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Wie geht’s weiter in 2011?

Und was glaubt Ihr, wie wird 2011? Was nehmt Ihr Euch dafür vor? Schreibt doch mal auf, was Ihr denkt. Und dabei meine ich nicht die sogenannten guten Vorsätze, wie nicht Rauchen, nicht besoffen Auto fahren.

Passagiere

Ein Bild an alle Passagiere, die irgendwo auf einem Flughafen oder einem Bahnhof warten müssen, weil sie nicht nach Hause kommen.

schwarzäugige Susanne

Mich fasziniert diese Blüte. Sie ist mit ihrem schwarzen Mittelpunkt ein dunkles Loch, in das man hingesogen wird, in dem man keinen Grund sieht, kein Ende.

bunte Muscheln

Momentan ist es etwas weiß, grau, schwarz draußen, was durchaus seinen Reiz hat. Dennoch möchte ich Euch ein buntes Bild schicken. Muscheln am Strand.

kalter Winter, wärmender Sound

Heute das dritte Bild in unserer kleinen Winterreihe. Ein Baum, der inselhaft auf der Wiese steht. Dazu ein Stück von David Gilmour, dem Sänger und Kopf von Pink Floyd. Wie ich finde eines der besten Soli der letzten Zeit mit ganz viel Wärme rübergebracht.

und noch eines

Jetzt ist es richtig kalt und das hat mich ans letzte Jahr erinnert, oder ist das schon zwei Jahre her, ich weiß es nicht mehr. Auf jeden Fall habe ich draußen bei klirrender Kälte an einem Teich gestanden und Aufnahmen gemacht. Kleinere Langzeitbelichtungen und eiskalte Finger. Aber genau das sind die Situationen, die man nicht vergisst, weil man/ich mir ein Bild erarbeitet habe.
Also raus mit Euch, geht spazieren!

Altes Denken?

Am Wochenende hatte ich ein interessantes Gespräch mit einer Künstlerin aus Landau. Beide haben wir Familie, sie allerdings ist schon weiter mit ihren Kindern, als ich. Wir beide sind im gleichen Alter aber ein Unterschied war deutlich: Sie war in ihrer Denkweise offener als ich. Mir fiel auf, das meine Gedanken teilweise alt waren, nicht offen, so wir die ihren. Deutlich wurde dies in der Betrachtung der jungen Generation und wie sie das Leben meistern. Dort gibt es viele Ansätze, bei denen ich sagen würde, so geht das nicht, beispielsweise in der Erstellung eines Bildes. Die Ergebnisse waren aber identisch, aber die Wege dorthin waren vollkommen unterschiedlich.
Dieses Gespräch war für mich wichtig, denn die Gefahr besteht irgendwann darin, dass wir, wenn wir älter werden, nur noch unseren Weg als richtig einordnen, aber wenig Akzeptenz einem anderen Weg entgegenbringen, obwohl dieser genauso richtig sein kann. Ist das fehlendes Vertrauen in die „Neuen“? Oder ist das Angst gegenüber Veränderungen?

Und jetzt?

Und jetzt ist bald Wochenende, noch scheint die Sonne, die Vögel sitzen frierend auf den Zweigen und neben mir dampft ein Tee. Ich wünsche alle ein schönes Wochenende.

Ohrensprache

Auch wenn einem die Worte fehlen, kann man sich mitteilen.

holländischer Käse

Unsere Kohlmeise im Garten steht total auf alten Käse und wenn man ihr zu nahe kommt, mault sie.

Wasserweg

Weil es einfach hier nicht hell werden will ein Sonnenfoto von der Alp Flix. Ein kleiner Bach, der über eine Hochebene verläuft.

weiße Blume

Manchmal ist man unterwegs und sieht irgendwo eine einzelne Blume, alleine zwischen anderen Pflanzen. Sie blüht unbeirrt alleine, aber zieht doch die Blicke auf sich, weil sie ein Farbpunkt im Grünen ist. Die kleinen Dinge machen es aus, nicht die großen Gesten, das laute Getöse. Ähnlich einer Beziehung. Man spricht nicht ständig über große lebensentscheidende Strategien, sondern berichtet beispielsweise davon, dass man gerade den Mülleimer weggestellt hat oder die Kerze vom Tisch genommen hat. Nichts besonderes eigentlich, aber für das gemeinsame Leben entscheidend.

Farben

Draußen ist es mir echt zu grau, deshalb heute mal etwas Farbe.

