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Grenzen

Grenzen gibt es nicht nur bei uns im geographischen Sinne, sondern auch bei uns im Kopf. Überschreiten wir diese, begeben wir uns in Bereiche, die kritisch gesehen werden können, wir müssen uns dann der Kritik Anderer aussetzen, die für sich diese Grenzen nicht überschreiten können. Vielleicht macht dies Angst, ich weiß es nicht. Fortschritt im (beispielsweise) wissenschaftlichen Sinne geht aber nur, indem man Grenzen verschiebt. Gleiches gilt für einen selber, in seiner persönlichen Entwicklung. Weiterentwicklung geht mit Grenzüberschreitungen einher. Ähnlich Siddharta (Siddhartha. Eine indische Dichtung von Hermann Hesse), der aneckt, Dinge ausprobiert, Pfade verlässt, um sich weiter zu entwickeln. Dabei geht es nicht darum besser zu werden, im Sinne der Überlegenheit gegenüber anderen Menschen. Es geht vielmehr darum, sich zu komplettieren, seinen Horizont zu erweitern, für sich zu erfahren: Was ist gut, was will ich nicht! Dies anderen Menschen zu sagen, kann zu Ablehnung führen, macht einen selber aber Authentischer, weil mehr Grundlagen da sind.
Wichtig ist, das man dies für sich selber macht. Es geht dabei nicht um die anderen Menschen, sondern um einen selber.

getrocknete Erfrischung

Heute gibts mal zu Abwechslung wieder ein s/w-Bild. Abgebildet ist eine getrocknete Ananasscheibe. Schmecken übrigens auch bei heißem Wetter im getrockneten Zustand.

eingedrückt

Wier stand es heute in der Zeitung: Es hat seit drei Wochen nicht geregnet und die ersten Schäden treten auf. Anbei ein Bild dazu. Aufgenommen im Hafen der Stadt Münster und zwar auf der Industrieseite.

unförmiger Klotz

Ich hab es zwar schon tausendmal angesprochen, aber getrocknete Strukturen faszinieren mich. Heute also ein Bild, das ein wenig wie ein grober, unförmiger Klotz aussieht. Ein wenig wie ein Felsen oder ein Gesteinsbrocken, ohne klare Strukturen.
Die Verfremdung kommt durch den Trocknungsprozess und das Überführen in s/w zu stande.
Es ist eine Erdbeere!

Kiwi

Die Aufnahme entstand zu Hause. Es handelt sich um eine getrocknete Kiwi-Scheibe. Nach wie vor bin ich fasziniert von getrockneten Strukturen, da sie meist ihre weichen Linien verlieren und hart und kantig werden.
Allen, die sich diese Woche reichlich an den Kommentaren beteiligt haben, ein schönes sonnigen Wochenende.

hängen

Heute also das letzte Bild der vorletzten Ausstellung. Damit sind alle Bilder dieser Serie nun auf dieser Seite im Galeriebereich zu finden.
Hinweisen darf ich noch auf das Trauerbuch, was Katharina Roder und ich mit freundlicher Unterstützung von Ingrid Weide (Grafik) zur Zeit erstellen. Dort werden alle Bilder meiner ersten Ausstellung in Kombination mit Gedichten und Texten veröffentlicht. Wer Interesse hat, kann sich hier schon ein Buch vormerken.

feine Arme

Guten morgen, zusammen. Heute zu Wochenbeginn gibts wieder ein Bild der vorletzten Ausstellung. Damit sind bis auf ein noch fehlendes Bild alle Bilder meiner bisherigen Ausstellungen unter der Kategorie „Ausstellung“ zu finden.
Gezeigt wird diesmal die feinen Armen einer Zaunwinde, die scheinbar suchend durch den Raum pendeln, auf der Suche nach Halt, um weiter wachsen zu können.

Oberflächenlandschaft

Heute gibt es wieder ein Bild, das man sich länger ansehen muss, um es zu verstehen. Das Motiv hat jeder von Euch schon gegessen.

Mich faszinieren getrocknete Objekte, da diese eine ganz andere Form bekommen bzw. haben und deren Gestalt durch den Trocknungsprozess verändert wird. In dem vorliegenden Fall handelt es sich um eine getrocknete Erdbeere. Die technische Umsetzung ist wieder mal simpel: Seitenlicht, Kamera, Makroobjektiv und Stativ.

haarige Arme

Ich mag Bilder über die ich nachdenken muss. Deshalb anbei einmal ein Bild in diese Richtung. Es ist nicht wirklich schwer, was könnte es also sein.

Bin gespannt auf Eure Rückmeldung.

Geknickt

Heute mal wieder ein Bild aus der Ausstellung vom 14./15.11.09. Es zeigt eine verblüte Pflanze bei der die Blätter schon abgefallen sind. Nur der Stempel und die Staubblätter sind noch vorhanden.

Ich könnte jetzt philosophieren, über Vergänglichkeit und so. Lass es aber. Das alles war gar nicht der Hintergedanke bei diesem Bild, sondern lediglich die Form der Blüte, die mich angesprochen hat.

Einen guten Start in die Woche!

