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Die Rabe

trauen
ihm trauen
ihr trauen
dem ziel anvertrauen

sein leben
darauf
ausrichten
dem ziel entgegen

der tunnelblick
kein rechts
kein links
nur geradeaus

die lebensaufgabe
der leitgedanke
die berufung
bis zur erlösung

die aufgabe
definieren
ihr einen namen
geben

sich der aufgabe
annehmen
um dem leben
den sinn zu geben

———————————————–
Xing und Facebook

Kennen Sie schon die Fototouren Münster?

Meine kleine Galerie auf der Galerie im Kloster zum Heiligen Kreuz in Warendorf-Freckenhorst
Film zur Galerie

Männer gesucht!
Für ein Fotoprojekt suche ich Männer, die keine Angst haben, sich in ihrer Trauer (auch vergangener Trauer) fotografieren zu lassen oder die bereits Bilder haben.
Westfälische Nachrichten 27.3.13
Film von Center TV 4.4.13

http://www.fotografie-kreuels.de/2013/05/die-rabe/

Die alte Dame

tage vorher
wut zorn
sonst nichts
kein anlass

dann eine
situation
ein zeichentrickfilm
mehr nicht

die trauer
ist zurück
tränen über
tränen

ich versuche
arbeit
ablenkung
aktivität

sie bleibt
bei besuch
die alte
dame

bis sie wieder
geht
mich alleine
läßt

ausgelaugt
müde
leergeweint
abgearbeitet

bis zum
nächsten mal
alte dame
du stirbst nie

———————————————–
Xing und Facebook

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Meine kleine Galerie auf der Galerie im Kloster zum Heiligen Kreuz in Warendorf-Freckenhorst
Film zur Galerie

Männer gesucht!
Für ein Fotoprojekt suche ich Männer, die keine Angst haben, sich in ihrer Trauer (auch vergangener Trauer) fotografieren zu lassen oder die bereits Bilder haben.
Westfälische Nachrichten 27.3.13
Film von Center TV 4.4.13

http://www.fotografie-kreuels.de/2013/04/die-alte-dame/

Durch Trauer gegen Krieg

verlust ist trauer
schmerz, qualen
nicht auszuhalten
selber dem tod nahe
manchmal zu nahe
selbstmord ist die option
damit der schmerz endet
und wir bei ihnen sind

trauer ist liebe
liebe zur verlorenen liebe
zum gegangenen
zu den gegangenen
liebe wird schmerz
durch den verlust
greifbar
fühlbar, spürbar
unerträglich

und ihr wollt krieg?
wollt den tod?
richtet mutter, vater, kinder hin?
eure familien, eure freunde?
wollt ihr den schmerz?
das totale leid?
die hoffnungslosigkeit?
die perspektivlosigkeit?
für was?

für eine idee?
für material?
für macht?
für die herrschaft?
über wen?

wisst ihr eigentlich was ihr da wollt?
ist euch das wirklich klar?
ihr ahnungslosen!
ihr unwissenden!
ihr blinden
ihr tauben

wie könnt ihr entscheiden
wo ihr niemals den tod
gespürt habt
der kalt euch an die hand nimmt
und euer herz erstarren lässt
der euch die luft nimmt
euren schritt hemmt

Zu meinem neuen Buch geht es hier: Klick!

der Blinde

kann ich
einem blinden von der blumenwiese erzählen
einem tauben von einem konzert
einem lahmen von einer wanderung
einem ewigen single von der familie?

ja kann ich
aber er wird es nicht fühlen können
nicht verstehen können
nicht begreifen können

das fühlen geht einher mit der erfahrung
mit dem leben
den höhen und tiefen
mit der trauer und der freude

freude ist nur spürbar
wenn es auch die trauer gibt
fehlt eines der beiden
geht das andere nicht

wir müssen uns entscheiden
der gewinn ist auch der verlust
eine ablehnung
nur mittelfeld

