Hier stelle ich Bilder ein, die ich einfach gelungen finde. Sie müssen keinen tieferen oder schweren Hintergrund haben. Sie sind einfach nur da.

Verwunschen?

Ein wenig wie eine Geschichte kommt mir dieses Foto vor. Aufgenommen am vergangenen Freitag auf einem Friedhof in Havixbeck bei starkem Schneefall. Irgendwie gehen mir gleich zig Geschichten durch den Kopf, die man zu diesem Bild erzählen könnte. Vielleicht ist es aber auch gar nicht von mir, sondern ist ein altes Bild, das ich auf dem Dachboden gefunden habe. Alles ist möglich.

Ach ja, die Lösung des Quizes des vergangenen Wochenendes: Straßenlaterne bei Nacht ist richtig.

Quiz

Was ist das? Und damit wünsche ich allen ein schönes Wochenende.

Sucht

Neben der Naturfotografie gibt es bei mir manchmal auch den Bereich Menschen. Menschen als Portrait, als Thema, als Geschichte. Heute ein Bild, aufgenommen an einem Sonntagmorgen im Hafen von Münster. Die Kneipen hatten geschlossen! Der Mann hatte nach nicht ausgetrunkenen Flaschen gesucht.

kalter Winter, wärmender Sound

Heute das dritte Bild in unserer kleinen Winterreihe. Ein Baum, der inselhaft auf der Wiese steht. Dazu ein Stück von David Gilmour, dem Sänger und Kopf von Pink Floyd. Wie ich finde eines der besten Soli der letzten Zeit mit ganz viel Wärme rübergebracht.

und noch eines

Jetzt ist es richtig kalt und das hat mich ans letzte Jahr erinnert, oder ist das schon zwei Jahre her, ich weiß es nicht mehr. Auf jeden Fall habe ich draußen bei klirrender Kälte an einem Teich gestanden und Aufnahmen gemacht. Kleinere Langzeitbelichtungen und eiskalte Finger. Aber genau das sind die Situationen, die man nicht vergisst, weil man/ich mir ein Bild erarbeitet habe.
Also raus mit Euch, geht spazieren!

noch kein Schnee

Ein kleines Landschaftsfoto der Alp Flix aus dem Sommer. Da wir hier kurz vor dem ersten Schnee sind, wird es da, auf 2000m Höhe, sicherlich schon geschneit haben. Die grüne Pracht wird also dem Schnee gewichen sein.

weiße Blume

Manchmal ist man unterwegs und sieht irgendwo eine einzelne Blume, alleine zwischen anderen Pflanzen. Sie blüht unbeirrt alleine, aber zieht doch die Blicke auf sich, weil sie ein Farbpunkt im Grünen ist. Die kleinen Dinge machen es aus, nicht die großen Gesten, das laute Getöse. Ähnlich einer Beziehung. Man spricht nicht ständig über große lebensentscheidende Strategien, sondern berichtet beispielsweise davon, dass man gerade den Mülleimer weggestellt hat oder die Kerze vom Tisch genommen hat. Nichts besonderes eigentlich, aber für das gemeinsame Leben entscheidend.

Neubeginn

Heute eine kleine Fortführung der Serie von Birgit und Lina:

Ende einer Schwangerschaft, ein Neubeginn

Bitte den obigen Link anklicken und dann einfach auf das betreffende Bild.

Ein Leben

Idee, Erinnerung, Produkt
Zur letzten Ausstellung der Freien Künstler Nienberge (30.-1.11.10) habe ich ein Bild vorgestellt, auf dem schlaglichtartig das Leben meiner Frau zu sehen ist. Das Ganze habe ich versucht mit hochwertigen Materialien umzusetzen. Da das Thema Vergänglichkeit – Verwandlung war, passte es gut in diese Ausstellung und die Kollegen und Kolleginnen waren so freundlich, mir eine komplette Wand zu reservieren, damit das Bild wirken konnte, obwohl viele Bilder und Skulpturen ausgestellt wurden und damit der Platz schon eng war. Viele haben davor gestanden und wurden nachdenklich, so dass ich glaube, das es angesprochen hat. Daraus entwickelte sich die Idee, dies als Produkt anzubieten. Die Idee ist, Bilder selbstgewählter Stationen in einem Bild in einer Zeitachse anzuordnen. Dies möchte ich hier denen anbieten umzusetzen, die überlegen, wie sie ein Leben, beispielsweise für einen Verstorbenen, so darstellen können, dass dies dezent in das Wohnumfeld integriert werden kann.

