…alles was wegläuft.

Sichtweise

Als ich vor ein paar Wochen wieder einmal im münsteraner Allwetterzoo war und ich den halben Tag am Affengehege stand, kam mir die Idee, mal den Affen (Gorilla) anders abzulichten. Da er so freundlich war und wirklich lange an einem Platz saß, war das auch kein größeres Problem. Ich finde, dass auch dieses Foto was hat, auch wenn man den Kopf nicht sehen kann. Manchmal, oder anders gesagt, häufig ist das Bild dann interessant, auf dem nicht alles zu sehen ist.

Neues kommt…

…so, jetzt habe ich hier viele Wochen geschwänzt und hoffe, dass es jetzt besser wird. Erst Urlaub, dann Büroumbau, Umzug von Kinderzimmern etc. Jetzt habe ich neue Räumlichkeiten und erwarte neue Kreativität bei mir, die sich sicherlich einstellen wird.
Neue Wege haben noch keinen ausgetretenen Pfad, also muss man, will man Neues erreichen, diesen Pfad selber anlegen. Vielleicht so, wie bei den Schnecken. Es entsteht Neues, ob dies gut oder schlecht ist, weiß man im Vorhinein nicht. Wenn man diesen Weg aber nicht geht, wird man es wohl nie erfahren.

Hunger

Hunger muss nicht immer ein Bauchgefühl sein, es kann auch Wissensdurst oder die Sucht nach dem Neuen sein. Wichtig erscheint mir dabei aber zu sein, dass man dabei seine Wurzel nicht vergisst. Bei den abgebildeten Raupen bin ich mir nicht sicher, ob die nicht irgendwann vom Ast fallen, da sie ihren Herkunftsweg schon aufgefressen haben.

Puhhhh

Moin zusammen,
zurück von der Alp Flix in Graubünden und mit vielen Bildern im Gepäck, melde ich mich wieder. Die Bilder werde ich in den kommenden Wochen bearbeiten und nach und nach hier einstellen. Wird aber noch etwas dauern.
Heute ein Schimpanse der sich genau so fühlt, wie ich mich gefühlt habe, als uns auf dem Weg in die Schweiz bei 35 Grad in der Sonne und 5 Kindern im Auto, der Motor explodierte und ich mit den verwirrten Kindern an der A3 stand und auf den ADAC wartete. Eigentlich war das aber Glück, denn mit dem Bulli wären wir den Berg nicht hoch gekommen. Grins. Und eigentlich bin ich keine Autofreak, aber die Männer vom ADAC haben sich echt den A… aufgerissen.

Ich sehe Dich!

Heute mal ein Schimpanse aus dem münsteraner Allwetterzoo. Er soll Euch auf den morgigen Tag hinweisen, weil ich dann anstelle eines Einzelbildes eine Serie einstelle und diese dann auch ein paar Tage werde stehen lassen.
Also, ich freue mich auf Euren Besuch und reichlich Kommentare.

die Rückseite

Viele Dinge erkennt man erst in ihrer Bedeutung, wenn man sich die Rückseite ansieht. Dinge, die von vorne einen schönen Glanz haben, enttäuschen, wenn man sich die Rückseite ansieht. Man sieht den Dingen immer nur ins Gesicht, die Front, die Zeit zeigt einem dann erst, was man hinter dieser Front erfährt. Das ist spannend, keine Frage, kann aber auch enttäuschen. Deshalb ist das Innehalten manchmal ganz sinnvoll.
Ob das bei Schafen auch so ist, muss der Schäfer entscheiden!

harmonische Beziehung

Ist es nicht schön, wenn er noch über die Witze von ihr schmunzeln kann! Soll ja nicht bei allen Beziehungen möglich sein.
Jaja, ich hab gut lachen….brüll, kicher

ungekämmt

Der abgebildete Schuhschnabel stand im Vogelpark Walsrode im Regen. Der Blick sagt, glaube ich, alles. Vom Regen sind wir aber wohl weit entfernt.

Ich darf HIER kurz auf die Aktualisierung des Angebotes zur Postmortemfotografie hinweisen. Ergänzt wird das Angebot durch die Idee der fotografischen Begleitung des letzten Weges.

schmollen

Heute ein Bild aus dem münsteraner Zoo. Der Affe war irgendwie schlecht gelaunt und hatte so keine rechte Lust irgendwie in Aktion zu fallen. Er saß da und schaute mürrisch. Erinnert an manchen Zeitgenossen, der auch mal schlecht drauf ist.

zerknautscht

Es ist hässlich, guckt mürrisch und scheint schlecht gelaunt zu sein und ich persönlich möchte auch im Alter so nicht aussehen. Aber schön viele Falten sind im Gesicht vorhanden.

haarige Arme

Ich mag Bilder über die ich nachdenken muss. Deshalb anbei einmal ein Bild in diese Richtung. Es ist nicht wirklich schwer, was könnte es also sein.

Bin gespannt auf Eure Rückmeldung.

Guten Appetit

Pünktlich zum Wochenende und zur WM, an der ich auch nicht vorbei komme, wünsche ich allen ein schönes Grillwochenende. Anbei eine Amsel, die schon mal Lust aufs Essen machen soll.

Blattlausflucht und Zufall

Neben der gestrigen Diskussion gibt es noch einen Aspekt, den wir nicht beachtet haben, der aber manchmal ein ganz wichtiger Punkt sein kann: der Zufall.

