Ausstellungen sind jedesmal spannend. Tage-, wochen- oder sogar monatelang hat man an einem Thema gearbeitet, sich versucht in die Thematik nicht nur einzudenken, sondern es auch weiter zu entwickeln. Und dann steht irgendwann der Tag fest, man hängt seine Bilder auf und wartet darauf mit den Besuchern ins Gespräch zu kommen, um zu erklären, was man wie gemacht hat. Lob und Kritik sind beides realistische Möglichkeiten.

Ort der Vergänglichkeit

Und heute mal ein erstes Bild der kommenden Ausstellung im Kath. Pfarrheim in Münster-Nienberge vom 30.10. bis 1.11.10. Auch wenn die kommende Ausstellung aufgrund des Themas „Vergänglichkeit, Veränderung“ Manchem etwas schwer anmuten wird, wird es dort zahlreiche interessante und provozierende Darstellungen geben, die vielleicht auch mal ein Tabu berühren, wenn es um den Tod geht. Ich für mich halte die Annäherung oder die Brechung von Tabus bei sensiblen Themen für notwendig, weil nur so eine Diskussion zustande kommt.
Ich bin gespannt auf die Reaktionen.

Das Bild wurde am 31.10-1.11.2010 auf der Gruppenausstellung der Freien Künstler Nienberge in Münster gezeigt. Thema der Ausstellung: Vergänglichkeit.

In meiner Trauer

Es ist endlich geschafft, unser Buch ist erschienen!

Rückseite Klappentext: Mit diesem Buch wollen wir unsere Trauer und unsere Auseinandersetzung mit dem Tod sowohl in verbaler wie auch in symbolischer Form darstellen und all denen zur Verfügung stellen, die in ihrer Trauer nicht alleine sein wollen und sie genauso wichtig nehmen, wie wir es tun.

Lyrik: Katharina Roder & Dr. Martin Kreuels
Fotografien: Dr. Martin Kreuels
Gestaltung: Ingrid Weide
Verlag: Books on Demand, BOD
ISBN 978-3-8391-8364-9
Paperback, 52 Seiten

Zu bestellen ist das Buch ist für 9,90 € zzgl. 2 € Versandkosten bei mir:
Dr. Martin Kreuels
Alexander-Hammer-Weg 9
48161 Münster
Tel.: 02533-933545
Mobil: 0171-5075943
mail: kreuels@aradet.de

Wer mal in das Buch hineinsehen möchte, kann dies bei Amazon tun.

Hintergrund

Häufig hat man ein Bild im Kopf, dass man fotografieren möchte und dann sieht man, wenn man das Bild auf dem Bildschirm sieht, dass der Hintergrund nicht passt. Vielen Fotografen gelingt es schon bei der Aufnahme das Motiv mit dem Hintergrund zu komponieren, weil sie in verschiedenen Ebenen sehen können. Mir gelingt das nur ab und an, wie vielleicht bei diesem Bild.

Das Bild wurde am 31.10-1.11.2010 auf der Gruppenausstellung der Freien Künstler Nienberge in Münster gezeigt. Thema der Ausstellung: Vergänglichkeit. Das Bild war das Werbebild zur Ausstellung.

hängen

Heute also das letzte Bild der vorletzten Ausstellung. Damit sind alle Bilder dieser Serie nun auf dieser Seite im Galeriebereich zu finden.
Hinweisen darf ich noch auf das Trauerbuch, was Katharina Roder und ich mit freundlicher Unterstützung von Ingrid Weide (Grafik) zur Zeit erstellen. Dort werden alle Bilder meiner ersten Ausstellung in Kombination mit Gedichten und Texten veröffentlicht. Wer Interesse hat, kann sich hier schon ein Buch vormerken.

feine Arme

Guten morgen, zusammen. Heute zu Wochenbeginn gibts wieder ein Bild der vorletzten Ausstellung. Damit sind bis auf ein noch fehlendes Bild alle Bilder meiner bisherigen Ausstellungen unter der Kategorie „Ausstellung“ zu finden.
Gezeigt wird diesmal die feinen Armen einer Zaunwinde, die scheinbar suchend durch den Raum pendeln, auf der Suche nach Halt, um weiter wachsen zu können.

Winde

Diese Woche gibts nur einfache Kost und deshalb wieder ein Bild von einer Ausstellung. Die Blüte wurde lediglich mit einfachem Seitenlicht und einer längeren Belichtungszeit aufgenommen. Technisch eher einfach. Mir gefallen aber die einfachen Bilder besser, als technisch aufwändige Fotos.

Geknickt

Heute mal wieder ein Bild aus der Ausstellung vom 14./15.11.09. Es zeigt eine verblüte Pflanze bei der die Blätter schon abgefallen sind. Nur der Stempel und die Staubblätter sind noch vorhanden.

