Neuigkeiten findet ihr immer mal wieder hier!

Ich verteidige mein Kind

Birgit mit einem alten Vorderlader in Kampfstellung und selbstbewusster Haltung. Ausdruck dafür, dass sie ihr Kind verteidigen wird.

Angst

Angst, weil dem Kind Gewalt widerfahren könnte. Auch wieder eine symbolische Darstellung.

Gewalt in der Ehe

Eher symbolisch ist dieses Bild für die „Gewalt in der Ehe“ zu verstehen. Das Messer zeigt in Richtung Schwangerschaftsbauch. Die Spitz steht kurz vor dem schutzlosen Bauch.

Grablicht

Das Leben (der Bauch) hindert Birgit daran den Tod zu sehen, der sich in Form eines Grablichtes unter ihr versteckt hat.

Nachdenklich

Nachdenklich steht Birgit auf dem Friedhof. Auch hier ist wieder der Kontrast zwischen Schwangerschaft und Friedhof der Aspekt, der die Spannung ins Bild bringt.

Schwangerschaft

Birgit vor einem Grabstein. Der Kontrast zwischen weißgekleideter werdenden Mutter und dem dunklen Grabstein ist hier bestimmend. Zudem liegt sie schutzlos mit dem Bauch in Richtung Stein.

Grenzen

Grenzen gibt es nicht nur bei uns im geographischen Sinne, sondern auch bei uns im Kopf. Überschreiten wir diese, begeben wir uns in Bereiche, die kritisch gesehen werden können, wir müssen uns dann der Kritik Anderer aussetzen, die für sich diese Grenzen nicht überschreiten können. Vielleicht macht dies Angst, ich weiß es nicht. Fortschritt im (beispielsweise) wissenschaftlichen Sinne geht aber nur, indem man Grenzen verschiebt. Gleiches gilt für einen selber, in seiner persönlichen Entwicklung. Weiterentwicklung geht mit Grenzüberschreitungen einher. Ähnlich Siddharta (Siddhartha. Eine indische Dichtung von Hermann Hesse), der aneckt, Dinge ausprobiert, Pfade verlässt, um sich weiter zu entwickeln. Dabei geht es nicht darum besser zu werden, im Sinne der Überlegenheit gegenüber anderen Menschen. Es geht vielmehr darum, sich zu komplettieren, seinen Horizont zu erweitern, für sich zu erfahren: Was ist gut, was will ich nicht! Dies anderen Menschen zu sagen, kann zu Ablehnung führen, macht einen selber aber Authentischer, weil mehr Grundlagen da sind.
Wichtig ist, das man dies für sich selber macht. Es geht dabei nicht um die anderen Menschen, sondern um einen selber.

die Rückseite

Viele Dinge erkennt man erst in ihrer Bedeutung, wenn man sich die Rückseite ansieht. Dinge, die von vorne einen schönen Glanz haben, enttäuschen, wenn man sich die Rückseite ansieht. Man sieht den Dingen immer nur ins Gesicht, die Front, die Zeit zeigt einem dann erst, was man hinter dieser Front erfährt. Das ist spannend, keine Frage, kann aber auch enttäuschen. Deshalb ist das Innehalten manchmal ganz sinnvoll.
Ob das bei Schafen auch so ist, muss der Schäfer entscheiden!

Andere Seite von „schlicht“

Als ich das Bild vom Kreuz (5.7.) eingestellt habe, habe ich nachmittags eine Mail von einer Freundin bekommen, die das Bild ebenfalls aufgenommen hatte. Da wir beide in der selben Kirche waren, gibts heute das andere Bild dazu, nämlich nicht zum Kreuz hin, sondern vom Kreuz weg.

Zeit

Als ich mir heute Vormittag überlegte, welches Bild ich hier hochladen möchte, kam mir ein Kollege zuvor, der ein Thema schön auf den Punkt bringt, auch wenn er vielleicht einen anderen Kontext hatte. Sein Thema passt aber ganz gut zu meinem Thema. Es ist ein weiterer Punkt dafür die Postmortemfotografie umzusetzen, da dies für die Angehörigen auch so etwas wie „Zeit anhalten“ bewirkt.

