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18.03.2012 von Alex an Mat

aber reflektieren wir nicht?
wir wollen uns
wir wollen gewinnen
wollen den erfolg

wir sind stark
haben die möglichkeiten
die macht
zu entscheiden

wir sind nicht alleine
auch andere nationen
denken wie wir
nur unauffällig

wir wollen nicht verlieren
müssen tatsachen schaffen
um zu überleben
schweiger sterben aus

es geht uns nicht um gewalt
es geht um den vorteil
den erfolg
die weiterentwicklung

ob das geld ist
ob das technik ist
ob das waffen sind
ist unerheblich

der stärkere
der erfolgreichere
egal welches segment
gewinnt

die prinzipien
bleiben gleich
immer

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04.03.2012 von Mat an Alex

gedanken gehen
durch den kopf
was ist
wenn alex auch in deren köpfen steckt
die die dort demonstrieren

die das böse sind
deren alex übermächtig ist
der deren ich unterdrückt
die aber eigentlich so nicht sind

was ist
wenn wir alex alle haben
bei manchen ist alex schwach
bei manchen ist er stark

ist alex beeinflußbar
ist alex doch eine manipulierbare
größe
steuerbar durch das lazarus projekt

oder liegt alex in der verantwortung
eines jeden einzelnen
müssen wir ihn kontrollieren
durch uns selber

müssen wir mit alex reden
oder ihn bekämpfen
hat im kampf alex nicht schon gewonnen
hat er es provoziert
und wir fallen rein

23.02.2012 von Mat an Alex

routine
büro
shop bearbeitet
bilder einstellen

bilder einstellen
bilder einstellen
bilder einstellen
bilder einstellen

der abend ruhig
missverständnisse
nicht genug geredet
falsche interpretationen

kalter abend

Sein

wir werden durch
unsere vergangenheit
geprägt gestaltet
angeleitet

wir denken an
die zukunft
machen pläne
haben ziele

und leben im jetzt
atmen hier
essen hier

falsche prioritäten

Geld oder Leben

wir müssen essen
wir müssen wohnen
müssen zum arzt
sichern uns ab
haben hobbys

geld macht das möglich
fehlendes geld führt zu engpässen
führt zu abhängigkeiten
führt zu schieflagen

das geld bekommen wir beim job
wir geben arbeitskraft
und erhalten im tausch
geld

kein job kein geld
ein guter job, vielleicht viel geld
ein angenehmer job, leicht verdientes geld
ein stressiger job, hart verdientes geld

geld bekommen wir nur im tausch
wir geben kraft
nerven
und manchmal gesundheit

wieviel zugeständnisse ist uns das geld wert
wie wichtig ist uns wohlstand
und wie wichtig ist uns dafür die tauschbedingung
wo liegt die schmerzgrenze

du hast einen stressigen job
du gehst immer wieder an deine grenzen
deine körner werden häufig komplett verbraucht
du kommst nach hause, nur um zu schlafen

der job bleibt nicht auf der arbeitsstelle
du nimmst ihn mit nach hause
er füllt deinen kopf
er füllt deine nacht
unbezahlte arbeit nach dienstschluss

jetzt sind wir zusammen
du erzählst mir vom job
ich sehe wie müde du bist
du frierst

vielleicht ist partnerschaft die lösung
du musst es nicht alleine mit dir ausmachen
du hast in mir ein ventil
kannst last abgeben

partnerschaft heißt teilen
nicht nur gutes
nicht nur last
auch verantwortung

verteilen von last auf vier schultern
um den eigenen druck zu reduzieren
um die gesundheit zu bewahren
um raum zu haben für sich und uns

