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und noch eines

Jetzt ist es richtig kalt und das hat mich ans letzte Jahr erinnert, oder ist das schon zwei Jahre her, ich weiß es nicht mehr. Auf jeden Fall habe ich draußen bei klirrender Kälte an einem Teich gestanden und Aufnahmen gemacht. Kleinere Langzeitbelichtungen und eiskalte Finger. Aber genau das sind die Situationen, die man nicht vergisst, weil man/ich mir ein Bild erarbeitet habe.
Also raus mit Euch, geht spazieren!

Wasserweg

Weil es einfach hier nicht hell werden will ein Sonnenfoto von der Alp Flix. Ein kleiner Bach, der über eine Hochebene verläuft.

ohne Kommentar (wg. Rüdiger)

Saisonende

Saisonende ist auch Ausstellungsende.

Das Bild wurde am 31.10-1.11.2010 auf der Gruppenausstellung der Freien Künstler Nienberge in Münster gezeigt. Thema der Ausstellung: Vergänglichkeit.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die am vergangenen Wochenende unsere Gruppenausstellung besucht haben. Mit über 400 Besuchern in zweieinhalb Tagen kann man wohl von einem Erfolg sprechen. Viele tolle Gespräche wurde geführt.

dampfender See

Heute ein Bild der dampfenden Möhne im Sauerland (NRW).
Gerade hatte ich zwei Kinderveranstaltungen, da sehnt man sich anschließend nach Ruhe, wie wir es am Vormittag auf der Möhne vorgefunden haben. Morgens ist es doch meist am Schönsten draußen, wenn da nicht dieser Schweinehund wäre, der sich um die Beine wickelt, die Hände festhält und den Kopf ins Kissen drückt.

Ort der Vergänglichkeit

Und heute mal ein erstes Bild der kommenden Ausstellung im Kath. Pfarrheim in Münster-Nienberge vom 30.10. bis 1.11.10. Auch wenn die kommende Ausstellung aufgrund des Themas „Vergänglichkeit, Veränderung“ Manchem etwas schwer anmuten wird, wird es dort zahlreiche interessante und provozierende Darstellungen geben, die vielleicht auch mal ein Tabu berühren, wenn es um den Tod geht. Ich für mich halte die Annäherung oder die Brechung von Tabus bei sensiblen Themen für notwendig, weil nur so eine Diskussion zustande kommt.
Ich bin gespannt auf die Reaktionen.

Das Bild wurde am 31.10-1.11.2010 auf der Gruppenausstellung der Freien Künstler Nienberge in Münster gezeigt. Thema der Ausstellung: Vergänglichkeit.

kalt

Da es heute ziemlich kalt ist, passt heute wohl auch mal ein Eisvogel hierhin. Aufgenommen habe ich das Tier auf Gut Sunder in aller Frühe, bei Regen und schlechtem Licht.

grafische Form

Weil irgendwie draußen Herbst ist, es regnet, die Blätter bunt sind, es windig ist und außerdem meine Kinder husten, hier also ein Bild, was vielleicht zum Herbst passt:
Eine grafische Form an irgendeinem Stock auf einer Brache. Manchmal sind es die kleinen Details.

zu neue Ufern

Gestern habe ich mit wirklich guten und alten Freunden zusammengesessen, vorgestern habe ich mit einem Nochbekannten, der mal ein Freund werden wird, ein längeres Telefonat geführt. Wir sind alle, ich wage es kaum zu sagen, im Mittelfeld unseres Lebens unterwegs. Es sind grundverschiedene Menschen, die einen Naturwissenschaftler, der Andere ein Geistlicher. Interessant war, und da muss ich mich einschließen, dass wir alle an einem Punkt sind, wo wir unseren Status quo überdenken. Es stellen sich Fragen wie:
– Machen wir so weiter, wie bisher?
– Meinen wir jetzt aufsteigen zu müssen, um mitzumischen?
– Entscheiden wir uns dagegen (Aufstieg) und riskieren damit freakig zu werden, weil wir angebliche Chancen nicht nutzen?
– Was sind unsere Prioritäten?

Verschiedene Menschen am gleichen Punkt.

Das krasse Gegenbeispiel heute im geschäftlichen Bereich. Ein langjähriger Geschäftsfreund, unwesentlich älter als wir, hat sich offensichtlich gegen diese Überlegungen entschieden. Wird von der Verwaltung gedrückt und traut sich nicht dagegen anzugehe. Dafür leidet seine Gesundheit.

Ist es das, was wichtig ist: sicheres Gehalt, sichere Rente? Oder sind dann doch menschliche, idielle Aspekte wichtiger, dafür vielleicht finanzielle Sorgen, die man in Kauf nehmen muss. Dieser Gedanke ist vielleicht zu kurz gegriffen, vielleicht zu platt, sicherlich. Tina Dico schreibt von vielen tausend Grauschattierungen zwischen schwarz und weiß.

Aber ich für mich habe mich entschieden und daran arbeite ich. Mein beruflicher Wandel findet dieses Jahr statt, mit all seinen finanziellen Risiken und mit meinen Kindern, die das letztlich mittragen müssen. Meine Prioritäten setze ich neu, auch in menschlicher, idieller Hinsicht. Diese Seite ist davon ein Teil.

