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Das Wasser des Lebens

hochmut
großmannssucht
selbstüberschätzung
wahnsinn

fehlende demut
das kinn zu hoch
der regen in der nase
den weg nicht im blick

die augen
zu den sternen
den stolperstein
übersehen

vom blick
zu den sternen
erlöst beim
sturz

plötzlicher blick
auf den boden
zum schmutz
in dem man liegt

der absturz
plötzlich
die vorwarnung
verdrängt

regen auch
in den ohren
taub
für den ruf

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Meine kleine Galerie auf der Galerie im Kloster zum Heiligen Kreuz in Warendorf-Freckenhorst
Film zur Galerie

Männer gesucht!
Für ein Fotoprojekt suche ich Männer, die keine Angst haben, sich in ihrer Trauer (auch vergangener Trauer) fotografieren zu lassen oder die bereits Bilder haben.
Westfälische Nachrichten 27.3.13
Film von Center TV 4.4.13

http://www.fotografie-kreuels.de/2013/05/das-wasser-des-lebens/

Wasser

von Anja Schrul

Wasser ist Leben – lebensnotwendig,
Wasser ist kostbar… wertvoll,
wertvoller als z.B. Erdöl.
900 Mio. Menschen haben keinen Zugang
zu sauberem Trinkwasser!

Aber Großkonzerne wie Nestlé
fördern weltweit aus der Tiefe
das saubere Grundwasser,
um es dann teuer in Flaschen an
Leute zu verkaufen,
die sich das leisten können.

Und die Armen?
Für sie bleibt nur das schmutzige Wasser
aus den höher gelegenen Erdschichten oder
aus maroden veralterten Leitungen, die
nicht gewartet werden.
Durchfälle, Krankheiten…

Und wir?
Wasser ist eines der bestkontrollierten
Lebensmittel in unserem Land.
Auch wir kaufen Wasser in Flaschen,
produzieren damit Unmengen von Müll.
Wir nutzen Trinkwasser zum Duschen,
Gießen, Waschen – unbedacht!

Denken wir auch manchmal
an die 900 Mio. Menschen,
die täglich ums Überleben kämpfen müssen?

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biografisches Buch: 17 Jahre wir: Klick!
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Schiffbewegung

schiff
kahn
segler
auf dem meer

die segel straff
taue
seile
befestigt am schiff

das schiff
schaukelt
rollt
auf und nieder

nicht das meer
wiegt das schiff
der wind
im segel hebt es

die segel
heben das schiff
lassen es steigen
und fallen

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Gedichte von der Grenze (Dr. Martin Kreuels: in meiner Trauer): Klick!
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Welle

alles glatt
silbrig glänzend
still, ohne ton
ohne orientierung

von irgendwo kommt eine lufthauch
irgendwo entstand er
der grund ist unbekannt
unwichtig

kraft wächst
türmt sich auf
formt linien
rollt, läuft los

reißt mit
zermalmt
zerstört
unbremsbar

zum wasserberg gesellt sich der ton
begleitet ihn
untermalt seine kraft
kraft und posaunenchor

dann ein kleines ereignis
die kraft wird instabil
beginnt zu schwanken
bricht, schlägt über, stirbt

und das nur, weil
ein paar sandkörner
sich sanft ansteigend
zusammengelegt haben

das ufer

Struktur und Form

Formen und Strukturen liegen manchmal nahe beieinander, haben gegenseitig Auswirkungen aufeinander und haben doch wieder nichts miteinander zu tun. Sie formen Bilder, die wir sehen können oder eben nicht. Sie sind wichtig und doch wieder nicht. Es gibt immer mindestens zwei Seiten.

Seepocken

Mal ein erstes Bild von meinem kleinen Helgolandtrip. Die Pocken boten sich einfach an, sie ins schwarzweiße zu übersetzen.

es regnet

Nach vielen Tagen mit tollem Wetter, gibts heute einen Haustag zum Verschnaufen. Die Natur wird es lieben endlich den Pollenlack von der Haut zu bekommen und alle Anderen atmen einmal tief durch, weil die Luft jetzt sauber ist. Ich gehe mal davon aus, dass jetzt nicht der Sommer vorbei ist, auch wenn ich heute endlich mal zum Bilder bearbeiten komme.

nasse Edelsteine

Es muss nicht immer das mühsam gesuchte Tier, die mühsam und langwierig beobachtete Szene sein, die zu einem Bild führt. Manchmal sind es auch einfach ein paar zusammengefallene Fäden, an denen der Tau hängen geblieben ist.

