Beiträge

Reportage

Heute ist bei Martin Gommel ein Beitrag über mich erschienen. Ich möchte hier gerne darauf verweisen, besonders auf die Kommentare.

Ein Leben

Idee, Erinnerung, Produkt
Zur letzten Ausstellung der Freien Künstler Nienberge (30.-1.11.10) habe ich ein Bild vorgestellt, auf dem schlaglichtartig das Leben meiner Frau zu sehen ist. Das Ganze habe ich versucht mit hochwertigen Materialien umzusetzen. Da das Thema Vergänglichkeit – Verwandlung war, passte es gut in diese Ausstellung und die Kollegen und Kolleginnen waren so freundlich, mir eine komplette Wand zu reservieren, damit das Bild wirken konnte, obwohl viele Bilder und Skulpturen ausgestellt wurden und damit der Platz schon eng war. Viele haben davor gestanden und wurden nachdenklich, so dass ich glaube, das es angesprochen hat. Daraus entwickelte sich die Idee, dies als Produkt anzubieten. Die Idee ist, Bilder selbstgewählter Stationen in einem Bild in einer Zeitachse anzuordnen. Dies möchte ich hier denen anbieten umzusetzen, die überlegen, wie sie ein Leben, beispielsweise für einen Verstorbenen, so darstellen können, dass dies dezent in das Wohnumfeld integriert werden kann.

Botanischer Garten

Ein Bild aus dem vergangenen Jahr. Aufgenommen Ende Oktober über Münster, der Botanische Garten der Universität. Die letzte gemeinsame Aktion mit meiner Frau, ein Ballonflug, den sie mir zur Promotion 1999 geschenkt hatte.

Klara

Heute vor vier Jahren am 4.11.06 ist eine kleine Dame verstorben. Sie wurde nur 12 Tage alt. Da ich mich via email momentan intensiv und gerne mit ihrer Mutter austausche, möchte ich dem Wunsch entsprechen und ihr das heutige Bild widmen.

Gleichzeitig möchte ich auf die Seite ihrer Mutter hinweisen und dem dortigen Buch.

ohne Kommentar (wg. Rüdiger)

Saisonende

Saisonende ist auch Ausstellungsende.

Das Bild wurde am 31.10-1.11.2010 auf der Gruppenausstellung der Freien Künstler Nienberge in Münster gezeigt. Thema der Ausstellung: Vergänglichkeit.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die am vergangenen Wochenende unsere Gruppenausstellung besucht haben. Mit über 400 Besuchern in zweieinhalb Tagen kann man wohl von einem Erfolg sprechen. Viele tolle Gespräche wurde geführt.

Wochenendeinstimmung

Da am Wochenende unsere herbstliche Ausstellung (Münster-Nienberge, St. Sebastianpfarrheim) zum Thema „Vergänglichkeit“ stattfindet, hier schon mal ein Bild, was zum Thema passt. Erschreckt nicht, auch auf der Ausstellung wird es vielleicht einen Tabubruch geben.
Abgebildet ist ein Maikäfer, der im Kühlergrill sein Ende gefunden hat.

Unfall…

…zum Glück nicht von mir. Geschehen zwischen Münster-Nienberge und Häger. Ich habe schon drei Rehe dort gefunden. Dort ist ein Wechsel, den die Rehe leider nicht verstehen und da die Autofahrer auf der leicht abschüssigen Straße richtig Dampf machen, knallt es ab und an. Nicht nur für die Rehe ein Problem!

Stein im Wasser

Manchmal steht man an einem Punkt, wo man Dinge ändern muss. Natürlich spricht man vom Fels in der Brandung. Der Fels der jedem Unwetter trotzt. Nur, ist Jemandem mal aufgefallen, dass sich Küstenlinien permanent ändern. Der Fels nutzt sich ab, wird kleiner, wird gesprengt, wird abgerieben.

So ist das auch mit uns. Wir sind wie Felsen, groß, meinen die Welt ändern zu können, liegen im Weg, haben Einfluss. Viele werden im Laufe des Lebens auch nur angeschliffen, oder ein wenig abgerieben. Andere dagegen werden gesprengt, werden auf Schlag (einschneidenes Erlebnis) klein, werden geteilt, oder große Stücke werden abgesprengt. Dann werden sie von den Wellen rumgestossen und verfrachtet. Auf einmal sind sie nicht mehr da, wo sie standen. Jetzt müssen sie sich neudefinieren, denn aus einem Küstenfelsen ist vielleicht ein Stein in einem Acker geworden.

Letztlich wird aus jedem Felsen irgendwann ein kleines Sandkorn. Unwichtig, unauffällig, unbedeutend als Einzelnes.

Geborgen…

…in einer Blüte. Die Staubblätter stehen dort, als ob sie von den Blütenblättern geschützt werden. Vielleicht tun sie das auch. Und auch wenn heute viele unserer Zeitgenossen mit breiter Brust und lauten Worten durch die Welt marschieren, brauchen auch diese hin und wieder einen Ort, an dem sie sich zurückziehen können.

scheinbarer Kurvenflug

Häufig erscheinen Dinge anders als sie in der Realität sind. Dieser Falter scheint mit Schwung in die Kurve reinzufliegen. Er ist voller Dynamik und Kraft und vielleicht optimistisch am Kameraobjektiv vorbei zu kommen. Die Wirklichkeit sieht aber anders aus. Denn was man nicht sieht ist, dass er auf einem Spinnennetz gelandet ist. Er klebt fest, kann nicht abheben und ist zum Sterben verurteilt.
Viele Dinge erscheinen anders, als sie wirklich sind.