Schatten

abbild von einem gegenstand
negativ von…
abbild auf…
abbild und fläche

schatten wirft nur
was da ist
was zu sehen ist
was greifbar ist

was ist mit dem gefühlten schatten
dem schatten, der nicht sichtbar ist
der verdunkelt
der verdeckt

er ist nicht greifbar
wird nicht akzeptiert
wird ignoriert
wird negiert

diesen schatten
sieht man nicht von außen
sehen andere nicht
können wir nicht teilen

der schatten in der sonne
hilft uns
spendet kühle
hilft die hitze zu ertragen

der schatten in uns
lässt uns erstarren
die kälte wird unerträglich
wir erfrieren

schatten ist sichtbar und wieder nicht
er schützt uns vor hitze
er lässt uns kraft sparen im wind
und

er tötet
wenn er die seele verdunkelt

nur ein nichtwissender Bürger

ein präsident der den friedensnobelpreis erhält
und menschen hinrichten lässt

ein papst der verhütung verhindert
und krankheiten verbreitet

ein konzern der uns gesundheitsbetreffende informationen vorenthält
um seinen umsatz zu maximieren

ja ich bin nur ein bürger
ja ich habe keinen einblick
in das was dort gemacht wird
erkenne zusammenhänge nicht
erkenne abhängigkeiten nicht
weiß nicht wo der sinn liegt
warum so entschieden wird

ich weiß auch nicht
ob ich mit meiner kritik
vielleicht sogar mehr schaden anrichte
ob der kollateralschaden
akzeptabel ist
um das große ganze zu erreichen

hier ist es wieder
das grau
die kompromisse die stattfinden

in diesem fall bin ich mir aber nicht sicher
ob der kompromiss
nicht schlecht ist
und ob macht
nur für wenige taugt
die damit tatsächlich umgehen können
weil sie unabhängig sind
und auch so entscheiden
und weil bei allem
der mensch im focus steht

Puppe

kindertraum
kinderwunsch
kinderliebe
kindersehnsucht

mitgeschleppt
hinterhergezogen
bettnachbar
seelentröster

bearbeitet
geschlagen
vernachlässigt
weggeworfen

zimmerecke
dachboden
mülleimer
müllkippe

andere wieder gefunden
ein platz gefunden
erhalten
bewahrt

warum werde ich den eindruck nicht los, dass es manchem kind genauso wie der puppe geht?

Freundlichkeit

mürrisches gesicht
nuschelnder ton
nach unten gesenkter kopf
kurze gehackte antworten

der kontakt ist schwer
ein gespräch kaum möglich
ein ungutes gefühl liegt in der luft
harmonie ist nicht zu erkennen

themen können nicht besprochen werden
organisieren fällt schwer
ziele werden nicht erreicht
stillstand wie rost

plötzlich ein ruck
der körper erhält spannung
der kopf wird gehoben
die augen gehen auf

schauen mich an
direkt in meine
der ton wird wärmer
heller
klarer

die worte werden freundlich
sprechen mich an
erreichen mich
auch bei mir ein ruck
rost blättert ab

ein gespräch beginnt

Schuldig

es lief was schief
vorwürfe gehen hin
vorwürfe gehen her
streit entsteht

versöhnung ist fern
gerade nicht erwünscht
der streit dominiert
will verletzen

einsicht?
was für eine einsicht?
der gegenüber ist schuld
klar, sieht man doch
wie kann man anderer meinung sein

zeit vergeht
aus minuten werden stunden
werden tage
wochen
monate
jahre

abstand entsteht
neue gedanken kommen hinzu
beleuchten dinge anders
beleuchten neu

man reift
reflektiert sich besser
menschen sprechen mit einem
pflanzen neue ideen
neue gedanken

der kopf beginnt zu arbeiten
das gefühl hat sich gewandelt
die erkenntnis keimt
der fehler liegt emotionslos vor einem

schuld war nicht der andere
schuld war man selber
ich war der auslöser

die erkenntnis wiegt schwer
die erkenntnis befreit
ein neuer anlauf ist möglich
es ist nie zu spät