Der Zufall ist nicht planbar, tritt aber immer wieder auf und macht das Bild ungewollt zu dem, was es letztendlich ist. Das ist gut so, aber wie gesagt: nicht planbar.

Wie baut man aber dieses Kriterium dennoch in die eigenen Arbeiten ein? Kann man das überhaupt? Lässt sich dieser Aspekt provozieren?

Das heutige Bild ist so ein Zufallsprodukt. Eigentlich wollte ich eine Reihe zum Verfall der Blüte aufnehmen. Die Blattlaus hatte ich dabei gar nicht wahrgenommen, bis ich mir die Bilder auf dem Bildschirm angesehen habe und da war sie dann. Glück, sicherlich, aber ist das dann auch mehr?

Fotoschnecke

Fotografie hat bei mir immer was mit Zeit zu tun. Drauflos ballern geht, bringt meist aber nur Ausschuss. Zeit nehmen, sich Zeit geben, nur das bringt es bei mir. Wenn ich also fotografiere, nehme ich mir Zeit, mindestens eine Stunde, nach Möglichkeit mehr. Sich Einsehen, sehen lernen und ein Gefühl entwickeln, ist mir wichtig. Das geht dann schon in Richtung Arbeit, ist aber auch gleichzeitig Entspannung.

Das Bild wurde am 31.10-1.11.2010 auf der Gruppenausstellung der Freien Künstler Nienberge in Münster gezeigt. Thema der Ausstellung: Vergänglichkeit.

Beine am Wegesrand

Bei einer Fahrradtour habe ich diese tote Katze am Wegesrand gefunden, ohne danach zu suchen. Überfahren, getötet und vergessen. Ich muss mich da einschließen, aber wieviele Lebewesen wir so nebenbei umbringen ist schon erschreckend. Vielleicht deshalb hier einfach mal ein Bild zum nachdenken, ohne Zeigefinger.

Das Thema Tod und Einsamkeit wird mich nicht loslassen. Es macht Angst und ist faszinierend zugleich. Weiterlesen…

Das Bild wurde am 31.10-1.11.2010 auf der Gruppenausstellung der Freien Künstler Nienberge in Münster gezeigt. Thema der Ausstellung: Vergänglichkeit.

Spinnenfäden am Stacheldraht

Heute gibts ein Bild aus den frühen Morgenstunden, wenn Spinnenfäden überall, weil sie dann mit Tau besetzt sind, sichtbar werden. Ein paar Stunden später ist der Spuk dann vorbei. Ich erzähl Euch das deshalb, weil ich gerade mit meinem Jüngsten fünf Tage im Krankenhaus war und mich etwas Eingekerkert vorkam. Es ist doch erheblich schöner draußen zu sein und nach Motiven Ausschau zu halten.

Kranich frontal

Im Vogelpark Walsrode hat man bei vielen Gehegen die Chance nahe an die Vögel ran zu kommen. Der Name „Park“ trifft es dabei sehr gut, da es hier viel freie Fläche gibt und man auch mal seine Augen entspannen kann.

Übrigens ist der Park auch gut für Kinder geeignet.

Aaskäfer auf einer Bleistiftspitze

Als ich heute morgen überlegt habe, welches neue Bild ich einstellen möchte, kam mir ein Artikel von www.zoomyboy.com gerade recht, da er ein Thema anspricht, was, so glaube ich, nicht ganz unwichtig ist: Entschnellen der Fotografie.

Hier der Artikel: http://www.zoomyboy.com/2010/05/07/das-erfassen-eines-mikrokosmos/

„Bilder machen“ lässt sich in zwei Sparten unterteilen: Knipsen und Fotografieren

Knipsen ist das schnelle Auslösen, ohne sich mit dem Motiv auseinander zu setzen, die Fotografie dagegen ist die Arbeit mit dem Motiv. Das wäre zumindest meine Definition, die ich an dieser Stelle aber wertfrei abgebe.

Ich muss zugeben, dass ich mich häufig erst auf ein Motiv einlassen muss, bis ich es so fotografieren kann, dass das Bild auch was taugt. Es gelingt nicht immer, aber es gelingt besser, wenn ich mir Zeit lasse. Aus diesem Grund plane ich immer mehrere Stunden ein, wenn ich fotografieren gehe. Nur mal eben den Schnappschuss landen, gelingt dabei nur sehr selten, obwohl ich natürlich auch für diese Gelegenheiten immer die Kamera dabei habe. Bei der Kontrolle am Rechner fallen aber die meisten schnell geschossenen Bilder wieder raus. Wer das kann, um so besser, ich gehöre nicht dazu.

Das gleiche gilt für den hier abgebildeten Aaskäfer auf einer Beilstiftspitze. Das Vieh hatte andere Vorstellungen als ich. Also haben wir einen halben Nachmittag miteinander gerungen, bis er endlich mal so saß, das ich ihn ablichten konnte. Und entgegen der Arbeitsweise als Biologe, der viele seiner Tiere später in die Sammlung überführt, durfte der Aaskäfer nach dem Foto wieder nach draußen.

Blaumeise vor ihrem Nistkasten

Eines meiner ersten Bilder mit dem 600er von Nikon. Ich habe mir jetzt eine Futterstelle eingerichtet, um mehr Bilder aus dem Garten machen zu können.

Maikäfermakro in schwarz-weiß

…mich hat der Kontrast angesprochen.

geweckte Katze

Die Katze fand es ziemlich ärgerlich, dass ich sie auf einem Bauernhof geweckt hatte.