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Nebelschnee

geschneit
nachts
in aller stille
bedeckt das land

neblig
nicht kalt
nicht warm
feucht, nass

regen
erst leicht
dann mehr
nebliger

zerschlägt
den schnee
löcher
kleine krater

schnee
aufgelöst
weiße decke
vergeht

matsch
der wald
tropft
regen verdoppelt

kahle äste
blattlos
wasserblätter
fallen

der boden
nass
schlammig
pfützen

nebel in der luft
regen in der luft
nasser schnee
nasse kälte

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aufwärmen

Es wird wärmer, die ersten Kollegen sitzen in der Sonne und versuchen sich aufzuwärmen. Achtet mal drauf. Auch wenn wir alle klagen, dass es uns jetzt echt reicht mit der Kälte und dem trüben Wetter, müssen wir mal überlegen, ob wir das nicht jedes Jahr sagen. Vielleicht wäre es in den kommenden warmen Monaten mal sinnvoll, sich eine Strategie zu überlegen, wie wir besser durch den kommenden Winter kommen. Und damit meine ich nicht Pillen, Schönheitsfarmen und verschriebene Sonnenscheintherapien unter künstlichen Sonnen. Ich kenne einen netten Landwirt, der immer im Sommer die neuen Heizungen kauft. Er nennt das antizyklische Strategie. Dinge dann tun oder kaufen, wenn kein Mensch wirklich darüber nachdenken will. Natürlich fällt uns das schwer über Kälte nachzudenken, wenn draußen bei strahlend blauem Himmel das Thermometer 25 Grad anzeigt, aber vielleicht ist das auch unser Problem, das wir nicht über Dinge nachdenken wollen, die uns scheinbar belasten. Anders herum können wir auch argumentieren, das das frühzeitige Nachdenken über belastene Dinge, die Schwere dieser Dinge nimmt. Und eigentlich müsste Vieles dann auch leichter werden.
Euch ein schönes Wochenende.

Fragment

Ein kaputtes Schneckengehäuse mit Eiskristallen. Nur ein Fragment, eigentlich etwas Kaputtes, eine übriggebliebene Kalkstruktur, Natur-Müll, Schrott. Und dennoch fällt es auf, liegt in einem Bereich, der überwiegend braun, teilweise etwas grün ist. Passt durch seine Farbe eigentlich nicht hierhin und ist doch Teil des Ganzen.

Wasserform

Zum Wochenende ein abstraktes Wasserformenbild. Auch wenn keiner den Frost mehr spüren mag, gibt es immer noch interessante Bilder, die dann die Kälte wieder verdrängen.

Heute auch ein Link zu meiner Arbeit mit dem Quartierstützpunkt: Broschüre

abstrakter Schnee

Na ja, gestern hat es ein wenig geschneit, aber nicht wirklich viel. Zum Glück! Dafür hatten wir ja um den Jahreswechsel herum genug davon. Dazu heute ein Bild. Euch ein schönes Wochenende.

geklebt

Beim Makrofotokurs am vergangenen Wochenende in den Rieselfeldern Münsters haben die abgehärteten Kursteilnehmer in klirrender Kälte sich wieder an kleinen Strukturen versucht. Hut ab für so viel Einsatz, an einem Sonntagmorgen, um 8 Uhr!, bereits draußen zu sein. Dabei haben wir auch diesen festgeklebten Samen gefunden und fotografiert. Und weil gleich noch die Sonne rauskommt, bin ich heute mal unterwegs und werde meinen Schreibtisch gegen den Botanischen Garten in Münster tauschen. Morgen soll es ja schon wieder regnen.
Also einen schönen Tag allerseits.

zum Wochenende

…draußen stürmt es und mir gehen langsam die farbigen Bilder vom vergangenen Jahr aus. Aber wer genau hinsieht kann die ersten grünen Spitzen aus dem Boden sprießen sehen. Jetzt müssen wir wieder lernen, genau hinzusehen. Es scheint Anfang des Jahres immer eine Zeit zu geben, in der wir wieder lernen müssen, unsere Häuser zu verlassen, um Sehen zu lernen. Die Menschen scheinen zu Jahresbeginn noch nicht auf die Natur eingestellt zu sein. Ich beobachte das in meinen Veranstaltungen. Wird es grün, fangen die Leute an mich zu buchen, davor oder danach ist es ruhig. Aber nun wird es untrüglich Frühling, ich habe die ersten Veranstaltungsbuchungen im Kalender stehen. Euch ein schönes Wochenende.

Ein Artikel von gestern:
Die Glocke 03.02.2011

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Bald geht es los

Noch ist es kalt, trüb, grau und nebelig. Die Menschen gehen langsamer, bleiben auch mal stehen. Aber bald wird es wieder bunt, farbfroh und warm. Der Winter geht, der Frühling kommt. Die Menschen werden wieder aktiver. Man sieht es jetzt schon, weil die Anzahl der Jogger zunimmt. Der Winter birgt aber auch eine große Chance: Luft holen, Tempo verringern, nachdenken, sortieren und abschließen. Und somit hat jede Zeit etwas Gutes.

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Farbtupfer

Ein kleiner Farbtupfer zu Wochenbeginn. Das Weibchen des Gimpels ist schlicht braun, kaum auffällig. Dagegen ist das Männchen kräftig bunt. Er posaunt es aber nicht heraus, sondern ist ein ganz stiller Vogel, der nur leise Rufe von sich gibt. Also kein Angeber, obwohl er bunt ist.

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Versammlung

Wer was erreichen will muss mit Anderen reden.

Farbenpracht

Und wieder ein verregneter dunkler Tag. Da das so nicht weiter gehen kann, mal ein farbenfrohes Bild. In dieser Jahreszeit ist es sicherlich nicht einfach positiv zu denken, deshalb muss man sich farbige Zeichen setzen. Euch ein schönes Wochenende.

