Beiträge

dampfender See

Heute ein Bild der dampfenden Möhne im Sauerland (NRW).
Gerade hatte ich zwei Kinderveranstaltungen, da sehnt man sich anschließend nach Ruhe, wie wir es am Vormittag auf der Möhne vorgefunden haben. Morgens ist es doch meist am Schönsten draußen, wenn da nicht dieser Schweinehund wäre, der sich um die Beine wickelt, die Hände festhält und den Kopf ins Kissen drückt.

Ort der Vergänglichkeit

Und heute mal ein erstes Bild der kommenden Ausstellung im Kath. Pfarrheim in Münster-Nienberge vom 30.10. bis 1.11.10. Auch wenn die kommende Ausstellung aufgrund des Themas „Vergänglichkeit, Veränderung“ Manchem etwas schwer anmuten wird, wird es dort zahlreiche interessante und provozierende Darstellungen geben, die vielleicht auch mal ein Tabu berühren, wenn es um den Tod geht. Ich für mich halte die Annäherung oder die Brechung von Tabus bei sensiblen Themen für notwendig, weil nur so eine Diskussion zustande kommt.
Ich bin gespannt auf die Reaktionen.

Das Bild wurde am 31.10-1.11.2010 auf der Gruppenausstellung der Freien Künstler Nienberge in Münster gezeigt. Thema der Ausstellung: Vergänglichkeit.

Wind und Sonne

Da es gerade draußen kalt wird, mal ein windiges und sonniges Foto aus dem diesjährigen Sommer von der Alp Flix. Der Arbeitsplatz der Sennerin.

…nicht immer über die aktuelle Situation meckern, sondern auch mal an schöne Dinge erinnern. Ist ja nicht alles schlecht, oder?

zu neue Ufern

Gestern habe ich mit wirklich guten und alten Freunden zusammengesessen, vorgestern habe ich mit einem Nochbekannten, der mal ein Freund werden wird, ein längeres Telefonat geführt. Wir sind alle, ich wage es kaum zu sagen, im Mittelfeld unseres Lebens unterwegs. Es sind grundverschiedene Menschen, die einen Naturwissenschaftler, der Andere ein Geistlicher. Interessant war, und da muss ich mich einschließen, dass wir alle an einem Punkt sind, wo wir unseren Status quo überdenken. Es stellen sich Fragen wie:
– Machen wir so weiter, wie bisher?
– Meinen wir jetzt aufsteigen zu müssen, um mitzumischen?
– Entscheiden wir uns dagegen (Aufstieg) und riskieren damit freakig zu werden, weil wir angebliche Chancen nicht nutzen?
– Was sind unsere Prioritäten?

Verschiedene Menschen am gleichen Punkt.

Das krasse Gegenbeispiel heute im geschäftlichen Bereich. Ein langjähriger Geschäftsfreund, unwesentlich älter als wir, hat sich offensichtlich gegen diese Überlegungen entschieden. Wird von der Verwaltung gedrückt und traut sich nicht dagegen anzugehe. Dafür leidet seine Gesundheit.

Ist es das, was wichtig ist: sicheres Gehalt, sichere Rente? Oder sind dann doch menschliche, idielle Aspekte wichtiger, dafür vielleicht finanzielle Sorgen, die man in Kauf nehmen muss. Dieser Gedanke ist vielleicht zu kurz gegriffen, vielleicht zu platt, sicherlich. Tina Dico schreibt von vielen tausend Grauschattierungen zwischen schwarz und weiß.

Aber ich für mich habe mich entschieden und daran arbeite ich. Mein beruflicher Wandel findet dieses Jahr statt, mit all seinen finanziellen Risiken und mit meinen Kindern, die das letztlich mittragen müssen. Meine Prioritäten setze ich neu, auch in menschlicher, idieller Hinsicht. Diese Seite ist davon ein Teil.

Unfall…

…zum Glück nicht von mir. Geschehen zwischen Münster-Nienberge und Häger. Ich habe schon drei Rehe dort gefunden. Dort ist ein Wechsel, den die Rehe leider nicht verstehen und da die Autofahrer auf der leicht abschüssigen Straße richtig Dampf machen, knallt es ab und an. Nicht nur für die Rehe ein Problem!

Wellen

Wenn es keinen Wind gibt, gibt es auch keine Wellen auf dem See. Der Wind treibt die Wellen an, drückt und schiebt sie zu einer Seite. Die Wellen machen das sichtbar, was der Wind ersteinmal nicht hergibt. Die Wellen werden scheinbar zur Materialisierung des Windes, und bearbeiten das Ufer. Nutzen ab, scheuern ab, reißen ab.