Hier der Link zum Text von Martin Gommel: Vom verrückten Traum, die Zeit anzuhalten

schlicht

Ich finde „schlicht“ ja schön und interessant. Wer aber fotografisch unterwegs ist, weiß, dass die Bilder meist zu voll sind. Mir passiert das auch meist, deshalb freue ich mich immer wieder, wenn es mir gelingt einfache Bilder zu gestalten.
Diese Aufnahme gelang in Wollseifen. Dies ist einer kleiner verlassener Ort im Nationalpark Eifel, der in den Wirren des 2. Weltkriegs verlassen werden musste. Seit dem gibt es einen Verein, der sich dem verlassenen Ort und vor allem der Kirche widmet. Die Kirche ist leer, wurde restauriert und hat heute einen ganz eigenen Charakter.

ungekämmt

Der abgebildete Schuhschnabel stand im Vogelpark Walsrode im Regen. Der Blick sagt, glaube ich, alles. Vom Regen sind wir aber wohl weit entfernt.

Ich darf HIER kurz auf die Aktualisierung des Angebotes zur Postmortemfotografie hinweisen. Ergänzt wird das Angebot durch die Idee der fotografischen Begleitung des letzten Weges.

Entsetzt über manchen Zeitgenossen

In den letzten Tagen wurde ein Zeitungsartikel über mich und meine Arbeit als Verstorbenenfotograf in den Westfälischen Nachrichten

LINK: http://www.westfaelische-nachrichten.de/lokales/muenster/nachrichten/1341299_Er_macht_das_letzte_Foto_Nienberger_fotografiert_Tote.html

publiziert. Die bisherigen Kommentare dazu waren durchweg positiv. Im Zuge der Verbreitung dieses Angebotes wurden natürlich auch die Hebammen in Münster über dieses Angebot informiert, da es hier nicht nur um das letzte, sondern auch um das erste Bild geht. Ich möchte hier auch auf folgenden Text verweisen

LINK: https://www.fotografie-kreuels.de/wp-content/uploads/2010/06/Das-letzte-BildVersHeb.pdf.

Grundlage für die Adressierung an die Hebammen war folgendes öffentliches Verzeichnis

LINK: http://www.muenster-hebammen.de/downloads/hebammenliste_09_muenster.pdf.

Bisher waren es positive Kommentare bis zum heutigen Nachmittag: Es rief mich eine Hebamme an und beklagte sich bei mir bitterlich. Wie sich in dem Telefonat herausstellte war mein Brief umadressiert worden. Es war nicht mehr sie, an die der Brief gehen sollte, sondern ihr Sohn. Das Furchtbare daran war aber, dass ihr Sohn vor einem Jahr tödlich verunglückt war. Es ging also mein Angebot, verstorbene Kinder zu fotografieren, um den Eltern eine weitere Hilfestellung in der Trauerbewältigung zu bieten, an den verstorbenen Sohn.
Das Entsetzen der Mutter kann ich verstehen. Ich hätte ähnlich gehandelt.
Wer aber das Verzeichnis der Hebammen aus Münster aufmerksam liest wird feststellen, dass dort kein Jungennamen vorkommt. Es handelt sich durchweg um Frauen, die dem Beruf der Hebamme nachgehen. Es muss also jemand bewusst oder hoffentlich unbewusst, die andere Adressierung vorgenommen haben, nur damit der Brief auch zustellbar ist.
Mal ganz davon abgesehen, dass ich aufgrund meiner Geschichte

LINK: https://www.fotografie-kreuels.de/angebote/beerdigungs-und-verstorbenenfotografie/

außerstande bin so unsensibel zu sein, ist dieser Vorgang für die betroffene Hebamme und Mutter eine Katastrophe.
Das was dieser Hebamme widerfahren ist, kann ich leider nicht ändern. Ich kann lediglich an das Gewissen desjenigen appellieren, der für diesen Vorgang verantwortlich ist.
Diese(r) sollte sich darüber im Klaren sein, was er/sie damit anrichtet. Es geht hier um Menschen, denen man den Boden unter den Füssen weggezogen hat und die einen Weg suchen in ihrem Leben damit klar zu kommen.
Letztlich kann ich nur hoffen, dass dies ein Versehen war, das, wenn auch extrem tragisch, keine Wiederholung erfährt.