Pferd und drei Bäume

Nur so, weil heute so ein düsterer Tag ist. Denn obwohl der Himmel dunkel ist, wird er in Blickrichtung heller, was auch die ansteigenden Bäume untertützen.

Randerfahrung

Ränder sind Grenzen. Manchmal können wir über die Grenze hinwegsehen, manchmal nicht. Grenzen können einengen oder uns ermutigen diese zu durchbrechen. Grenzen können Tabus sein, Grenzen können Regeln sein, die uns Halt geben. Was aber allen Grenzen gemein ist: Danach wird es anders, neu.

toter Baum

Wirklich? Uns erscheint er so, weil er kaputt aussieht, seine Rinde abfällt, die Äste bereits abgebrochen sind und die Blätter damit auch fehlen. Er sieht ein wenig knorrig aus und wir assoziieren damit sofort den Tod. Stimmt aber gar nicht. Für zahlreiche Lebewesen ist er die Grundlage ihres Lebens. Und damit ist unser erster Eindruck wieder ein Trugbild. Zu schnell herausgedacht.
Passiert mir leider auch immer wieder.

Fassbar

Vor ein paar Tagen stand in Spiegel-Online eine Studio über die Möglichkeit in die Zukunft zu sehen. Ein niederländischer Wissenschaftler hatte statistische Belege gesucht, um die Möglichkeit der Präkognition zu beweisen. Andere Wissenschaftler haben dagegen argumentiert.

Nach meinen Erfahrungen der letzten Monate sehe ich viele Dinge anders. Ich musste und durfte lernen, dass es Dinge gibt, die wir nicht so ohne weiteres wissenschaftlich beweisen können, auch wenn uns das lieber wäre, weil dadurch vieles greifbar/fassbar wird. Meiner Meinung nach werden in dieser Studie Birnen mit Äpfeln verglichen, da wir ein Grenzphänomen wahrscheinlich gar nicht mit unseren gängigen naturwissenschaftlichen Messmethoden “beweisen” können. Wir wissen ja nicht mal, ob wir uns überhaupt noch im naturwissenschaftlichen Bereich aufhalten. Auch gilt es zu überlegen, ob wir alles wissenschaftlich untermauern müssen, oder ob es Phänome gibt, die sich außerhalb dieses Bereiches befinden, die vielleicht genauso real sind, aber vielleicht nicht für jeden zugänglich sind und damit auch nicht naturwissenschaftlich beweisbar sind.

Ein kleines Video dazu von Ryan Woodward.

Weite

Das Jahr ist noch jung, die zeit bis zum nächsten Silvester noch weit. Heute ein Bild mit Weite.

2011

Buddhistische Gebetsfahnen auf einem katholischen Friedhof!

Alles Gute Euch, die Ihr so eifrig mitdiskutiert, mir meine Meinung um die Ohren haut und einfach immer wieder hier seit. Auf dass das neue Jahr viele andere Ansichten und Meinungen hier liefert. Vielleicht schaffen wir es ja, hier eine Seite mit Gedankenaustausch aufzubauen. 2010 war da doch schon gar nicht schlecht. Querdenken, Umdieeckedenken ist erlaubt.

Passagiere

Ein Bild an alle Passagiere, die irgendwo auf einem Flughafen oder einem Bahnhof warten müssen, weil sie nicht nach Hause kommen.

Verwunschen?

Ein wenig wie eine Geschichte kommt mir dieses Foto vor. Aufgenommen am vergangenen Freitag auf einem Friedhof in Havixbeck bei starkem Schneefall. Irgendwie gehen mir gleich zig Geschichten durch den Kopf, die man zu diesem Bild erzählen könnte. Vielleicht ist es aber auch gar nicht von mir, sondern ist ein altes Bild, das ich auf dem Dachboden gefunden habe. Alles ist möglich.

Ach ja, die Lösung des Quizes des vergangenen Wochenendes: Straßenlaterne bei Nacht ist richtig.

Quiz

Was ist das? Und damit wünsche ich allen ein schönes Wochenende.

Gefrorene Abstraktion

Und wieder ein Bild aus dem Alltag, was Ihr alle schon mal gesehen habt. Eisblumen auf meiner Autotür. Also die werdet Ihr sicherlich nicht gesehen haben, aber die auf Euren Autotüren. Von weiter weg ähnelt es etwas den mit den Schnee bepuderten Bäumen, wenn man diese von oben betrachtet.
Kleinigkeiten des Alltags, die wir zu häufig übersehen, weil wir zu sehr mit uns selber beschäftigt sind. Auf unsere Empfindlichkeiten bedacht sind ohne Zusammenhänge zu erkennen.

Meise

Wenn man in den Wintermonaten durch ein Schilfgrasfeld geht sollte man sich die Meisen genauer ansehen. Sie schauen dann in die Bruchstelle der abgebrochenen Halme und sehen nach, ob dort überwinternde Insekten und Spinnen zu finden gibt. Sieht immer wieder interessant aus, wie diese neugierigen Vögel mit einem Augen in die Löcher schauen.

bunte Muscheln

Momentan ist es etwas weiß, grau, schwarz draußen, was durchaus seinen Reiz hat. Dennoch möchte ich Euch ein buntes Bild schicken. Muscheln am Strand.

kalter Winter, wärmender Sound

Heute das dritte Bild in unserer kleinen Winterreihe. Ein Baum, der inselhaft auf der Wiese steht. Dazu ein Stück von David Gilmour, dem Sänger und Kopf von Pink Floyd. Wie ich finde eines der besten Soli der letzten Zeit mit ganz viel Wärme rübergebracht.