Grenzen

Grenzen gibt es nicht nur bei uns im geographischen Sinne, sondern auch bei uns im Kopf. Überschreiten wir diese, begeben wir uns in Bereiche, die kritisch gesehen werden können, wir müssen uns dann der Kritik Anderer aussetzen, die für sich diese Grenzen nicht überschreiten können. Vielleicht macht dies Angst, ich weiß es nicht. Fortschritt im (beispielsweise) wissenschaftlichen Sinne geht aber nur, indem man Grenzen verschiebt. Gleiches gilt für einen selber, in seiner persönlichen Entwicklung. Weiterentwicklung geht mit Grenzüberschreitungen einher. Ähnlich Siddharta (Siddhartha. Eine indische Dichtung von Hermann Hesse), der aneckt, Dinge ausprobiert, Pfade verlässt, um sich weiter zu entwickeln. Dabei geht es nicht darum besser zu werden, im Sinne der Überlegenheit gegenüber anderen Menschen. Es geht vielmehr darum, sich zu komplettieren, seinen Horizont zu erweitern, für sich zu erfahren: Was ist gut, was will ich nicht! Dies anderen Menschen zu sagen, kann zu Ablehnung führen, macht einen selber aber Authentischer, weil mehr Grundlagen da sind.
Wichtig ist, das man dies für sich selber macht. Es geht dabei nicht um die anderen Menschen, sondern um einen selber.