Champion

Wer ist der Champion? Mensch oder Pferd?

farbige Blätter

Gestern war ich noch kurz vor dem Sturm in der Eifel und da sind mir zwischen den Nadelbäumen die farbigen Lärchen aufgefallen. Deshalb heute einfach mal ein Bild von farbigen Blättern.

Knospe

Weil wir momentan so schön diskutieren, heute einmal eine Knospe. Ich freue mich, wenn es hier einen kleinen Ort gibt, auf dem Gedanken ausgetauscht werden können. Nur zu…

Neubeginn

Heute eine kleine Fortführung der Serie von Birgit und Lina:

Ende einer Schwangerschaft, ein Neubeginn

Bitte den obigen Link anklicken und dann einfach auf das betreffende Bild.

Verharren

In den letzten Monaten waren mir viele Dinge einfach zu schnell. Wir rennen, rennen und rennen. Der Kopf ist voll, die Dinge werden oberflächlich abgearbeitet. Ich habe mir zwischendurch Notizen gemacht, eine Kiste mit Zetteln gefüllt, damit ich Manches einfach nicht vergesse. Nein, keine Demenz, sondern die Angst es im Kopf zu verlieren, weil zu viel da ist.
In den vergangenen drei Tagen habe ich es rausgeschrieben aus meinem Kopf, habe ein neues Buch geschrieben. Der Kopf ist dadurch leerer geworden, er kann neue Dinge aufnehmen, kann weiterdenken, kann nach vorne denken, was bisher durch wochen- und monatelanges Hin- und Herwendens, nicht möglich war. Er war verstopft. Jetzt ist es raus, der Druck im Kopf ist weg, ist ausgedruckt und steht auf 70 Seiten Papier. Es sind nur schwarze Buchstaben auf Papier, aber es bekommt sofort einen Wert, es ist mir wichtig, dass was ich mir aufgeschrieben habe. Jetzt muss es ruhen, ich muss mich zügeln, es jetzt schon abschließen zu wollen. In ein paar Wochen werde ich es wieder lesen, in die Hand nehmen und überarbeiten.

Heute geht alles zu schnell: Wie schreibt es Herrad Schenk: Früher war die Arbeit in den Wintermonaten durch die Dunkelheit begrenzt. Die Menschen wurden zur Pause, zum Ausruhen gezwungen. Genauso wie die Tiere und Pflanzen in der Natur jetzt Pause machen, neue Kraft für das nächste Jahr sammeln. Heute wird in einem durchgearbeitet. Licht ist immer und in gleicher Stärke vorhanden, es gibt keine erzwungene Ruhe mehr. Wir verschleißen uns.

Der Affe auf dem Bild hats kapiert. Einfach mal sitzen bleiben und Pause machen.

ohne Kommentar (wg. Rüdiger)

dampfender See

Heute ein Bild der dampfenden Möhne im Sauerland (NRW).
Gerade hatte ich zwei Kinderveranstaltungen, da sehnt man sich anschließend nach Ruhe, wie wir es am Vormittag auf der Möhne vorgefunden haben. Morgens ist es doch meist am Schönsten draußen, wenn da nicht dieser Schweinehund wäre, der sich um die Beine wickelt, die Hände festhält und den Kopf ins Kissen drückt.

Nahsicht

Die Schmetterlingszeit ist ja nun fast vorbei für dieses Jahr, aber dennoch ist es schön diese Tiere zu beobachten. Dieser schaute etwas spitzbübisch, als ich ihn auf einer Wiese bei Nienberge sah. Übrigens gibt es dort einen Hochzeitswald. Eine schöne Idee wie ich finde.

Sonnenuntergang

Jaja, ich weiß, schon tausend mal gesehen, schon millionenfach fotografiert. Trotzdem muss eine „Massenware“ deshalb nicht schlecht sein. Mir gefällts zumindest.

kalt

Da es heute ziemlich kalt ist, passt heute wohl auch mal ein Eisvogel hierhin. Aufgenommen habe ich das Tier auf Gut Sunder in aller Frühe, bei Regen und schlechtem Licht.

grafische Form

Weil irgendwie draußen Herbst ist, es regnet, die Blätter bunt sind, es windig ist und außerdem meine Kinder husten, hier also ein Bild, was vielleicht zum Herbst passt:
Eine grafische Form an irgendeinem Stock auf einer Brache. Manchmal sind es die kleinen Details.