schneckengehäuse mit Eiskristallen. Nur ein Fragment, eigentlich etwas Kaputtes, eine übriggebliebene Kalkstruktur, Natur-Müll, Schrott. Und dennoch fällt es auf, liegt in einem Bereich, der überwiegend braun, teilweise etwas grün ist. Passt durch seine Farbe eigentlich nicht hierhin und ist doch Teil des Ganzen.

trüber Blick

Karneval ist vorbei. Die Jecken tragen Trauer, und vielleicht hat manch einem der übermäßige Konsum den Blick vernebelt. Gefeiert wird gerne und das ist auch gut so und soll nicht anders sein. Sind wir denn auch in der Lage danach inne zu halten? Dies ist kein Aufruf zur Fastenzeit, aber ein kleiner Denkanstoss, auch die andere, ruhigere Seite ernst zu nehmen.

Lumo 2

Gesehen auf einer Ausstellung. Hintergrund und Person passen ganz gut in ihrer Aussage zueinander, wobei sie in diesem Fall nicht aufeinander bezogen waren. Also ein pures Zufallsprodukt.

Ein neuer Artikel über meinen aktuellen Vortrag:
Verdener Nachrichten 02.03.2011

Überheblichkeit

Zur Zeit wird viel über unseren Verteidigungsminister diskutiert. Ob er einen guten Job macht, kann ich nicht beurteilen, dazu fehlt mir politische Kompetenz. Er kommt zumindest relativ smart rüber. Ich fand gestern allerdings einen Ausspruch eines Rechtswissenschaftlers interessant, den ich hier sinngemäß widergebe: „Vor ein paar Jahren wurde einer Angestellten gekündigt, weil sie ein nicht mehr verwendetes Teilchen, welches in den Müll gewandert wäre, gegessen hatte.“
Hier hat ein Mensch offensichtlich getäuscht und wird nur aufgrund seines Amtes weiterhin gehalten. Was unterscheidet den Minister von der Angestellten? Und ab wann verzeiht man, verzeihen wir, Fehltritte? Hätte die Angestellte ihren Job behalten, wenn sie eine Extrarunde geputzt hätte, nur weil sie dann einen guten Job gemacht hätte?

Und was ist das für ein Bild für und über Wissenschaftler? Mit der universitären Ausbildung, die ich bekommen habe, ist der Faktor Ehre in der Wissenschaft ein traditionelles System, was als Leitfaden für gute Arbeit steht. Wissenschaftler, die offensichtlich betrügen oder Ergebnisse fälschen, gibt es immer wieder. Leider! Sie werden aber, wenn sie auffliegen, rigoros aus dem wissenschaftlichen System entfernt. Und es gibt noch einen Punkt, den wir nicht vergessen dürfen:

Ein Mensch, der in der Öffentlichkeit steht und im öffentlichen Raum handelt, wird auch von der Öffentlichkeit geprüft. Soll heißen, dass in unserer Zeit Fehler irgendwann auffliegen, weil alles digital vorhanden ist. Irgendjemand fängt immer an, irgendetwas zu prüfen. Sei es, dass die Demonstranten bei Stuttgart21 Handybilder der Vorgehensweise der Polizei ins Netz stellen oder Textteile einer Doktorarbeit ganz einfach und digital mal eben mit anderen öffentlich zugänglichen Textteilen abgeglichen werden. Daraus folgert: Wie kann man als öffentliche Person so überheblich sein anzunehmen, dass Handlungen nicht irgendwann auffliegen?

Schwarze Johannisbeere

..und wieder eine Kleinigkeit von draußen.

kleine Lebewesen

An einem Teich in den Rieselfeldern befindet sich ein Steg. Nahe am Wasser habe ich einen kleinen Mikrokosmos gefunden, in dem ganz viele unterschiedliche Arten nebeneinander leben. Der Lebensraum ist nur wenige Zentimeter groß. Dort ist aber mehr los, als in manch anderer Gegend.

Kitsch?

Für alle die jetzt bei den ersten Sonnenstrahlen auch an den Urlaub denken, ein Bild aus den sommerlichen Alpen. Nur mal so als Einstimmung.