kein Zugang

Japan morgens, Japan mittags, Japan abends, Japan nachts. Das Dauerthema ist klar und logisch. Die Medien springen darauf an und bringen immer wieder neue Bilder. Und wir sitzen davor und denken: Gott sei Dank, dass da 8800km zwischen uns liegen. Die explodierenden Atomkraftwerke tun ihr übriges, zumal die Wolke in Richtung USA fliegt, also noch mal weiter weg.
Aus Ereignissen gibt es aber immer wieder auch die Möglichkeit zu lernen. Dinge zu lernen, um zukünftige Ereignisse zu beeinflussen, vielleicht sogar abzumildern. Die Hochhäuser in Tokio wackeln, hier und da fällt mal ein Stein runter, aber sie fallen nicht um. Das war früher anders, als die Hochhäuser gleich mitumgefallen sind. Wozu wir Menschen aber offensichtlich keinen mentalen Zugang haben ist, dass wir Wirtschaftsunternehmen, ab einer bestimmten Größe, Rechte einräumen, die unsere Sicherheit beeinflussen, vielleicht sogar einschränken.
Wir in Deutschland leben auf einer Insel der Glückseligkeit. Beben der Stärke 4 kommen vor, richten aber nicht viel an. Hochwasser geht in der Regel von Regen aus und nicht von Tsunamis und bisher halten unsere Atomkraftwerke. Noch! Bisher sind wir vor diesen Megaereignissen verschont geblieben. Gott sei Dank.
Dagegen weiß der Japaner wo er lebt. Wie kann die Führungsetage dann Wirtschaftsunternehmen zulassen, die solche atomaren Risiken eingeht? Wie kann man davon ausgehen, dass die menschlichen Gedanken, nicht von der Natur überholt werden? Wie können wir glauben, dass wir Naturereignisse vorhersehen können? Wir bemühen ja gerne Statistiken. Beben der Stärke XY kommen alle 100 Jahre vor, aber so lange soll unser Kraftwerk ja gar nicht laufen! Mir fällt dann immer gleich das Buch ein: Mit Statistik lügen…

Eigentlich sollte der Japaner Vorreiter in Sachen Klimapolitik und Energieversorgung sein, weil sie die natürlichen Voraussetzungen dazu haben. Nämlich Erdbeben und damit verbunden mögliche Tsunamis und keine eigenen Bodenschätze. Warum nennt man die drittgrößte Wirtschaftsmacht so, wenn sie darin nicht Vorreiter ist.

Erdbeben und Tsunamis haben auch die Japaner nicht verhindern können. Die Probleme der Atomkraftwerke schon! Warten wir es ab, ob jetzt daraus gelernt wird und hoffen wir nicht, dass wir den Spruch von Frau Merkel „Nach menschlichem Ermessen, sollten unsere Kraftwerke als sicher einzustufen sein“ dauerhaft hören müssen, denn auch das ist bodenlose Arroganz gegenüber Ereignissen, die wir nicht vorhersehen können.

Euch einen guten Wochenstart.

Fragment

Ein kaputtes Schneckengehäuse mit Eiskristallen. Nur ein Fragment, eigentlich etwas Kaputtes, eine übriggebliebene Kalkstruktur, Natur-Müll, Schrott. Und dennoch fällt es auf, liegt in einem Bereich, der überwiegend braun, teilweise etwas grün ist. Passt durch seine Farbe eigentlich nicht hierhin und ist doch Teil des Ganzen.

Wasserform

Zum Wochenende ein abstraktes Wasserformenbild. Auch wenn keiner den Frost mehr spüren mag, gibt es immer noch interessante Bilder, die dann die Kälte wieder verdrängen.

Heute auch ein Link zu meiner Arbeit mit dem Quartierstützpunkt: Broschüre

abstrakter Schnee

Na ja, gestern hat es ein wenig geschneit, aber nicht wirklich viel. Zum Glück! Dafür hatten wir ja um den Jahreswechsel herum genug davon. Dazu heute ein Bild. Euch ein schönes Wochenende.

kleine Lebewesen

An einem Teich in den Rieselfeldern befindet sich ein Steg. Nahe am Wasser habe ich einen kleinen Mikrokosmos gefunden, in dem ganz viele unterschiedliche Arten nebeneinander leben. Der Lebensraum ist nur wenige Zentimeter groß. Dort ist aber mehr los, als in manch anderer Gegend.

Versammlung

Wer was erreichen will muss mit Anderen reden.

Pferd und drei Bäume

Nur so, weil heute so ein düsterer Tag ist. Denn obwohl der Himmel dunkel ist, wird er in Blickrichtung heller, was auch die ansteigenden Bäume untertützen.

Randerfahrung

Ränder sind Grenzen. Manchmal können wir über die Grenze hinwegsehen, manchmal nicht. Grenzen können einengen oder uns ermutigen diese zu durchbrechen. Grenzen können Tabus sein, Grenzen können Regeln sein, die uns Halt geben. Was aber allen Grenzen gemein ist: Danach wird es anders, neu.

Fassbar

Vor ein paar Tagen stand in Spiegel-Online eine Studio über die Möglichkeit in die Zukunft zu sehen. Ein niederländischer Wissenschaftler hatte statistische Belege gesucht, um die Möglichkeit der Präkognition zu beweisen. Andere Wissenschaftler haben dagegen argumentiert.

