17 Jahre wir

17 Jahre wir – meine Erfahrungen in der Zeit des Sterbens und im ersten Jahr danach

Dieses Jahr ist es fünf Jahre her, dass meine Frau und die Mutter von vier kleinen Kindern an Krebs verstarb. Viel Zeit, und auch wieder nicht, um Erfahrungen zu sammeln, vor allem über einen selbst. Man verändert sich, bekommt eine andere Sicht auf viele Dinge und geht seinen Weg weiter. Vielleicht einen anderen, wie ich.
Mir haben damals Erfahrungsberichte geholfen. Zu sehen, dass es Menschen gibt, die Ähnliches erlebt haben. Die wieder aufgestanden sind, um weiter zu gehen, den neuen Weg zu finden, der sich ergibt, wenn man den Tod gesehen hat. Gleichzeitig aber auch in der Anonymität der eigenen vier Wände von diesen Geschichten zu lesen, um erst einmal dem direkten mitmenschlichen Kontakt zu entgehen, den wir wollen und brauchen, aber auch wieder nicht, wenn wir alleine sein wollen.
Bücher sind in meinen Augen dieses Tor, um Beides vereinbaren zu können. Zu lernen und zu erfahren, aber es selber im eigenen Tempo bestimmen zu können.

Aus meinem Weg haben sich Bücher ergeben. Heute schreibe ich selber, sammle diese Geschichten und versuche sie wieder zurückzugeben an die Menschen, die ihre Erfahrungen gemacht haben oder gerade machen.

Der Buchshop hat ein spezialisiertes Angebot, weil ich glaube, dass wir hier eine Lücke zu füllen haben. Bücher zum Thema STERBEN, TOD und TRAUER gibt es reichlich. Es fehlen mir aber die Berichte, die Erfahrungen und die Schritte, die Menschen gegangen sind, um ihren neuen Weg zu finden. Lebenserfahrung von und für Menschen.

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