Kiwi

Die Aufnahme entstand zu Hause. Es handelt sich um eine getrocknete Kiwi-Scheibe. Nach wie vor bin ich fasziniert von getrockneten Strukturen, da sie meist ihre weichen Linien verlieren und hart und kantig werden.
Allen, die sich diese Woche reichlich an den Kommentaren beteiligt haben, ein schönes sonnigen Wochenende.

Provokation oder Tabu?

In den letzten Tagen hatte ich eher abstrakte Formen gezeigt. Heute will ich mal ein Thema anschneiden, dass für viele ein Tabu darstellt, obwohl absolut jeder davon betroffen ist, nämlich das eigene Ableben. Gezeigt wird ein Bild eines Grabes, an dem gerade die Trauerfeier beendet wurde. Die Blütenblätter, die die Trauergemeinde in das offene Grab gestreut hat, liegen noch auf dem Boden. Das Grab ist noch offen, es gibt allerdings keinen direkten Blick in das Grab. Jeder weiß allerdings, dass dort ein Sarg liegt.

Darf man das zeigen? Soll man das zeigen? Gibt es Bilder zu diesem Thema? Und warum wird es nicht gezeigt? Hängen wir so sehr an dem Leben, dass dieses Thema für uns nicht angesprochen werden darf? Oder ist die Vorstellung an ein Ende für uns unfassbar? Es wäre sicherlich einfacher, wenn mal jemand zurückkommen würde, um uns zu berichten! Aus persönlichen Gründen ist das sicherlich mein Thema, aber wenn wir mal logisch überlegen, die Emotionen beiseite lassen, denken wir doch viel über einzelne Abschnitte unseres Lebens nach, planen, gestalten, organisieren. Aber irgendwann ist Schluss. Wir geben das Thema ab, geben es in Organisationen, die alles tun, um uns das Ende so angenehm wie möglich zu gestalten. Es bleibt aber ausgeklammert aus der Gesellschaft, an den Rand geschoben. Wir machen die Tür zu und gehen in den Garten, um den Grill anzuschmeißen.

Ja, sicherlich müssen wir dieses Thema nicht ständig bearbeiten, denn dann würden wir über andere Phasen im Leben nicht nachdenken. Ich denke aber, dass das Ende genauso dazu gehört, wie der Anfang und eigentlich müsste es doch die gleiche Gewichtung haben!

Was denkt Ihr?

die Spitze

Gestern hatte ich ein Bild von einem Bach gezeigt. Auf Wunsch von Rüdiger Schwahn versuche ich heute ein Bild nachzulegen.

Das Bild ist die Spitze eines Wasserstrahles eines Springbrunnens. Dadurch, dass alle anderen Orientierungspunkte fehlen, wird auch dieses Bild nur auf seine Formen reduziert. Natürlich habe ich es, um es auf seine Formen zu reduzieren, ins s/w(e) überführt.

Lichtspiel

Guten morgen zusammen,

heute ist Montag und nach einem schönen Wochenende geht’s natürlich hier gleich weiter. Heute habe ich mal ein Bild aus dem letzten Winter genommen. Es ist ein Eispropfen auf einem Ästchen in einem kleinen Bach bei uns in Nienberge. Ich habe das Bild in s/w überführt und den Schwarzanteil stark erhöht. Raus kamen teilweise sehr abstrakte Formen, die durch die Lichtspiegelungen im fließenden Wasser entstanden. Besonders gut ist das in der rechten Hälfte zu sehen.

Vergänglichkeit

Gestern war wieder unser monatliches Treffen der Künstler aus Nienberge (www.freiekuenstler.de). Neben dem Austausch und dem Fachsimpeln ging es diesmal wieder um die Themenfindung zur nächsten Ausstellung. Voraussichtlicher Termin wird der 30.10-01.11.2010 im katholischen Pfarrheim (St. Sebastian) in Münster-Nienberge sein. Da es eine Gruppenausstellung ist, werden unterschiedliche Künstler zu unterschiedlichen Themen mit unterschiedlichen Arbeiten und Skulpturen daran teilnehmen. Wir stellen uns dabei ein Thema, das aber nicht bearbeitet werden muss, aber kann. Neben einem Themenraum, können thematische Arbeiten allerdings auch überall im Haus gezeigt werden.

