Vorträge

Natürlich sind alle Vorträge buchbar. Nehmen Sie dafür einfach Kontakt zu mir auf.

Vortrag: Männer im Abschied
In Zusammenarbeit mit dem Hamburger Hospiz e.V. führe ich seit 2015 Gespräche mit Männern am Lebensende durch. Hintergrund ist, dass die Pflege und die Begleitung überwiegend weiblich ist (90% Frauenanteil im Haupt- und Ehrenamt). Wir wissen bisher nur wenig über die Wünsche und Gedanken von Männern am Lebensende.
Ziel unseres Projektes ist es Männer am Lebensende vorzustellen. Wir möchten so das öffentliche Bewusstsein für das, was Männer im Abschied bewegt, stärken. Die betroffenen Männer sprechen wir an, ihr Bewusstsein für das zu stärken, was sie im Abschied brauchen und was die Gesellschaft -also die Hospizbewegung- von ihnen braucht. Zu guter Letzt möchten wir die Hospiz- und Palliativarbeit dazu bewegen, selbstkritisch zu fragen, ob die Angebote gleichermaßen für Frauen wie für Männer attraktiv sind.

Lesung: 17 Jahre wir – Heike ist gegangen
Nach einer 40-minütigen biografischen Lesung können Sie in einer Diskussion alle die Fragen stellen, die Ihnen auf dem Herzen liegen. Zuvor erfahren Sie, wie ich als Mann das Sterben meiner Frau gesehen habe.

Vortrag: Totenfotografie – Ein Tabuthema mit Geschichte
Neben einem geschichtlichem Abriss zum Umgang mit dem Tod, werden Sie zahlreiche Darstellungsformen des letzten Bildes sehen. Bilder, die für uns heute undenkbar sind, waren früher üblich. Daneben erfahren Sie, warum ein letztes Bild hilfreich in der Trauerarbeit sein kann und wie ein letztes Bild angefertigt werden sollte.
Radiointerview für Radio FFH 20170414

Männer trauern anders (Vortrag)
…als was oder wen? Sie Trauern anders, als das was in der weiblich dominierten Trauerkultur üblich ist und auch anders, als in der soziolgisch/psychologischen Literatur beschrieben wird. Viele Verhaltensweisen, und wie wir diese zeigen, sind biologisch fixiert und lassen sich nicht einfach ändern. Durch die Unkenntnis kommt es zwischen den Geschlechtern immer wieder zu Missverständnissen. Häufig wird dem Mann ein mangelhafter Umgang mit der Trauer vorgeworfen, dabei zeigt er diese nur anders. Männer haben ihre eigenen Bilder, in denen sich ihre Trauer ausdrückt. Und: Wir sind Teil der Natur. Manche Dinge benötigen Zeit, die wir uns heute nicht mehr geben.

Meine Partnerin lässt sich zur Trauerbegleiterin ausbilden und ich verstehe sie nicht mehr!
Wer kennt das nicht: Geht der eine raus in die Welt und erfährt Neues, ist der Heimgebliebene manchmal mit den Neuigkeiten überfordert. Der Reisende entwickelt sich schneller weiter, als der, der diese Erfahrungen nicht gemacht hat. Es kommt zu Spannungen in der Beziehung, weil einer überfordert ist und das Bestehende festhalten möchte. Spannungen werden zu Ängsten und später zu Konflikten, die unnötig sind. Manchmal brechen aber auch alte Narben auf, die bearbeitet werden wollen. Daraus ergeben sich neue Wege, die Partnerschaften auf die Probe stellen.
Wir vom Sternenkinderzentrum haben deshalb einen Abend für die Angehörigen eingerichtet:
3.6.17 um 19 Uhr in den Räumlichkeiten der Sternenkindbestatterin Frau Helga Schmidtke, Bahnhofstrasse 21, 64354 Reinheim.
Wenn du Interesse hast, melde dich bis zum 20.5.17 verbindlich an: Dr. Martin Kreuels, Swart Weg 82, 26831 Bunde, Tel: 04903-9157440, Mobil: 0171-5075943, Mail: kreuels@aradet.de
Der Abend ist kostenfrei!
Hast Du an diesem Abend keine Zeit, kannst Du gerne auch die Männersprechstunde aufsuchen.