Ich könnte jetzt philosophieren, über Vergänglichkeit und so. Lass es aber. Das alles war gar nicht der Hintergedanke bei diesem Bild, sondern lediglich die Form der Blüte, die mich angesprochen hat.

Einen guten Start in die Woche!

Vergänglichkeit

Gestern war wieder unser monatliches Treffen der Künstler aus Nienberge (www.freiekuenstler.de). Neben dem Austausch und dem Fachsimpeln ging es diesmal wieder um die Themenfindung zur nächsten Ausstellung. Voraussichtlicher Termin wird der 30.10-01.11.2010 im katholischen Pfarrheim (St. Sebastian) in Münster-Nienberge sein. Da es eine Gruppenausstellung ist, werden unterschiedliche Künstler zu unterschiedlichen Themen mit unterschiedlichen Arbeiten und Skulpturen daran teilnehmen. Wir stellen uns dabei ein Thema, das aber nicht bearbeitet werden muss, aber kann. Neben einem Themenraum, können thematische Arbeiten allerdings auch überall im Haus gezeigt werden.

Diesjähriges Thema wird die Vergänglichkeit sein. Das Thema orientiert sich bewusst am Feiertag „Allerheiligen“, muss aber nicht zwangsläufig religiös orientiert sein.

Wer Lust hat kann hier seine Idee zu diesem Thema posten. Ich bin gespannt, was Euch/Ihnen einfällt.

Das Bild wurde am 31.10-1.11.2010 auf der Gruppenausstellung der Freien Künstler Nienberge in Münster gezeigt. Thema der Ausstellung: Vergänglichkeit.

Fotoschnecke

Fotografie hat bei mir immer was mit Zeit zu tun. Drauflos ballern geht, bringt meist aber nur Ausschuss. Zeit nehmen, sich Zeit geben, nur das bringt es bei mir. Wenn ich also fotografiere, nehme ich mir Zeit, mindestens eine Stunde, nach Möglichkeit mehr. Sich Einsehen, sehen lernen und ein Gefühl entwickeln, ist mir wichtig. Das geht dann schon in Richtung Arbeit, ist aber auch gleichzeitig Entspannung.

Das Bild wurde am 31.10-1.11.2010 auf der Gruppenausstellung der Freien Künstler Nienberge in Münster gezeigt. Thema der Ausstellung: Vergänglichkeit.

Heide

Eines der wenigen Bilder aus der freien Natur. Meist ist es einfacher Bilder von Pflanzen im Studio unter kontrollierten Bedingungen aufzunehmen. Die Heide ist mal eine Ausnahme. Da diese Pflanze alleine zwischen alter Heide stand und blühte, war der Hintergrund dunkel genug, um einen ähnlichen Effekt hinzubekommen, wie im Studio. Die Pflanze war nur ungefähr 10cm hoch, so dass es mal wieder ein Bild im Dreck war.

Das Bild wurde auf meiner Ausstellung am 14./15.11.09 in Münster gezeigt.

Bild: Blasig und die Kanalisierung meiner Fotografie

Heute morgen habe ich mir Folgendes überlegt: Muss oder kann man seine fotografischen Ambitionen kanalisieren?

Momentan fotografiere ich mehr oder weniger Alles, was mir vor das Rohr (Objektiv) kommt. Ja, natürlich sind da gute Sachen bei, aber reicht das? Sollte man sich nicht eher ein Thema stellen, was man langfristig bearbeitet? Im Laufe der Arbeit, wobei ich jetzt für mich die Fotografie nicht als Arbeit bezeichnen würde, stelle ich zunehmend fest, dass wirklich gute Dinge nur dann zustande kommen, wenn man sich intensiv mit ihnen beschäftigt. Themen finden, sich einarbeiten, sich mit ihnen beschäftigen und sie zunehmend besser kennen lernen, Details und Aspekte hinzufügen, bis man es rund hat, bis man, bis ich es als gut empfinde. Ich glaube nicht, das ich das Thema aus technischer Sicht eingrenzen sollte, also beispielsweise auf die Makrofotografie zu begrenzen, sondern das es einen inhaltlichen Schwerpunkt bekommen sollte.

Diese Herangehensweise schließt ja nicht aus, das auch andere Fotografien möglich sind, aber die Beschäftigung mit einem Thema kann mehr Tiefe in die Bilder bringen, oder nicht?

„Blasig“ wurde übrigens in der Ausstellung vom 14./15.11.2009 zum ersten mal gezeigt.