Wellen

Wenn es keinen Wind gibt, gibt es auch keine Wellen auf dem See. Der Wind treibt die Wellen an, drückt und schiebt sie zu einer Seite. Die Wellen machen das sichtbar, was der Wind ersteinmal nicht hergibt. Die Wellen werden scheinbar zur Materialisierung des Windes, und bearbeiten das Ufer. Nutzen ab, scheuern ab, reißen ab.

Landschaft im Abendlicht

Heute ein Bild der Alp Flix aus Graubünden, unserem diesjährigen Urlaubsort. Eine wunderschöne Forschungsalm mit wenigen Bewohnern, dafür unglaublichen Blumenwiesen. Es gibt Ruhe, Stille satt und viel zu sehen, wenn man genau hinsieht. Naturschutz steht hier an erster Stelle. Da ich mit den Kindern in eine neue Welt eingetaucht bin, die sie in dieser Form nicht kannten, auf der Alp gibt es gar keinen Wohlstandsluxus (ein Glück), ergab sich für die Kinder schnell die Möglichkeit neue Rituale für die Tagesabläufe zu gestalten.

viel Wasser

…laut Wetterbericht soll es heute viel regnen. Dazu also mal ein Wasserfoto. Aufgenommen in den Abendstunden auf einer Buhne (Schreibweise?) auf Baltrum. Das Wasser verwischt aufgrund der längeren Belichtungszeit und bekommt einen nebligen Charakter. Nach der Aufnahme hatte ich übrigens nasse Füsse.

Unterwegs

Jeden Morgen versuche ich eine Stunde auf dem Rad zu sitzen, bevor die Kinder wach sind. Meist ist es früh, gegen 6. Scheiß Uhrzeit denke ich dann, werde aber an fast jedem Vormittag belohnt. Tolle Sonnenaufgänge, ein weißes Reh (Albino) zwischen Häger und Hansell, was jeden morgen mit seinem Jungen auf dem Acker steht. Vögel die singen, einige wenige Menschen und frische Luft. Sitze ich einmal auf dem Rad, bin ich schon wieder belohnt.

Sonnenuntergang

… davon gibts eigentlich genügend Bilder. Anbei Eines, was mir von den Farben gut gefiel. Himmel über Nienberge. Oder sind das schon die Vorboten für den kommenden Regen.

ungekämmt

Der abgebildete Schuhschnabel stand im Vogelpark Walsrode im Regen. Der Blick sagt, glaube ich, alles. Vom Regen sind wir aber wohl weit entfernt.

Ich darf HIER kurz auf die Aktualisierung des Angebotes zur Postmortemfotografie hinweisen. Ergänzt wird das Angebot durch die Idee der fotografischen Begleitung des letzten Weges.

die Spitze

Gestern hatte ich ein Bild von einem Bach gezeigt. Auf Wunsch von Rüdiger Schwahn versuche ich heute ein Bild nachzulegen.

Das Bild ist die Spitze eines Wasserstrahles eines Springbrunnens. Dadurch, dass alle anderen Orientierungspunkte fehlen, wird auch dieses Bild nur auf seine Formen reduziert. Natürlich habe ich es, um es auf seine Formen zu reduzieren, ins s/w(e) überführt.

Lichtspiel

Guten morgen zusammen,

heute ist Montag und nach einem schönen Wochenende geht’s natürlich hier gleich weiter. Heute habe ich mal ein Bild aus dem letzten Winter genommen. Es ist ein Eispropfen auf einem Ästchen in einem kleinen Bach bei uns in Nienberge. Ich habe das Bild in s/w überführt und den Schwarzanteil stark erhöht. Raus kamen teilweise sehr abstrakte Formen, die durch die Lichtspiegelungen im fließenden Wasser entstanden. Besonders gut ist das in der rechten Hälfte zu sehen.

Landschaft, Eis oder Fruchtquerschnitt?

Heute mal was zum Rätseln. Dieses Bild wurde für die Ausstellung am 14.-18.04.2010 produziert.

Schreibt doch mal was es sein könnte. Natürlich sind jetzt hier Jenny und Birgit wieder ausgenommen, weil sie das Bild kennen. ;-)

Spinnenfäden am Stacheldraht

Heute gibts ein Bild aus den frühen Morgenstunden, wenn Spinnenfäden überall, weil sie dann mit Tau besetzt sind, sichtbar werden. Ein paar Stunden später ist der Spuk dann vorbei. Ich erzähl Euch das deshalb, weil ich gerade mit meinem Jüngsten fünf Tage im Krankenhaus war und mich etwas Eingekerkert vorkam. Es ist doch erheblich schöner draußen zu sein und nach Motiven Ausschau zu halten.

gefrorenes Wasser

Auf der Wiese hatte sich eine Pfütze gebildet. Diese war nachts oberflächlich zugefroren, das Wasser darunter versickerte aber im Boden, so dass nur diese obere abstrakte Struktur übrig blieb, die ich dann in schwarz weiß umgesetzt habe. Dazu habe ich eine hohe ISO-Zahl eingesetzt, um das ganze gröber zu gestalten.