Freundlichkeit

mürrisches gesicht
nuschelnder ton
nach unten gesenkter kopf
kurze gehackte antworten

der kontakt ist schwer
ein gespräch kaum möglich
ein ungutes gefühl liegt in der luft
harmonie ist nicht zu erkennen

themen können nicht besprochen werden
organisieren fällt schwer
ziele werden nicht erreicht
stillstand wie rost

plötzlich ein ruck
der körper erhält spannung
der kopf wird gehoben
die augen gehen auf

schauen mich an
direkt in meine
der ton wird wärmer
heller
klarer

die worte werden freundlich
sprechen mich an
erreichen mich
auch bei mir ein ruck
rost blättert ab

ein gespräch beginnt

Schuldig

es lief was schief
vorwürfe gehen hin
vorwürfe gehen her
streit entsteht

versöhnung ist fern
gerade nicht erwünscht
der streit dominiert
will verletzen

einsicht?
was für eine einsicht?
der gegenüber ist schuld
klar, sieht man doch
wie kann man anderer meinung sein

zeit vergeht
aus minuten werden stunden
werden tage
wochen
monate
jahre

abstand entsteht
neue gedanken kommen hinzu
beleuchten dinge anders
beleuchten neu

man reift
reflektiert sich besser
menschen sprechen mit einem
pflanzen neue ideen
neue gedanken

der kopf beginnt zu arbeiten
das gefühl hat sich gewandelt
die erkenntnis keimt
der fehler liegt emotionslos vor einem

schuld war nicht der andere
schuld war man selber
ich war der auslöser

die erkenntnis wiegt schwer
die erkenntnis befreit
ein neuer anlauf ist möglich
es ist nie zu spät

Teufel

teufelchen
teufel im detail
innerer schweinehund
der kleine mann im ohr
die stimme im kopf
er sitzt auf deiner schulter

er bequatscht dich
will dich fehlleiten
will dich verwirren
will dir schaden

freut sich über niederlagen
über gemeinheiten
über trauer
über verletzungen

der teufel will nichts gutes
er ist böse
und
er ist dumm

je mehr er dir schadet
umso mehr verkürzt er damit sein eigenes leben
der teufel ist ein parasit
der dich umbringt
wenn du ihm zuhörst

Krank

Du wirst immer stiller
Deine gerade Haltung verschwindet
Dein Selbstbewußtsein ist weg
Du sinkst in Dich zusammen

Dir ist heiß
Dir ist kalt
Deine Augen schauen müde
Du fühlst Dich schwach
Deine Kräfte sind weg

Ich stehe Dir gegenüber
Ich versuche Dich zu stützen
Dich zu halten

Ich kümmere mich
versuche Dich zu verwöhnen
versuche Dir alles abzunehmen
und kann doch nichts tun

Und Du
Du bist mir ausgeliefert
musst Dich mir schwach geben
bist nicht die Starke,
die Du gerne sein würdest
brauchst Hilfe

Kranksein ist Herausforderung
Kranksein ist Lernen
Kranksein ist Schwäche und Stärke zugleich
Kranksein ist hüllenlos
Kranksein hat keinen Schutzschirm

Urlaub

Es gibt auch bei uns bunte Gegenden, die so völlig anders aussehen, als der Vorgarten unseres Nachbarn, wo auch die Menschen anders ticken, als in unserem Wohnort und wo auch das Essen anders schmeckt, die Luft anders riecht, die Sonne anders scheint und die Geräusche anders klingen. Manchmal ist das gar nicht weit entfernt.

vorbereiten

Jede Arbeit, jede Aufgabe beginnt mit einer Vorbereitung. Will sie gelingen, müssen wir Arbeiten vorschalten. Auch das ist aber kein Garant für den Erfolg. Muss man sich dann ärgern? Nein, ich denke nicht. Manchmal bauen wir Fehler ein, manchmal macht jemand Anderes Fehler, manchmal hat man nur Pech. Dann wird’s halt neu vorbereitet, bis es klappt. Wir regen uns manchmal zu viel und vor allem zu schnell auf. Außerdem kann es manchmal auch ganz gut sein, dass was nicht klappt. Vielleicht wird dadurch Schlimmeres vermieden.
Also immer schön locker bleiben.

Fleisch

Heute stand in der Zeitung, dass in Niedersachsen ein Kaninchen vor den Augen von Schülern, innerhalb einer schulischen Projektwoche, geschlachtet wurde. Das Thema des Projektes war die Steinzeit und ihr Leben. Es geht ein Aufschrei durch die Gazetten. Wie man das machen kann, völlig unverantwortlich Kindern so einen Anblick zuzumuten.