Stein im Wasser

Manchmal steht man an einem Punkt, wo man Dinge ändern muss. Natürlich spricht man vom Fels in der Brandung. Der Fels der jedem Unwetter trotzt. Nur, ist Jemandem mal aufgefallen, dass sich Küstenlinien permanent ändern. Der Fels nutzt sich ab, wird kleiner, wird gesprengt, wird abgerieben.

So ist das auch mit uns. Wir sind wie Felsen, groß, meinen die Welt ändern zu können, liegen im Weg, haben Einfluss. Viele werden im Laufe des Lebens auch nur angeschliffen, oder ein wenig abgerieben. Andere dagegen werden gesprengt, werden auf Schlag (einschneidenes Erlebnis) klein, werden geteilt, oder große Stücke werden abgesprengt. Dann werden sie von den Wellen rumgestossen und verfrachtet. Auf einmal sind sie nicht mehr da, wo sie standen. Jetzt müssen sie sich neudefinieren, denn aus einem Küstenfelsen ist vielleicht ein Stein in einem Acker geworden.

Letztlich wird aus jedem Felsen irgendwann ein kleines Sandkorn. Unwichtig, unauffällig, unbedeutend als Einzelnes.

alte Werkstatt

Eine Werkstatt bzw. der vordere Teil eines Pferdestalles in Döhle. Leicht angestaubt aber es strahlt ein wenig Nostalgie aus.

Geborgen…

…in einer Blüte. Die Staubblätter stehen dort, als ob sie von den Blütenblättern geschützt werden. Vielleicht tun sie das auch. Und auch wenn heute viele unserer Zeitgenossen mit breiter Brust und lauten Worten durch die Welt marschieren, brauchen auch diese hin und wieder einen Ort, an dem sie sich zurückziehen können.

Verbunden mit…

…Menschen. Mit ihnen ins Gespräch zu kommen, neue Leute kennenlernen, sich mit ihnen unterhalten, andere Gedanken aufnehmen, sie filtern, zu überdenken und reagieren. Sich weiter entwickeln, finde ich immer etwas hochtrabend, aber irgendwo stimmt das schon.
Seit 2009 habe ich mit mehr Leuten Kontakt gehabt als in den Jahren zuvor. Ich habe mich mit dem zufrieden gegeben, was ich hatte und es war auch gut so. Jetzt diskutiere ich mit Menschen, von deren Existenz ich nie gehört habe, die mir vielleicht auch fremd waren, mit ihren Gedanken. Ich habe sie nicht verstanden, konnte es nicht nachvollziehen, was sie dachten. Jetzt wird mir einiges klar, jetzt fange ich an zu verstehen.
Was daraus folgert, weiß ich nicht, spielt jetzt auch noch keine Rolle, denn ich bin ja Teil des Ganzen, also werde ich es irgendwann erfahren.

Natur und Plastik

Eigentlich beissen sich die beiden Dinge, eine alte Holzbank und Plastiktrinkbecher der Kinder. Andererseits gibt es einen schönen farblichen Kontrast. Wie auch immer, mir gefällt das Bild, vielleicht auch wegen seinen Gegensätzen. Und vielleicht sind es auch manchmal die inhaltlichen Gegensätze, die das Foto, oder das Leben, klingt jetzt sehr schwer, interessant machen.

In meiner Trauer

Es ist endlich geschafft, unser Buch ist erschienen!

Rückseite Klappentext: Mit diesem Buch wollen wir unsere Trauer und unsere Auseinandersetzung mit dem Tod sowohl in verbaler wie auch in symbolischer Form darstellen und all denen zur Verfügung stellen, die in ihrer Trauer nicht alleine sein wollen und sie genauso wichtig nehmen, wie wir es tun.

Lyrik: Katharina Roder & Dr. Martin Kreuels
Fotografien: Dr. Martin Kreuels
Gestaltung: Ingrid Weide
Verlag: Books on Demand, BOD
ISBN 978-3-8391-8364-9
Paperback, 52 Seiten

Zu bestellen ist das Buch ist für 9,90 € zzgl. 2 € Versandkosten bei mir:
Dr. Martin Kreuels
Alexander-Hammer-Weg 9
48161 Münster
Tel.: 02533-933545
Mobil: 0171-5075943
mail: kreuels@aradet.de

Wer mal in das Buch hineinsehen möchte, kann dies bei Amazon tun.