Diesjähriges Thema wird die Vergänglichkeit sein. Das Thema orientiert sich bewusst am Feiertag „Allerheiligen“, muss aber nicht zwangsläufig religiös orientiert sein.

Wer Lust hat kann hier seine Idee zu diesem Thema posten. Ich bin gespannt, was Euch/Ihnen einfällt.

Das Bild wurde am 31.10-1.11.2010 auf der Gruppenausstellung der Freien Künstler Nienberge in Münster gezeigt. Thema der Ausstellung: Vergänglichkeit.

Buschwindröschen

In einem Wald bei Münster-Nienberge gibt es ein kleines Buschwindröschenvorkommen. Nichts seltenes, aber trotzdem schön. Die abgebildete Blüte stand etwas abseits. Irgendwie kam sie mir einsam vor, wie sie so in die Fläche blickte.

Wichtig sind mir die einfachen Dinge. Am Wochenende bin ich auf einer Exkursion darauf angesprochen worden, ob ich als Biologe und Fotograf schon die weite Welt gesehen hätte. Als ich erwiderte, dass mich das eigentlich nicht interessieren würde, weil es so tolle Dinge gleich am Wegesrand gäbe, sah ich in ein nachdenkliches Gesicht. Die Dame musste eingestehen, dass ihr Sohn alle Tiere in Afrika kennen würde, aber sie ihm jetzt ein Buch zum Thema Tiere im heimischen Wald schenken musste, weil er kein Reh kannte. Leider muss ich das immer wieder bei meinen Exkursionen feststellen, das die tropischen Arten einen größeren Reiz ausüben, als Hase und Igel. Eigentlich unnötig….

Hommage auf meine Frau

Gestern habe ich kinderfrei gehabt und ich hab es ruhiger angehen lassen. Aber wie das bei mir immer so ist, wenn es ruhiger ist, ich schaue zurück, erinnere mich an meine Frau. Ja, sicherlich ist das kein Thema für die Allgemeinheit, aber diese Frau hat mich geformt, mich zu dem gemacht, was ich heute bin, deshalb möchte ich an dieser Stelle an sie erinnern mit einer kleinen Kollage. Und wir sagen, das erst dann jemand vergessen ist, wenn keiner mehr an ihn denkt. Vielleicht trägt dieser Eintrag dazu bei, dies für eine Zeit zu verhindern.

Als wir uns 1993 kennenlernten (im Naturkundemuseum in Münster) lag unser Leben vor uns. Wir waren unbeschwert, hatten Pläne. Schnell sind wir zusammengezogen, haben unser Studium abgeschlossen, haben 1996 geheiratet. Zwischen 1998 und 2007 kamen unsere vier Kinder zur Welt. Vor den Kindern haben wir unser Leben frei und ungezwungen genossen, sind viel gereist, haben viele Dinge ausprobiert. Unsere Idee war es in der Zeit der Kinder es ruhiger angehen zu lassen, sie auf einen guten Weg zu bringen, um danach unsere Träume wieder frei und ungezwungen, ohne Verpflichtungen, zu verwirklichen. Wir hatten unser gemeinsames Leben in drei Phasen aufgeteilt. Jeder Phase sollte ihren eigenen Wert haben.
Phase 1 haben wir gehabt und genossen, Phase 2 haben wir begonnen. Weiter sind wir nicht gekommen, am 17.11.2009 bist Du gestorben.

Sie hat mir immer alle Freiheiten gegeben, hat mich immer unterstützt. Natürlich hat sie auch geschmunzelt, wenn ich verrückte Ideen hatte, wie beispielsweise meine Spinnenfirma 1999 zu gründen. Aber sie hat mich nie von Ideen abgehalten. Durch ihre leise Art hat sie mich geführt, in Dingen bestärkt, mich unterstützt. Aber für sich hat sie viele Dinge leider nicht hinbekommen. Wie schreibt es Renate Folkers über ihre Mutter im Hospizforum:

„[…] Die mir gebliebenen Erinnerungen sind nicht die an eine warmherzige, liebevolle Mutter, sondern an eine sich selbst auf der Suche nach Wärme und Liebe befindliche Frau.