Klara

Heute vor vier Jahren am 4.11.06 ist eine kleine Dame verstorben. Sie wurde nur 12 Tage alt. Da ich mich via email momentan intensiv und gerne mit ihrer Mutter austausche, möchte ich dem Wunsch entsprechen und ihr das heutige Bild widmen.

Gleichzeitig möchte ich auf die Seite ihrer Mutter hinweisen und dem dortigen Buch.

dampfender See

Heute ein Bild der dampfenden Möhne im Sauerland (NRW).
Gerade hatte ich zwei Kinderveranstaltungen, da sehnt man sich anschließend nach Ruhe, wie wir es am Vormittag auf der Möhne vorgefunden haben. Morgens ist es doch meist am Schönsten draußen, wenn da nicht dieser Schweinehund wäre, der sich um die Beine wickelt, die Hände festhält und den Kopf ins Kissen drückt.

zu neue Ufern

Gestern habe ich mit wirklich guten und alten Freunden zusammengesessen, vorgestern habe ich mit einem Nochbekannten, der mal ein Freund werden wird, ein längeres Telefonat geführt. Wir sind alle, ich wage es kaum zu sagen, im Mittelfeld unseres Lebens unterwegs. Es sind grundverschiedene Menschen, die einen Naturwissenschaftler, der Andere ein Geistlicher. Interessant war, und da muss ich mich einschließen, dass wir alle an einem Punkt sind, wo wir unseren Status quo überdenken. Es stellen sich Fragen wie:
– Machen wir so weiter, wie bisher?
– Meinen wir jetzt aufsteigen zu müssen, um mitzumischen?
– Entscheiden wir uns dagegen (Aufstieg) und riskieren damit freakig zu werden, weil wir angebliche Chancen nicht nutzen?
– Was sind unsere Prioritäten?

Verschiedene Menschen am gleichen Punkt.

Das krasse Gegenbeispiel heute im geschäftlichen Bereich. Ein langjähriger Geschäftsfreund, unwesentlich älter als wir, hat sich offensichtlich gegen diese Überlegungen entschieden. Wird von der Verwaltung gedrückt und traut sich nicht dagegen anzugehe. Dafür leidet seine Gesundheit.

Ist es das, was wichtig ist: sicheres Gehalt, sichere Rente? Oder sind dann doch menschliche, idielle Aspekte wichtiger, dafür vielleicht finanzielle Sorgen, die man in Kauf nehmen muss. Dieser Gedanke ist vielleicht zu kurz gegriffen, vielleicht zu platt, sicherlich. Tina Dico schreibt von vielen tausend Grauschattierungen zwischen schwarz und weiß.

Aber ich für mich habe mich entschieden und daran arbeite ich. Mein beruflicher Wandel findet dieses Jahr statt, mit all seinen finanziellen Risiken und mit meinen Kindern, die das letztlich mittragen müssen. Meine Prioritäten setze ich neu, auch in menschlicher, idieller Hinsicht. Diese Seite ist davon ein Teil.

Verbunden mit…

…Menschen. Mit ihnen ins Gespräch zu kommen, neue Leute kennenlernen, sich mit ihnen unterhalten, andere Gedanken aufnehmen, sie filtern, zu überdenken und reagieren. Sich weiter entwickeln, finde ich immer etwas hochtrabend, aber irgendwo stimmt das schon.
Seit 2009 habe ich mit mehr Leuten Kontakt gehabt als in den Jahren zuvor. Ich habe mich mit dem zufrieden gegeben, was ich hatte und es war auch gut so. Jetzt diskutiere ich mit Menschen, von deren Existenz ich nie gehört habe, die mir vielleicht auch fremd waren, mit ihren Gedanken. Ich habe sie nicht verstanden, konnte es nicht nachvollziehen, was sie dachten. Jetzt wird mir einiges klar, jetzt fange ich an zu verstehen.
Was daraus folgert, weiß ich nicht, spielt jetzt auch noch keine Rolle, denn ich bin ja Teil des Ganzen, also werde ich es irgendwann erfahren.