Formenreduktion

Heute mal ein schlichtes Motiv mit wenigen Formen. Abgebildet ist eine afrikanische Steinfigur vor einer Jalousie. Das Foto habe ich in s/w überführt und das Bild schief gestellt.

die Spitze

Gestern hatte ich ein Bild von einem Bach gezeigt. Auf Wunsch von Rüdiger Schwahn versuche ich heute ein Bild nachzulegen.

Das Bild ist die Spitze eines Wasserstrahles eines Springbrunnens. Dadurch, dass alle anderen Orientierungspunkte fehlen, wird auch dieses Bild nur auf seine Formen reduziert. Natürlich habe ich es, um es auf seine Formen zu reduzieren, ins s/w(e) überführt.

Lichtspiel

Guten morgen zusammen,

heute ist Montag und nach einem schönen Wochenende geht’s natürlich hier gleich weiter. Heute habe ich mal ein Bild aus dem letzten Winter genommen. Es ist ein Eispropfen auf einem Ästchen in einem kleinen Bach bei uns in Nienberge. Ich habe das Bild in s/w überführt und den Schwarzanteil stark erhöht. Raus kamen teilweise sehr abstrakte Formen, die durch die Lichtspiegelungen im fließenden Wasser entstanden. Besonders gut ist das in der rechten Hälfte zu sehen.

Blattlausflucht und Zufall

Neben der gestrigen Diskussion gibt es noch einen Aspekt, den wir nicht beachtet haben, der aber manchmal ein ganz wichtiger Punkt sein kann: der Zufall.

Der Zufall ist nicht planbar, tritt aber immer wieder auf und macht das Bild ungewollt zu dem, was es letztendlich ist. Das ist gut so, aber wie gesagt: nicht planbar.

Wie baut man aber dieses Kriterium dennoch in die eigenen Arbeiten ein? Kann man das überhaupt? Lässt sich dieser Aspekt provozieren?

Das heutige Bild ist so ein Zufallsprodukt. Eigentlich wollte ich eine Reihe zum Verfall der Blüte aufnehmen. Die Blattlaus hatte ich dabei gar nicht wahrgenommen, bis ich mir die Bilder auf dem Bildschirm angesehen habe und da war sie dann. Glück, sicherlich, aber ist das dann auch mehr?

Vergänglichkeit

Gestern war wieder unser monatliches Treffen der Künstler aus Nienberge (www.freiekuenstler.de). Neben dem Austausch und dem Fachsimpeln ging es diesmal wieder um die Themenfindung zur nächsten Ausstellung. Voraussichtlicher Termin wird der 30.10-01.11.2010 im katholischen Pfarrheim (St. Sebastian) in Münster-Nienberge sein. Da es eine Gruppenausstellung ist, werden unterschiedliche Künstler zu unterschiedlichen Themen mit unterschiedlichen Arbeiten und Skulpturen daran teilnehmen. Wir stellen uns dabei ein Thema, das aber nicht bearbeitet werden muss, aber kann. Neben einem Themenraum, können thematische Arbeiten allerdings auch überall im Haus gezeigt werden.

Diesjähriges Thema wird die Vergänglichkeit sein. Das Thema orientiert sich bewusst am Feiertag „Allerheiligen“, muss aber nicht zwangsläufig religiös orientiert sein.

Wer Lust hat kann hier seine Idee zu diesem Thema posten. Ich bin gespannt, was Euch/Ihnen einfällt.

Das Bild wurde am 31.10-1.11.2010 auf der Gruppenausstellung der Freien Künstler Nienberge in Münster gezeigt. Thema der Ausstellung: Vergänglichkeit.

Fotoschnecke

Fotografie hat bei mir immer was mit Zeit zu tun. Drauflos ballern geht, bringt meist aber nur Ausschuss. Zeit nehmen, sich Zeit geben, nur das bringt es bei mir. Wenn ich also fotografiere, nehme ich mir Zeit, mindestens eine Stunde, nach Möglichkeit mehr. Sich Einsehen, sehen lernen und ein Gefühl entwickeln, ist mir wichtig. Das geht dann schon in Richtung Arbeit, ist aber auch gleichzeitig Entspannung.

Das Bild wurde am 31.10-1.11.2010 auf der Gruppenausstellung der Freien Künstler Nienberge in Münster gezeigt. Thema der Ausstellung: Vergänglichkeit.

Heide

Eines der wenigen Bilder aus der freien Natur. Meist ist es einfacher Bilder von Pflanzen im Studio unter kontrollierten Bedingungen aufzunehmen. Die Heide ist mal eine Ausnahme. Da diese Pflanze alleine zwischen alter Heide stand und blühte, war der Hintergrund dunkel genug, um einen ähnlichen Effekt hinzubekommen, wie im Studio. Die Pflanze war nur ungefähr 10cm hoch, so dass es mal wieder ein Bild im Dreck war.

Das Bild wurde auf meiner Ausstellung am 14./15.11.09 in Münster gezeigt.

Bild: Blasig und die Kanalisierung meiner Fotografie

Heute morgen habe ich mir Folgendes überlegt: Muss oder kann man seine fotografischen Ambitionen kanalisieren?

