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Privileg

Gestern habe ich einen schönen Artikel von Birgit Engelhardt gelesen, den ich einfach dahingehend in Teilen abändern möchte, dass ich die angesprochene Politik durch meine Biologie ersetzen möchte. Nicht das mich die Biologie nicht nach wie vor total fasziniert, aber ich bin nicht der Wissenschaftler, wie einige Freunde von mir, die damit Ruhm und Ehren einfahren. Ich genieße Natur, mich interessieren Aspekte daraus, ich will mehr kennen lernen, aber ich habe nicht die Ausdauer und die Motivation andauernd hinter irgend welchen Fakten her zu laufen.

Die Fotografie, meine Fotografie ist da anders. Ich kann das umsetzen, was ich sehe, ich kann mich an Aufgaben verbeißen. Es gibt mir Ruhe und ich muss nicht logisch vorgehen, sondern kann es machen, wie ich will. Kreativität ist hier das Stichwort. Und genau wie Birgit es schrieb, es ist ein Privileg, dies machen zu können.

http://birgitengelhardt.de/blog/2010/05/ueber-das-privileg-kreativ-sein-zu-duerfen/

Beine am Wegesrand

Bei einer Fahrradtour habe ich diese tote Katze am Wegesrand gefunden, ohne danach zu suchen. Überfahren, getötet und vergessen. Ich muss mich da einschließen, aber wieviele Lebewesen wir so nebenbei umbringen ist schon erschreckend. Vielleicht deshalb hier einfach mal ein Bild zum nachdenken, ohne Zeigefinger.

Das Thema Tod und Einsamkeit wird mich nicht loslassen. Es macht Angst und ist faszinierend zugleich. Weiterlesen…

Das Bild wurde am 31.10-1.11.2010 auf der Gruppenausstellung der Freien Künstler Nienberge in Münster gezeigt. Thema der Ausstellung: Vergänglichkeit.

Landschaft, Eis oder Fruchtquerschnitt?

Heute mal was zum Rätseln. Dieses Bild wurde für die Ausstellung am 14.-18.04.2010 produziert.

Schreibt doch mal was es sein könnte. Natürlich sind jetzt hier Jenny und Birgit wieder ausgenommen, weil sie das Bild kennen. ;-)

Küchenschelle

Heute muss mal wieder Farbe auf den Bildschirm. In den letzten Wochen habe ich versucht die Technik meiner Kamera mal spielerisch/künstlerisch einzusetzen. Soll heißen, dass ich mit Mehrfachbelichtungen experimentiert habe. Dabei wird das erste Bild scharf eingestellt und ein Zweites unscharf über das erste gelegt. Gerade Pflanzen, aber auch andere Gegenstände (zeige ich noch) bekommen dadurch einen weichen Charakter, fast so, als ob man einen Weichzeichner einsetzen würde.

Gefällts?

The Tube

Gestern war ich im Folkwang-Museum in Essen. Ein klasse Museum, was ich Jedem nur empfehlen kann. Was faszinierend war, waren die Ausstellungsstücke aber auch, und das hat mich fast noch mehr angesprochen, die Menschen, die dort rumliefen. Deshalb bekommt Ihr heute, wenn auch erst am späten Nachmittag, aber schließlich ist ja Wochenende, ein Bild mit Menschen.

Das Bild habe ich in der Tube, Londons U-Bahn, aufgenommen. Vielleicht auch mal ein Bild zum diskutieren und dabei meine ich jetzt nicht technische Details.

gefrorenes Wasser

Auf der Wiese hatte sich eine Pfütze gebildet. Diese war nachts oberflächlich zugefroren, das Wasser darunter versickerte aber im Boden, so dass nur diese obere abstrakte Struktur übrig blieb, die ich dann in schwarz weiß umgesetzt habe. Dazu habe ich eine hohe ISO-Zahl eingesetzt, um das ganze gröber zu gestalten.

Über mich

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Dr. Martin Kreuels

Dr. Martin Kreuels, Alter Stadtweg 1, 64380 Roßdorf, Mobil: 0171 – 50 75 943 Mail: kreuels@aradet.de

Wir leben in Deutschland und da will jeder über die Qualifikationen unterrichtet sein, weil einem sonst niemand glaubt, dass man den Job machen kann. Also, dann…

* Diplombiologe mit Schwerpunkt Verhaltensforschung
* promovierter Biologe und Landschaftsökologe mit dem Spezialgebiet einheimische Spinnen
* private Erfahrung durch drei Sternenkinder, Witwer, Suizid-, Depressions- und Krebspatienten innerhalb der Familie
* zweieinhalb Jahre häusliche Pflege meiner krebskranken Ehefrau
* Alleinerziehender von vier Kindern
* Grundausbildung in der Hospizarbeit (Hospiz Münster)
* einjährige Ausbildung zum Sterbe- und Trauerbegleiter am Sternenkinderzentrum
* Erfahrungen aus Sterbe- und Trauerbegleitungen
* Durchführung der Männersprechstunde beim DRK in Erbach (Odenwald)
* Dozent, Autor und Ausbilder im deutschsprachigen Raum für das Thema Männertrauer und Postmortemfotografie