Haaaaallllloooooo! Sind die Kinder dann zu Hause, hat Mutter aber sicherlich schon die Chicken-Nuggets oder die Bratwurst auf dem Tisch stehen. Nur daraus erkennt man kein Tier mehr. Wo leben wir eigentlich?

Will man Fleisch essen, muss man Tiere töten, weil sie nämlich sonst vom Teller rennen bzw. aus der Pfanne springen. Wir kommen also nicht am Töten vorbei, es sei denn wir sind Vegetarier, wobei da auch nicht gesichert ist, wie die Pflanze das findet, wenn wir sie kleinschneiden, um daraus einen Salat zu machen. Nun ja, der Salatkopf kann uns nicht ansehen, ihm fehlen die Augen.

Aber für das Töten gibts eben auch „Spezialisten“, nämlich den Schlachter. Auch damit kommen wir im Alltag nicht in Kontakt. Wir machen uns die Hände nicht schmutzig.

In zunehmenden Maße glaube ich, dass wir Menschen doch die Bodenhaftung verlieren. Wir leben konsumorientiert, wollen alles haben, zu jeder Zeit, zum niedrigsten Preis. Wir wollen aber nicht wissen, wo es her kommt und wenn die Gefahr besteht, das wir uns moralisch mit einer Sache auseinandersetzen müssen, oder wir uns gar die Hände schmutzig machen, gibts dafür irgendeinen Dienstleister, der uns diese Aufgabe abnimmt.
Daraus folgt dann, dass wir unsere Leichen an den Bestatter abgeben, anstatt diese selber zu versorgen, Fleisch gibts mundgerecht in der Kühltheke, so dass wir nicht mehr selber schlachten müssen. Das Gemüse liegt vorbereitet im Regal, damit wir uns die Hände nicht schmutzig machen und die Kuh ist lila. Ja, dann mal guten Appetit.

Kill Team

Ich bin sicherlich kein Befürworter für irgendeine Art der Kriegsführung. Generell halte ich sie für überflüssig. Das gilt für beide Seiten. Wenn Menschen sich vernünftig verhalten, gibts keinen Grund für Gewalt. Andererseits gibts auch schon Gewalt zwischen Kindern und Gewalt scheint zum Menschen dazu zugehören, wenn wir uns die Geschichte ansehen. Auch unsere nächsten biologischen Verwandten sind nicht alle im Kloster groß geworden. Wobei wir, glaube ich, das Thema Kirche hier mal ganz schnell außen vor lassen! Sonst holt mich noch die Inquisition.
Jetzt wird in den Medien gerade das Kill Team aus Afghanistan thematisiert. Eine Art Exzess der Gewalt, indem Zivilisten einfach ermordert werden.

Mmh, aber wundert uns das wirklich? Da werden häufig junge Soldaten in einen Einsatz geschickt, in dem sie jede Minute damit rechnen müssen, dass neben ihnen eine Bombe hoch geht. Sie über Wochen oder sogar Monate unter dauerhaftem Stress stehen, den sie kaum abbauen können. Es reicht nämlich nicht, dass man als Soldat nach Dienstschluss in die Muckibude geht, um dort sein aufgestautes Adrenalin an Hanteln abbaut. Die meisten dieser jungen Männer und Frauen sind in der Phase, wo sie eigentlich, biologisch betrachtet, eine Familie gründen sollten, stattdessen wissen sie nicht, ob die hübsche Frau mit den bernsteinfarbenen Augen und dem langen schwarzen Haaren, die ihnen auf einer Straße im Einsatzgebiet entgegenkommt und die so nett lächelt, nicht vielleicht doch einen Sprengstoffgürtel an ihren einladenen Hüften trägt.
Ein Grundbedürfnis des Menschen nach Vertrauen wird hierbei vollständig untergraben, da ich den Gegenüber nicht einschätzen kann. Generell muss ich nämlich davon ausgehen, dass ich über die Straße gehen kann, ohne das mir einer die Vorderzähne raushaut. Sonst kann ich ja nicht mal bis zur Post gehen, um meine Brief in den Briefkasten zu werfen.