Natur und Plastik

Eigentlich beissen sich die beiden Dinge, eine alte Holzbank und Plastiktrinkbecher der Kinder. Andererseits gibt es einen schönen farblichen Kontrast. Wie auch immer, mir gefällt das Bild, vielleicht auch wegen seinen Gegensätzen. Und vielleicht sind es auch manchmal die inhaltlichen Gegensätze, die das Foto, oder das Leben, klingt jetzt sehr schwer, interessant machen.

Landschaft im Abendlicht

Heute ein Bild der Alp Flix aus Graubünden, unserem diesjährigen Urlaubsort. Eine wunderschöne Forschungsalm mit wenigen Bewohnern, dafür unglaublichen Blumenwiesen. Es gibt Ruhe, Stille satt und viel zu sehen, wenn man genau hinsieht. Naturschutz steht hier an erster Stelle. Da ich mit den Kindern in eine neue Welt eingetaucht bin, die sie in dieser Form nicht kannten, auf der Alp gibt es gar keinen Wohlstandsluxus (ein Glück), ergab sich für die Kinder schnell die Möglichkeit neue Rituale für die Tagesabläufe zu gestalten.

Synchrongespräch

Schon mal aufgefallen, wie oft Menschen das Vorgesprochene aufnehmen und nachplappern?

freie Sitzposition

Ich könnte das nicht, so frei irgendwo auf einem Seil zu sitzen. Andererseits muss ich das auch nicht, wobei manche Aktion schon ein ziemlicher Drahtseilakt ist.

vor dem Sprung

…und ist sie nun gesprungen oder nicht?

Angst

Heute möchte ich ein sehr emotionales Bild von meinem Künstlerkollegen Rüdiger Schwahn aus unserem Digitalisierungsprojekt zeigen. Ich lasse es bis zum Wochenende hier stehen. Es spricht für sich, denke ich….

Orchideen im Nebel

Man hat fast den Eindruck, dass diese Orchidee im Nebel stand. Es ist aber nur eine Doppelbelichtung.

Welcher Weg?

Da steht man an einer Stelle und muss sich für einen Weg entscheiden. Erst geht man, geh ich auf einer zweispurigen Straße, die dann zu einem einfachen Weg wird. Vorher ging man, geht man einfach. Dann auf einmal ist der Weg schmaler, es gibt Niemanden den man anschaut, man horcht in sich rein, versucht eine Zwiesprache mit seinem eigenen Selbst und merkt wie unsicher man ist. Nicht, dass vorher jeder Weg besprochen wurde, meistens reichte ein Blick und der Weg war klar. Und jetzt? Woher kommt die Sicherheit?

A1 bei Nacht

Heute mal Bild aus der Nacht, zugegeben nicht aus dem Sommer, sondern aus dem Winter, weil dann die Nächte dunkler sind.

Friedhofausstattung

Neben den Gräbern, die natürlich auf einen Friedhof gehören, findet man an allen Ecken und Enden auch Handwerkszeug, was manchmal versteckt (hinter dem Grabstein) oder ganz offiziell, wie auf dem Bild, an Ort und Stelle drapiert wird.

viel Wasser

…laut Wetterbericht soll es heute viel regnen. Dazu also mal ein Wasserfoto. Aufgenommen in den Abendstunden auf einer Buhne (Schreibweise?) auf Baltrum. Das Wasser verwischt aufgrund der längeren Belichtungszeit und bekommt einen nebligen Charakter. Nach der Aufnahme hatte ich übrigens nasse Füsse.