Synchrongespräch

Schon mal aufgefallen, wie oft Menschen das Vorgesprochene aufnehmen und nachplappern?

unglaublich

Es gibt Tage, da könnte man laut los schreien, ob der Zeitgenossen. Die Ethikkommission der Ärzte hat Palliativmediziner untersucht und dabei festgestellt, dass bei ihrem Einsatz für sterbenskranke Menschen, diese unrettbaren Menschen eher sterben („Früherer Tod durch Ärzte“ abgedruckt in der münsterschen Zeitung am 7.9.10). Mich würde mal interessieren, wie lange diese Menschen denn ohne diese Ärzte hätten leben können oder vielleicht sollen?
Um dies einmal klar zu stellen: Palliativmediziner sind sicherlich keine Menschen, die den Tod herbeiführen im Sinne der Sterbehilfe, sondern sie sind dafür da, die Menschen, deren Leben zu Ende geht, von Schmerzen zu befreien und ihnen einen möglichst angenehmen Übergang zu schaffen. Zumindest habe ich dies so bei meiner Frau erfahren, als die Palliativmedizinerin uns half. Und letztlich geht es doch nicht darum, Leben herauszuzögern! Wir kommen irgendwann an einen Punkt, an dem es kein Zurück mehr gibt. Ob uns das nun gefällt oder nicht. Ich für meinen Teil kann dann, wenn es sinnvoll ist, gerne auf Tage oder vielleicht Wochen verzichten, wenn ich dafür nicht leiden muss. Denn genau das ist doch der Punkt: Leben möchten wir, natürlich, aber bitte nicht leiden und genau dafür sind doch Palliativmediziner da. Sie tun dies in unserem Sinne. Wenn man dies nicht möchte, muss man sich ja nicht an sie wenden, oder??

Angst

Heute möchte ich ein sehr emotionales Bild von meinem Künstlerkollegen Rüdiger Schwahn aus unserem Digitalisierungsprojekt zeigen. Ich lasse es bis zum Wochenende hier stehen. Es spricht für sich, denke ich….

Welcher Weg?

Da steht man an einer Stelle und muss sich für einen Weg entscheiden. Erst geht man, geh ich auf einer zweispurigen Straße, die dann zu einem einfachen Weg wird. Vorher ging man, geht man einfach. Dann auf einmal ist der Weg schmaler, es gibt Niemanden den man anschaut, man horcht in sich rein, versucht eine Zwiesprache mit seinem eigenen Selbst und merkt wie unsicher man ist. Nicht, dass vorher jeder Weg besprochen wurde, meistens reichte ein Blick und der Weg war klar. Und jetzt? Woher kommt die Sicherheit?

A1 bei Nacht

Heute mal Bild aus der Nacht, zugegeben nicht aus dem Sommer, sondern aus dem Winter, weil dann die Nächte dunkler sind.

Sichtweise

Als ich vor ein paar Wochen wieder einmal im münsteraner Allwetterzoo war und ich den halben Tag am Affengehege stand, kam mir die Idee, mal den Affen (Gorilla) anders abzulichten. Da er so freundlich war und wirklich lange an einem Platz saß, war das auch kein größeres Problem. Ich finde, dass auch dieses Foto was hat, auch wenn man den Kopf nicht sehen kann. Manchmal, oder anders gesagt, häufig ist das Bild dann interessant, auf dem nicht alles zu sehen ist.

Zukunft (?)

Heute möchte ich mal ein Bild von meinem Künstlerkollegen Rüdiger Schwahn zeigen. Wir haben in einer Gemeinschaftsarbeit seine Bilder (Gemälde) digitalisiert. Das Bild zeigt eine Kindergruppe in dunklen Farben aus der Zukunft.
Ich bin gespannt auf die Kommentare, denn damit lasse ich Euch jetzt bis Freitag alleine.

Sorgen und Angst

Der schwangere Bauch als Projektionsfläche für die Gedanken, die eine Schwangere während der Schwangerschaft plagen können.

Ich verteidige mein Kind

Birgit mit einem alten Vorderlader in Kampfstellung und selbstbewusster Haltung. Ausdruck dafür, dass sie ihr Kind verteidigen wird.

Angst

Angst, weil dem Kind Gewalt widerfahren könnte. Auch wieder eine symbolische Darstellung.

Gewalt in der Ehe

Eher symbolisch ist dieses Bild für die „Gewalt in der Ehe“ zu verstehen. Das Messer zeigt in Richtung Schwangerschaftsbauch. Die Spitz steht kurz vor dem schutzlosen Bauch.

Grablicht

Das Leben (der Bauch) hindert Birgit daran den Tod zu sehen, der sich in Form eines Grablichtes unter ihr versteckt hat.