Was folgert nun daraus: Wer sich über das Kill Team aufregt, sollte grundsätzlich beide Seiten betrachten, denn es sind beide Seiten an einem Exzess schuld und beide Seiten sind auch Opfer oder halten sich zumindestens dafür. Ja, und natürlich habe ich auch keine Lösung dafür, wenn es so Machthaber wie Gaddafi gibt, die als Einzelperson es schaffen ein ganzes Volk in den Abgrund zu stoßen. Es gibt sicherlich auch keine Werte innerhalb des Krieges, wie beispielsweise Schießen ist erlaubt, aber nicht den Gegner anspucken oder treten. Auch das funktioniert nur eingeschränkt. Vielmehr sollten wir wieder an uns selber arbeiten und versuchen Menschen mit humanen Werten auszubilden und das beginnt schon in der Erziehung. Wenn ich meinen Kindern den rumbrüllenden, schlagenden Vater vorlebe, kann ich nicht erwarten, dass sie in ihrem Erwachsenenleben, die Lämmer sind.
Es ist nicht das Kill Team was uns aufregt. Es sind wir selber!

Orientierung

Meine Frau starb am 17.11.09 um 22 Uhr. Ich hatte das Gefühl in der Minute nach ihrem Tod, das sämtliche Bewegungen unmöglich geworden waren. Ich war innerhalb einer Sekunde selbständig bzw. musste es sein, aber das Gefühl dazu fehlte vollständig. Ich war nicht mal in der Lage einen Schritt zu gehen. Die Entscheidung zu treffen den einen Fuß vorzusetzen und den anderen nachzuführen, wie sollte das gehen, mir fehlte völlig die Sicherheit. Zehn Jahre vorher hatte ich mich mit meinem kleinen Unternehmen selbständig gemacht. So heißt es zumindest in meinem Lebenslauf, aber war ich es wirklich – selbständig? Meine Sicherheit war meine Frau, die nie in mein Unternehmen eingriff, ja, mal Kritik übte, aber eigentlich nie Einfluss genommen hatte. Sie war eben da.
Jetzt war sie weg und ich musste wie ein Säugling lernen Schritte zu machen, Entscheidungen zu treffen, Richtungen vorgeben. Die anwesende Ärztin, meine Schwägerin, meine Kinder standen vor mir und schauten mich an. Mit fragenden Augen, in Erwartung von Anweisungen. Ich musste plötzlich lernen zu führen.

Heute nach 16 Monaten des selbständigen Handelns sieht die Welt anders aus. Ich habe mich wieder in mein Leben hineingearbeitet. Führe eine Familie, habe die Entscheidung getroffen meine alte Selbständigkeit gegen eine komplett Neue einzutauschen, andere Menschen in mein Leben zu lassen, habe eine Angestellte, die ich anleiten muss.
Gleichzeitig bin ich sicherlich keine Maschine geworden, eher im Gegenteil. Ich habe gelernt Verantwortung zu tragen, Entscheidungen ohne Rücksprachen zu treffen, meine Wege zu verteidigen, weil ich mir sicher bin, dass mein Weg richtig ist.

Jetzt schaue ich in die Gesellschaft in der ich lebe und merke, dass ganz viele Menschen das gar nicht können. Sie suchen Sicherheit in Verordnungen, Anordnungen, Paragraphen und Gesetzen, wollen und müssen angeleitet werden, weil sie selber nicht die Verantwortung tragen können. Unsicherheit scheint überall vorhanden zu sein. Man versteckt sich lieber, als das man nach außen tritt.