Wenn ich darüber nachdenke, wie Du als gefangene Deiner eingeschränkten Möglichkeiten gelitten haben musst, bricht mir das Herz, weil ich es erst heute begreife. Du hast Dinge hingenommen wie sie waren, hast sie nicht hinterfragt. […]

Dein Selbstwertgefühl, wenig ausgeprägt, immer wieder niedergeknüppelt. Du selbst gabst Dir nicht die Chance auf eine positive Bewertung Deiner eigenen Person. […]“

Auch auf Heike passen diese Worte. Vor ein paar Wochen habe ich alle Bilder, die ich von ihr hatte zusammengestellt, um den Kindern später Bilder ihrer Mutter mit auf den Weg zu geben. Als ich dann gestern die Kollage zusammengestellt habe, waren die ca. 1.000 Bilder eigentlich noch zu wenig. Wahrscheinlich haben wir immer zu wenige Bilder von einem Menschen. Aber das fällt uns erst dann auf, wenn wir keine Weiteren mehr machen können.

Und vielleicht passt genau dieser Eintrag dann doch in diesen Fotoblog. Fotos müssen nicht immer den Anspruch haben, Kunst zu sein oder bestimmte Aussagen/Geschichten darzustellen. Bilder können auch ohne Perfektion Erinnerungen schaffen. Weiterlesen…

Privileg

Gestern habe ich einen schönen Artikel von Birgit Engelhardt gelesen, den ich einfach dahingehend in Teilen abändern möchte, dass ich die angesprochene Politik durch meine Biologie ersetzen möchte. Nicht das mich die Biologie nicht nach wie vor total fasziniert, aber ich bin nicht der Wissenschaftler, wie einige Freunde von mir, die damit Ruhm und Ehren einfahren. Ich genieße Natur, mich interessieren Aspekte daraus, ich will mehr kennen lernen, aber ich habe nicht die Ausdauer und die Motivation andauernd hinter irgend welchen Fakten her zu laufen.

Die Fotografie, meine Fotografie ist da anders. Ich kann das umsetzen, was ich sehe, ich kann mich an Aufgaben verbeißen. Es gibt mir Ruhe und ich muss nicht logisch vorgehen, sondern kann es machen, wie ich will. Kreativität ist hier das Stichwort. Und genau wie Birgit es schrieb, es ist ein Privileg, dies machen zu können.

http://birgitengelhardt.de/blog/2010/05/ueber-das-privileg-kreativ-sein-zu-duerfen/

Beine am Wegesrand

Bei einer Fahrradtour habe ich diese tote Katze am Wegesrand gefunden, ohne danach zu suchen. Überfahren, getötet und vergessen. Ich muss mich da einschließen, aber wieviele Lebewesen wir so nebenbei umbringen ist schon erschreckend. Vielleicht deshalb hier einfach mal ein Bild zum nachdenken, ohne Zeigefinger.

Das Thema Tod und Einsamkeit wird mich nicht loslassen. Es macht Angst und ist faszinierend zugleich. Weiterlesen…

Das Bild wurde am 31.10-1.11.2010 auf der Gruppenausstellung der Freien Künstler Nienberge in Münster gezeigt. Thema der Ausstellung: Vergänglichkeit.

Landschaft, Eis oder Fruchtquerschnitt?

Heute mal was zum Rätseln. Dieses Bild wurde für die Ausstellung am 14.-18.04.2010 produziert.

Schreibt doch mal was es sein könnte. Natürlich sind jetzt hier Jenny und Birgit wieder ausgenommen, weil sie das Bild kennen. ;-)

Küchenschelle

Heute muss mal wieder Farbe auf den Bildschirm. In den letzten Wochen habe ich versucht die Technik meiner Kamera mal spielerisch/künstlerisch einzusetzen. Soll heißen, dass ich mit Mehrfachbelichtungen experimentiert habe. Dabei wird das erste Bild scharf eingestellt und ein Zweites unscharf über das erste gelegt. Gerade Pflanzen, aber auch andere Gegenstände (zeige ich noch) bekommen dadurch einen weichen Charakter, fast so, als ob man einen Weichzeichner einsetzen würde.

Gefällts?