Storchenschnabel

Heute wieder ein Bild einer Ausstellung (14./15.11.2009). Für die damalige Ausstellung habe ich versucht zu reduzieren. Bilder so zu erstellen, dass sie wenig enthalten, aber gleichzeitig eine deutliche Darstellung haben. Dazu kommt die reduzierte Technik, die sich auf Kamera, Stativ, Fernauslöser und Seitenlicht begrenzt.

Ich darf aus gegebenen Anlass noch auf folgenden Artikel hinweisen: http://blogtimes.info/blogtimes-geht-auf-blogsuche/

Dieser Beitrag sucht Fotoblogs.

Beine am Wegesrand

Bei einer Fahrradtour habe ich diese tote Katze am Wegesrand gefunden, ohne danach zu suchen. Überfahren, getötet und vergessen. Ich muss mich da einschließen, aber wieviele Lebewesen wir so nebenbei umbringen ist schon erschreckend. Vielleicht deshalb hier einfach mal ein Bild zum nachdenken, ohne Zeigefinger.

Das Thema Tod und Einsamkeit wird mich nicht loslassen. Es macht Angst und ist faszinierend zugleich. Weiterlesen…

Das Bild wurde am 31.10-1.11.2010 auf der Gruppenausstellung der Freien Künstler Nienberge in Münster gezeigt. Thema der Ausstellung: Vergänglichkeit.

Malve

Mich interessieren vor allem die Motive in meiner direkten Umgebung. Ich muss nicht um die halbe Welt reisen, um irgendetwas zu sehen. Natürlich macht das auch seinen Reiz aus, selten Gesehenes darzustellen, aber dann erhält es seinen Reiz dadurch, dass man einen exotischen Touch hinzufügt. Mir geht es aber eher darum, und das mache ich auch in meinen naturwissenschaftlichen Veranstaltungen, das zu zeigen, was uns umgibt. Dabei versuche ich dann die Schönheit darzustellen. Und manchmal gelingt es dabei, das Schöne auch noch zu abstrahieren, wie bei der Rückseite der Rose.

Das hier gezeigte Bild einer Malve ist so ein Motiv, dass das einfache Schöne zeigt. Eigentlich sind hier zwei Blüten dargestellt. Da die hintere Blüte sich aber wegdreht, erweckt es den Eindruck, als ob die vordere Blüte gespiegelt wird.

Das Bild wurde am 14./.15.11.2009 in Münster-Nienberge ausgestellt.

Rückseite einer getrockneten Rose

Zu Hause hatte ich noch die Rose, die ich mir von meiner Hochzeit zurückgehalten hatte. Die Hochzeit war am 19.7.96. Durch den Trocknungsprozess, der sicherlich auch schneller geht, waren die Farben, aber auch die Oberflächenstrukturen gut rausgekommen. Das Bild wollte ich dann so gestalten, das es eher unüblich wird. Deshalb habe ich mir die Rückseite der Rose vorgenommen.

Natürlich wurde das Bild, wie alle anderen aus der Ausstellungsreihe ohne Blitz aufgenommen. Seitenlicht aus dem Fenster reicht völlig aus. Dazu einen schwarzen Hintergrund.

Das Bild wurde am 14./15.11.2009 in Münster-Nienberge ausgestellt.

Haselnuss

…dieses Bild war Bestandteil meiner ersten Ausstellung, die am 14./15.11.2009 stattgefunden hat. Mein Thema für die Ausstellung war die Darstellung von schwarz-weiß-Makros von Pflanzen.

Makro einer Walnuss

…auf der vorletzten Ausstellung sagte mir eine Studentin, dass ich weiblich fotografieren würde. Ich habe erst geschluckt, aber vielleicht liegt es daran, das es wenig harte Formen in meinen Bildern gibt. Seine eigenen Bilder zu bewerten, finde ich immer kritisch, also müsst Ihr das machen.

das Bild wurde vom 14.-18.04.2010 im Kulturforum der Grundschule Nienberge gezeigt

faltige Frucht mit Frauengesicht

Als ich die Feige fotografierte, hatte ich zuerst gar nicht das Frauengesicht bemerkt. Erst durch die Drehung am Rechner wurde aus dem Fruchtstiel ein Frauengesicht. Erkennt ihr sie?

Sie schaut nach rechts, hat eine Brosche im Haar und lange Haare, die nach oben hin in die Falten der Frucht übergehen.

ausgestellt habe ich das Bild vom 14.-18.04.2010 im Kulturforum der Grundschule Nienberge (Münster)

getrocknete Ananas

Die Ananas wurde gestückelt, getrocknet und verklebte dann zu abstrakten Stücken. Aber keine Angst, das war nicht meine Idee, sondern die von Jalall D’or.

Gezeigt wurde das Bild auf der Ausstellung der freien Künstler Nienberge am 14.-18.4.2010.