Aber manchmal trifft man dann doch Menschen, die Entscheidungen treffen, dafür einstehen und anderen damit eine rote Linie aufzeigen, an der diese weiter gehen können. Da ist die Babysitterin meiner Kinder, Anfang 20, die sich bei Stuttgart21 in die Menge stellt und vom Wasserwerfer umgepustet wird, weil sie für eine Idee einsteht, oder der Geschäftsmann aus Bergisch Gladbach, Anfang 60, der in seinem Leben den Wandel zu Spiritualität vollzieht und ein beeindruckendes Bestattungshaus baut. Menschen, die Ideen haben und diese umsetzen.

Führungspersonen sind wenige von Geburt her, häufig muss man es lernen, habe ich manchmal das Gefühl. Vielleicht müssen wir uns alle mal an die Nase fassen und überlegen, ob nicht in unserem Bereich irgendwo ein Punkt vorhanden ist, den wir mit unserer Führung ausfüllen können.

Vertrauen?

Gut, ich bin wirklich kein Freund von Frau Merkel, auch wenn sie vielleicht ne ganz intelligente Frau ist. Sie ist Physikerin und sollte die aktuelle Situation eigentlich einschätzen können. Was ich ihr aber nicht mehr abnehme. Vielleicht unterliegt sie dem Druck der Lobby, die Kraftwerke haben will und dafür schön Steuern zahlt, die sie wieder verbraten kann. Vielleicht erfährt sie andersartige Unterstützung von ihnen. Vielleicht ist Atomkraft auch einfach nur eine einfache Energieform, die in großen Mengen an einem Ort produzierbar ist, wenn alles gut geht und die Technik funktioniert.Vielleicht ist ihr die regenerative Energie auch susbekt, weil die Grünen dahinter stecken. Vielleicht, vielleicht, vielleicht.
Was mich aber mehr stört ist, das diese Form der Energie gegen Menschleben aufgerechnet wird. Bis wann ist etwas akzeptabel, bis wann nicht. Ja, werden jetzt alle schreien: „Dann dürfen wir auch keine Autos haben.“ Ja richtig, darüber bin ich mir auch klar. Aber mit einem Auto muss keiner fahren und mit einem Flugzeug muss keiner fliegen. Aber atomare Verstrahlung trifft auch die, die nichts damit zu tun haben. Und was in meinen Augen vielmehr wiegt: Es trifft die Menschen, die noch gar nicht geboren sind. Wo bleibt unsere Verantwortung, global betrachtet, für die Generationen nach uns.

eng

Gestern habe ich mit einem alten Freund gesprochen. Jahrelang hatten wir keinen Kontakt, aber wenn wir miteinander telefonieren ist es, als ob wir gestern noch ein Bier trinken waren. Er ist ein freidenkender Mensch, ein Mensch der nicht wirklich gut mit Enge klar kommt. Vielleicht verstehen wir uns deshalb so gut, weil mir ebenfalls Enge zuwider ist.
Enge kann aber auch Strukturen liefern, die Menschen benötigen, die nicht mit Freiheit klar kommen, wobei natürlich der Begriff „Freiheit“ zu definieren wäre. Letztlich bleibt aber zu überlegen, was wir jeweils brauchen, wo wir uns wohlfühlen. Alles andere macht krank. Dies für sich herauszufinden und seine Konsequenzen daraus zu ziehen, ist wahrscheinlich die wesentliche Aufgabe dabei. Nicht einfach, aber überlebensnotwendig.

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Ist es das wert?

Heute stand ein langer Artikel darüber in der Zeitung, dass Kohl keine wirkliche Beziehung zu seinem Sohn hat. Nun ja, muss uns eigentlich nicht interessieren, ist ja deren Privatsache. Allerdings fällt auf, dass Menschen in Führungspositionen, häufig direkte zwischenmenschliche Defizite aufweisen. Daraus ergibt sich die Frage: Sind andere Dinge über die zwischenmenschlichen Beziehungen zu stellen? Oder anders gefragt: Kämen wir, jetzt mal unabhängig von der politischen Richtung, als Gesellschaft nicht weiter, wenn man sich auf solche Marginalien (!) wie Beziehungen, konzentrieren würde? Oder noch anders gefragt: Liegts vielleicht an den Menschen um die Führungspersonen?