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zum Wochenende

…draußen stürmt es und mir gehen langsam die farbigen Bilder vom vergangenen Jahr aus. Aber wer genau hinsieht kann die ersten grünen Spitzen aus dem Boden sprießen sehen. Jetzt müssen wir wieder lernen, genau hinzusehen. Es scheint Anfang des Jahres immer eine Zeit zu geben, in der wir wieder lernen müssen, unsere Häuser zu verlassen, um Sehen zu lernen. Die Menschen scheinen zu Jahresbeginn noch nicht auf die Natur eingestellt zu sein. Ich beobachte das in meinen Veranstaltungen. Wird es grün, fangen die Leute an mich zu buchen, davor oder danach ist es ruhig. Aber nun wird es untrüglich Frühling, ich habe die ersten Veranstaltungsbuchungen im Kalender stehen. Euch ein schönes Wochenende.

Ein Artikel von gestern:
Die Glocke 03.02.2011

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Bald geht es los

Noch ist es kalt, trüb, grau und nebelig. Die Menschen gehen langsamer, bleiben auch mal stehen. Aber bald wird es wieder bunt, farbfroh und warm. Der Winter geht, der Frühling kommt. Die Menschen werden wieder aktiver. Man sieht es jetzt schon, weil die Anzahl der Jogger zunimmt. Der Winter birgt aber auch eine große Chance: Luft holen, Tempo verringern, nachdenken, sortieren und abschließen. Und somit hat jede Zeit etwas Gutes.

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Farbtupfer

Ein kleiner Farbtupfer zu Wochenbeginn. Das Weibchen des Gimpels ist schlicht braun, kaum auffällig. Dagegen ist das Männchen kräftig bunt. Er posaunt es aber nicht heraus, sondern ist ein ganz stiller Vogel, der nur leise Rufe von sich gibt. Also kein Angeber, obwohl er bunt ist.

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Kette

Auch manche Frösche haben Sinn für Schmuck und legen sich eine Kette mit einem Anhänger um.

Neuer Artikel in der Münsterschen Zeitung

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halbes Jahr Vorbereitung

Es ist ein einfaches Bild, aber dahinter liegt ein halbes Jahr Planung und Vorbereitung. Im Sommer hatte ich mir überlegt, dass ich gerne einen Eichelhäher fotografieren möchte. In unserer Siedlung gab es aber nur sporadisch mal einen Durchflieger. Also habe ich meine Kinder gefragt, ob sie Nüsse sammeln könnten. Wir haben daraufhin eine größere Rasenfläche mit Nüssen über Wochen hinweg regelmäßig belegt. Im Winter waren sie dann da, zwischenzeitlich drei Vögel. Davon hier ein Bild.

Farbenpracht

Und wieder ein verregneter dunkler Tag. Da das so nicht weiter gehen kann, mal ein farbenfrohes Bild. In dieser Jahreszeit ist es sicherlich nicht einfach positiv zu denken, deshalb muss man sich farbige Zeichen setzen. Euch ein schönes Wochenende.

Randerfahrung

Ränder sind Grenzen. Manchmal können wir über die Grenze hinwegsehen, manchmal nicht. Grenzen können einengen oder uns ermutigen diese zu durchbrechen. Grenzen können Tabus sein, Grenzen können Regeln sein, die uns Halt geben. Was aber allen Grenzen gemein ist: Danach wird es anders, neu.

Dichte Zeiten…

…können die Dinge anders erscheinen lassen. Wir haben immer wieder Zeiten im Leben, in dem alles dicht ist, wir kaum Zeit haben, anzuhalten, um einmal in Ruhe nachzudenken. Manchmal ist es wie im Teufelskreis. Wir drehen uns immer schneller, aber anhalten können wir nicht. Dann müssen wir ausbrechen, um uns unser Leben einmal von Außen zu betrachten.
Ähnlich wie dieses Bild. Es ist nicht nachbearbeitet. Die Farben kommen zustande, weil ich einen Sonnenaufgang mit einem 600mm Objektiv fotografiert habe. Teleobjektive verdichten die Atmosphäre scheinbar. Und dabei kam diese Farbveränderung zustande.

Fetter Fisch

Natürlich haben wir alle fett gegessen, sind jetzt dick und rund, auch wenn wir es vorher auch schon waren. Geschenke sind gekommen und wurden an andere verteilt.
Gut gegessen haben wir in diesem Jahr natürlich auch, aber eine Sache hat sich verändert. Wir Erwachsene haben keine Geschenke im materiellen Sinne bekommen, sondern sind von den Augen der Kinder beschenkt worden. War mal anders, aber schön.

Ihr könnt übrigens immer noch eine Idee zum Weihnachtsquiz abgeben.