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Rückseite einer getrockneten Rose

Zu Hause hatte ich noch die Rose, die ich mir von meiner Hochzeit zurückgehalten hatte. Die Hochzeit war am 19.7.96. Durch den Trocknungsprozess, der sicherlich auch schneller geht, waren die Farben, aber auch die Oberflächenstrukturen gut rausgekommen. Das Bild wollte ich dann so gestalten, das es eher unüblich wird. Deshalb habe ich mir die Rückseite der Rose vorgenommen.

Natürlich wurde das Bild, wie alle anderen aus der Ausstellungsreihe ohne Blitz aufgenommen. Seitenlicht aus dem Fenster reicht völlig aus. Dazu einen schwarzen Hintergrund.

Das Bild wurde am 14./15.11.2009 in Münster-Nienberge ausgestellt.

Spinnenfäden am Stacheldraht

Heute gibts ein Bild aus den frühen Morgenstunden, wenn Spinnenfäden überall, weil sie dann mit Tau besetzt sind, sichtbar werden. Ein paar Stunden später ist der Spuk dann vorbei. Ich erzähl Euch das deshalb, weil ich gerade mit meinem Jüngsten fünf Tage im Krankenhaus war und mich etwas Eingekerkert vorkam. Es ist doch erheblich schöner draußen zu sein und nach Motiven Ausschau zu halten.

Haselnuss

…dieses Bild war Bestandteil meiner ersten Ausstellung, die am 14./15.11.2009 stattgefunden hat. Mein Thema für die Ausstellung war die Darstellung von schwarz-weiß-Makros von Pflanzen.

Aaskäfer auf einer Bleistiftspitze

Als ich heute morgen überlegt habe, welches neue Bild ich einstellen möchte, kam mir ein Artikel von www.zoomyboy.com gerade recht, da er ein Thema anspricht, was, so glaube ich, nicht ganz unwichtig ist: Entschnellen der Fotografie.

Hier der Artikel: http://www.zoomyboy.com/2010/05/07/das-erfassen-eines-mikrokosmos/

„Bilder machen“ lässt sich in zwei Sparten unterteilen: Knipsen und Fotografieren

Knipsen ist das schnelle Auslösen, ohne sich mit dem Motiv auseinander zu setzen, die Fotografie dagegen ist die Arbeit mit dem Motiv. Das wäre zumindest meine Definition, die ich an dieser Stelle aber wertfrei abgebe.

Ich muss zugeben, dass ich mich häufig erst auf ein Motiv einlassen muss, bis ich es so fotografieren kann, dass das Bild auch was taugt. Es gelingt nicht immer, aber es gelingt besser, wenn ich mir Zeit lasse. Aus diesem Grund plane ich immer mehrere Stunden ein, wenn ich fotografieren gehe. Nur mal eben den Schnappschuss landen, gelingt dabei nur sehr selten, obwohl ich natürlich auch für diese Gelegenheiten immer die Kamera dabei habe. Bei der Kontrolle am Rechner fallen aber die meisten schnell geschossenen Bilder wieder raus. Wer das kann, um so besser, ich gehöre nicht dazu.

Das gleiche gilt für den hier abgebildeten Aaskäfer auf einer Beilstiftspitze. Das Vieh hatte andere Vorstellungen als ich. Also haben wir einen halben Nachmittag miteinander gerungen, bis er endlich mal so saß, das ich ihn ablichten konnte. Und entgegen der Arbeitsweise als Biologe, der viele seiner Tiere später in die Sammlung überführt, durfte der Aaskäfer nach dem Foto wieder nach draußen.

Makro einer Walnuss

…auf der vorletzten Ausstellung sagte mir eine Studentin, dass ich weiblich fotografieren würde. Ich habe erst geschluckt, aber vielleicht liegt es daran, das es wenig harte Formen in meinen Bildern gibt. Seine eigenen Bilder zu bewerten, finde ich immer kritisch, also müsst Ihr das machen.

das Bild wurde vom 14.-18.04.2010 im Kulturforum der Grundschule Nienberge gezeigt

faltige Frucht mit Frauengesicht

Als ich die Feige fotografierte, hatte ich zuerst gar nicht das Frauengesicht bemerkt. Erst durch die Drehung am Rechner wurde aus dem Fruchtstiel ein Frauengesicht. Erkennt ihr sie?

Sie schaut nach rechts, hat eine Brosche im Haar und lange Haare, die nach oben hin in die Falten der Frucht übergehen.

ausgestellt habe ich das Bild vom 14.-18.04.2010 im Kulturforum der Grundschule Nienberge (Münster)

getrocknete Ananas

Die Ananas wurde gestückelt, getrocknet und verklebte dann zu abstrakten Stücken. Aber keine Angst, das war nicht meine Idee, sondern die von Jalall D’or.

Gezeigt wurde das Bild auf der Ausstellung der freien Künstler Nienberge am 14.-18.4.2010.

Maikäfermakro in schwarz-weiß

…mich hat der Kontrast angesprochen.