Altes Denken?

Am Wochenende hatte ich ein interessantes Gespräch mit einer Künstlerin aus Landau. Beide haben wir Familie, sie allerdings ist schon weiter mit ihren Kindern, als ich. Wir beide sind im gleichen Alter aber ein Unterschied war deutlich: Sie war in ihrer Denkweise offener als ich. Mir fiel auf, das meine Gedanken teilweise alt waren, nicht offen, so wir die ihren. Deutlich wurde dies in der Betrachtung der jungen Generation und wie sie das Leben meistern. Dort gibt es viele Ansätze, bei denen ich sagen würde, so geht das nicht, beispielsweise in der Erstellung eines Bildes. Die Ergebnisse waren aber identisch, aber die Wege dorthin waren vollkommen unterschiedlich.
Dieses Gespräch war für mich wichtig, denn die Gefahr besteht irgendwann darin, dass wir, wenn wir älter werden, nur noch unseren Weg als richtig einordnen, aber wenig Akzeptenz einem anderen Weg entgegenbringen, obwohl dieser genauso richtig sein kann. Ist das fehlendes Vertrauen in die „Neuen“? Oder ist das Angst gegenüber Veränderungen?