Momentan fotografiere ich mehr oder weniger Alles, was mir vor das Rohr (Objektiv) kommt. Ja, natürlich sind da gute Sachen bei, aber reicht das? Sollte man sich nicht eher ein Thema stellen, was man langfristig bearbeitet? Im Laufe der Arbeit, wobei ich jetzt für mich die Fotografie nicht als Arbeit bezeichnen würde, stelle ich zunehmend fest, dass wirklich gute Dinge nur dann zustande kommen, wenn man sich intensiv mit ihnen beschäftigt. Themen finden, sich einarbeiten, sich mit ihnen beschäftigen und sie zunehmend besser kennen lernen, Details und Aspekte hinzufügen, bis man es rund hat, bis man, bis ich es als gut empfinde. Ich glaube nicht, das ich das Thema aus technischer Sicht eingrenzen sollte, also beispielsweise auf die Makrofotografie zu begrenzen, sondern das es einen inhaltlichen Schwerpunkt bekommen sollte.

Diese Herangehensweise schließt ja nicht aus, das auch andere Fotografien möglich sind, aber die Beschäftigung mit einem Thema kann mehr Tiefe in die Bilder bringen, oder nicht?

„Blasig“ wurde übrigens in der Ausstellung vom 14./15.11.2009 zum ersten mal gezeigt.

Storchenschnabel

Heute wieder ein Bild einer Ausstellung (14./15.11.2009). Für die damalige Ausstellung habe ich versucht zu reduzieren. Bilder so zu erstellen, dass sie wenig enthalten, aber gleichzeitig eine deutliche Darstellung haben. Dazu kommt die reduzierte Technik, die sich auf Kamera, Stativ, Fernauslöser und Seitenlicht begrenzt.

Ich darf aus gegebenen Anlass noch auf folgenden Artikel hinweisen: http://blogtimes.info/blogtimes-geht-auf-blogsuche/

Dieser Beitrag sucht Fotoblogs.

Beine am Wegesrand

Bei einer Fahrradtour habe ich diese tote Katze am Wegesrand gefunden, ohne danach zu suchen. Überfahren, getötet und vergessen. Ich muss mich da einschließen, aber wieviele Lebewesen wir so nebenbei umbringen ist schon erschreckend. Vielleicht deshalb hier einfach mal ein Bild zum nachdenken, ohne Zeigefinger.

Das Thema Tod und Einsamkeit wird mich nicht loslassen. Es macht Angst und ist faszinierend zugleich. Weiterlesen…

Das Bild wurde am 31.10-1.11.2010 auf der Gruppenausstellung der Freien Künstler Nienberge in Münster gezeigt. Thema der Ausstellung: Vergänglichkeit.

Landschaft, Eis oder Fruchtquerschnitt?

Heute mal was zum Rätseln. Dieses Bild wurde für die Ausstellung am 14.-18.04.2010 produziert.

Schreibt doch mal was es sein könnte. Natürlich sind jetzt hier Jenny und Birgit wieder ausgenommen, weil sie das Bild kennen. ;-)

Malve

Mich interessieren vor allem die Motive in meiner direkten Umgebung. Ich muss nicht um die halbe Welt reisen, um irgendetwas zu sehen. Natürlich macht das auch seinen Reiz aus, selten Gesehenes darzustellen, aber dann erhält es seinen Reiz dadurch, dass man einen exotischen Touch hinzufügt. Mir geht es aber eher darum, und das mache ich auch in meinen naturwissenschaftlichen Veranstaltungen, das zu zeigen, was uns umgibt. Dabei versuche ich dann die Schönheit darzustellen. Und manchmal gelingt es dabei, das Schöne auch noch zu abstrahieren, wie bei der Rückseite der Rose.

Das hier gezeigte Bild einer Malve ist so ein Motiv, dass das einfache Schöne zeigt. Eigentlich sind hier zwei Blüten dargestellt. Da die hintere Blüte sich aber wegdreht, erweckt es den Eindruck, als ob die vordere Blüte gespiegelt wird.

Das Bild wurde am 14./.15.11.2009 in Münster-Nienberge ausgestellt.

Rückseite einer getrockneten Rose

Zu Hause hatte ich noch die Rose, die ich mir von meiner Hochzeit zurückgehalten hatte. Die Hochzeit war am 19.7.96. Durch den Trocknungsprozess, der sicherlich auch schneller geht, waren die Farben, aber auch die Oberflächenstrukturen gut rausgekommen. Das Bild wollte ich dann so gestalten, das es eher unüblich wird. Deshalb habe ich mir die Rückseite der Rose vorgenommen.

Natürlich wurde das Bild, wie alle anderen aus der Ausstellungsreihe ohne Blitz aufgenommen. Seitenlicht aus dem Fenster reicht völlig aus. Dazu einen schwarzen Hintergrund.

Das Bild wurde am 14./15.11.2009 in Münster-Nienberge ausgestellt.

Haselnuss

…dieses Bild war Bestandteil meiner ersten Ausstellung, die am 14./15.11.2009 stattgefunden hat. Mein Thema für die Ausstellung war die Darstellung von schwarz-weiß-Makros von Pflanzen.