Nach meinen Erfahrungen der letzten Monate sehe ich viele Dinge anders. Ich musste und durfte lernen, dass es Dinge gibt, die wir nicht so ohne weiteres wissenschaftlich beweisen können, auch wenn uns das lieber wäre, weil dadurch vieles greifbar/fassbar wird. Meiner Meinung nach werden in dieser Studie Birnen mit Äpfeln verglichen, da wir ein Grenzphänomen wahrscheinlich gar nicht mit unseren gängigen naturwissenschaftlichen Messmethoden „beweisen“ können. Wir wissen ja nicht mal, ob wir uns überhaupt noch im naturwissenschaftlichen Bereich aufhalten. Auch gilt es zu überlegen, ob wir alles wissenschaftlich untermauern müssen, oder ob es Phänome gibt, die sich außerhalb dieses Bereiches befinden, die vielleicht genauso real sind, aber vielleicht nicht für jeden zugänglich sind und damit auch nicht naturwissenschaftlich beweisbar sind.

Ein kleines Video dazu von Ryan Woodward.

Basics

Weil wir hier gerade so schön über Elton John diskutiert haben (Bild von gestern) hier einmal das was ich für wichtig halte. Und das ist alles in diesem Bild vorhanden.

Jahresende

Langsam neigt sich das Jahr dem Ende entgegen. Viel ist passiert in diesem Jahr. Viel ist umgestellt worden, viel hat sich verändert. Dinge sind neu ausgerichtet worden, mit manchen Dingen haben wir, habe ich, abgeschlossen. Viel Arbeit war dieses Jahr zu tun. Nicht nur fachlich, sondern auch im Kopf. Wir, ich, haben aber auch viel geschafft. Sind ein gutes Stück weiter gekommen. Und genau deshalb ist jetzt bis zum Jahresende auch mal Zeit alles zu reflektieren, zu Ruhe zu kommen. Kraft zu tanken, damit wir im kommenden Jahr durchstarten können.
Ich habe schon mal angefangen das Tempo rauszunehmen und meinen Wecker auf eine Stunde später gestellt. Nur ein kleiner Schritt, aber irgendwie muss man ja anfangen.

Und hier noch ein Link, der sich lohnt anzusehen: Die Kunst Abschied zu nehmen

Fetter Fisch

Natürlich haben wir alle fett gegessen, sind jetzt dick und rund, auch wenn wir es vorher auch schon waren. Geschenke sind gekommen und wurden an andere verteilt.
Gut gegessen haben wir in diesem Jahr natürlich auch, aber eine Sache hat sich verändert. Wir Erwachsene haben keine Geschenke im materiellen Sinne bekommen, sondern sind von den Augen der Kinder beschenkt worden. War mal anders, aber schön.

Ihr könnt übrigens immer noch eine Idee zum Weihnachtsquiz abgeben.

Ungesunde Gier!

Der Einzelhandel in Münster beklagt, dass aufgrund der nicht geräumten Straßen das Umsatzziel des Vorjahres nicht übertroffen werden kann. Es muss immer eine Steigerung her. Der Straßenräumdienst fährt rund um die Uhr Einsätze, zwar mit wenig Erfolg, aber die Mitarbeiter können auch nur arbeiten und verzichten momentan schon auf ziemlich viel Schlaf. Oder der Mitarbeiter an der Fleischtheke eines Großhandels, der, obwohl erkältet, arbeiten muss, damit der Konzern weiter Umsatz und Gewinn erwirtschaften kann. Und das für einen Hungerlohn.
Ja natürlich, vielleicht gehört das zum Mensch-Sein dazu, dass wir weiter wollen, dass wir immer mehr haben wollen. Aber ist das Gesund? Können wir das auf Dauer wirklich schaffen oder ist nicht vielmehr irgendwann mit den herkömmlichen Mitteln Schluss, ist der Mensch mit seiner Kraft am Ende. Da werden Leistungen gefordert, die die Menschen an ihre Grenzen bringen.
Ich habe nichts dagegen, wenn es immer mehr wird, wenn dabei der Mensch nicht überfordert wird. Die wirkliche (unsere) Weiterentwicklung liegt doch darin, Möglichkeiten zu schaffen, die uns mehr bringen, der Mensch, der Mitarbeiter, aber gleichzeitig entlastet wird. Denn nur dann haben wir alle was davon. Nur für diesen Schritt müssten wir uns tatsächlich weiter entwickeln, weil dazu Köpfchen notwendig ist.

Quiz

Was ist das? Und damit wünsche ich allen ein schönes Wochenende.

Gefrorene Abstraktion

Und wieder ein Bild aus dem Alltag, was Ihr alle schon mal gesehen habt. Eisblumen auf meiner Autotür. Also die werdet Ihr sicherlich nicht gesehen haben, aber die auf Euren Autotüren. Von weiter weg ähnelt es etwas den mit den Schnee bepuderten Bäumen, wenn man diese von oben betrachtet.
Kleinigkeiten des Alltags, die wir zu häufig übersehen, weil wir zu sehr mit uns selber beschäftigt sind. Auf unsere Empfindlichkeiten bedacht sind ohne Zusammenhänge zu erkennen.

bunte Muscheln

Momentan ist es etwas weiß, grau, schwarz draußen, was durchaus seinen Reiz hat. Dennoch möchte ich Euch ein buntes Bild schicken. Muscheln am Strand.