Ein Artikel vom Wochenende zu unserem neuen Trauercafe.

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Diskussion

…hier nur der Verweis auf eine intensive Diskussion. Mich würden weitere persönliche Meinungen interessieren. Wie würdet Ihr aus dem Bauch heraus argumentieren? Es geht hier nicht darum etwas zu verbieten, Entscheidungen muss jeder Mensch selber treffen. Mich würde interessieren, wie Ihr entscheiden würdet, wenn Ihr Elton John heißen würdet.

Sucht

Neben der Naturfotografie gibt es bei mir manchmal auch den Bereich Menschen. Menschen als Portrait, als Thema, als Geschichte. Heute ein Bild, aufgenommen an einem Sonntagmorgen im Hafen von Münster. Die Kneipen hatten geschlossen! Der Mann hatte nach nicht ausgetrunkenen Flaschen gesucht.

Angriff fadenartiger Würmer von links unten…

…sie greifen den oberen Bereich an, versuchen ihn zuzudecken, ihn zu assimilieren. Halb sind die oberen Bereiche bereits verschlungen worden von diesen fadenartigen Gebilden, die wie eine Wolle aussehen und sich nach oben orientieren.
Aber eigentlich ist es nur eine getrocknete Kiwischeibe. Schein und Wirklichkeit?!

zu neue Ufern

Gestern habe ich mit wirklich guten und alten Freunden zusammengesessen, vorgestern habe ich mit einem Nochbekannten, der mal ein Freund werden wird, ein längeres Telefonat geführt. Wir sind alle, ich wage es kaum zu sagen, im Mittelfeld unseres Lebens unterwegs. Es sind grundverschiedene Menschen, die einen Naturwissenschaftler, der Andere ein Geistlicher. Interessant war, und da muss ich mich einschließen, dass wir alle an einem Punkt sind, wo wir unseren Status quo überdenken. Es stellen sich Fragen wie:
– Machen wir so weiter, wie bisher?
– Meinen wir jetzt aufsteigen zu müssen, um mitzumischen?
– Entscheiden wir uns dagegen (Aufstieg) und riskieren damit freakig zu werden, weil wir angebliche Chancen nicht nutzen?
– Was sind unsere Prioritäten?

Verschiedene Menschen am gleichen Punkt.

Das krasse Gegenbeispiel heute im geschäftlichen Bereich. Ein langjähriger Geschäftsfreund, unwesentlich älter als wir, hat sich offensichtlich gegen diese Überlegungen entschieden. Wird von der Verwaltung gedrückt und traut sich nicht dagegen anzugehe. Dafür leidet seine Gesundheit.

Ist es das, was wichtig ist: sicheres Gehalt, sichere Rente? Oder sind dann doch menschliche, idielle Aspekte wichtiger, dafür vielleicht finanzielle Sorgen, die man in Kauf nehmen muss. Dieser Gedanke ist vielleicht zu kurz gegriffen, vielleicht zu platt, sicherlich. Tina Dico schreibt von vielen tausend Grauschattierungen zwischen schwarz und weiß.

Aber ich für mich habe mich entschieden und daran arbeite ich. Mein beruflicher Wandel findet dieses Jahr statt, mit all seinen finanziellen Risiken und mit meinen Kindern, die das letztlich mittragen müssen. Meine Prioritäten setze ich neu, auch in menschlicher, idieller Hinsicht. Diese Seite ist davon ein Teil.

Struktur

Heute einfach nur mal eine Struktur der Vergänglichkeit. Die abgebildete Struktur ist die Pilzlinie innerhalb eines Baumstammes. Der Pilz hätte, wenn der Baum nicht vorher gefällt worden wär, den Baum abgetötet.

vor dem Sprung

…und ist sie nun gesprungen oder nicht?

Angst

Heute möchte ich ein sehr emotionales Bild von meinem Künstlerkollegen Rüdiger Schwahn aus unserem Digitalisierungsprojekt zeigen. Ich lasse es bis zum Wochenende hier stehen. Es spricht für sich, denke ich….