Teufel

teufelchen
teufel im detail
innerer schweinehund
der kleine mann im ohr
die stimme im kopf
er sitzt auf deiner schulter

er bequatscht dich
will dich fehlleiten
will dich verwirren
will dir schaden

freut sich über niederlagen
über gemeinheiten
über trauer
über verletzungen

der teufel will nichts gutes
er ist böse
und
er ist dumm

je mehr er dir schadet
umso mehr verkürzt er damit sein eigenes leben
der teufel ist ein parasit
der dich umbringt
wenn du ihm zuhörst

Krank

Du wirst immer stiller
Deine gerade Haltung verschwindet
Dein Selbstbewußtsein ist weg
Du sinkst in Dich zusammen

Dir ist heiß
Dir ist kalt
Deine Augen schauen müde
Du fühlst Dich schwach
Deine Kräfte sind weg

Ich stehe Dir gegenüber
Ich versuche Dich zu stützen
Dich zu halten

Ich kümmere mich
versuche Dich zu verwöhnen
versuche Dir alles abzunehmen
und kann doch nichts tun

Und Du
Du bist mir ausgeliefert
musst Dich mir schwach geben
bist nicht die Starke,
die Du gerne sein würdest
brauchst Hilfe

Kranksein ist Herausforderung
Kranksein ist Lernen
Kranksein ist Schwäche und Stärke zugleich
Kranksein ist hüllenlos
Kranksein hat keinen Schutzschirm

Eintauchen

Wir tauchen ein in die Zeit
wir steigen aus
wir gehen Wege
hinterlassen Spuren

Die Spuren verblassen in der Zeit
sind nur kurz zu sehen
und vergehen

Wir bleiben zurück
schauen
beobachten das Schwächerwerden der Spuren
bis diese verschwunden sind

Erinnerungen in uns bleiben
nicht sichtbar für Andere
Wir versuchen diese
wachzuhalten
uns zu erinnern

Und doch verblassen sie

Gleichgültigkeit…

…oder notwendige Härte. Was muss man machen, um seine Ziele zu erreichen? Eine kleine Anregung zum Wochenende!

Weg gehen…

…oder weiter gehen. Heißt Veränderung auch immer Abschluss von Dingen, das Zurücklassen von Menschen, oder hat man damit nur ein anderes Tempo, welche andere mitgehen können oder nicht? Vielleicht sind dies aber auch nur temporäre Situationen und die unterschiedlichen Geschwindigkeiten sind wie eine Ziehharmonika zu sehen, bei denen der eine mal schneller mal langsamer unterwegs ist. Das würde allerdings bedeuten, dass wir alle am Ziel zur gleichen Zeit ankommen, was nicht der Fall ist. Also bedeutet dies, dass wir doch Menschen hinter uns lassen müssen. Die Frage wird dann sein, ob dies in Freundschaft geschieht oder als Bruch sich darstellt.

kein Zugang

Japan morgens, Japan mittags, Japan abends, Japan nachts. Das Dauerthema ist klar und logisch. Die Medien springen darauf an und bringen immer wieder neue Bilder. Und wir sitzen davor und denken: Gott sei Dank, dass da 8800km zwischen uns liegen. Die explodierenden Atomkraftwerke tun ihr übriges, zumal die Wolke in Richtung USA fliegt, also noch mal weiter weg.
Aus Ereignissen gibt es aber immer wieder auch die Möglichkeit zu lernen. Dinge zu lernen, um zukünftige Ereignisse zu beeinflussen, vielleicht sogar abzumildern. Die Hochhäuser in Tokio wackeln, hier und da fällt mal ein Stein runter, aber sie fallen nicht um. Das war früher anders, als die Hochhäuser gleich mitumgefallen sind. Wozu wir Menschen aber offensichtlich keinen mentalen Zugang haben ist, dass wir Wirtschaftsunternehmen, ab einer bestimmten Größe, Rechte einräumen, die unsere Sicherheit beeinflussen, vielleicht sogar einschränken.
Wir in Deutschland leben auf einer Insel der Glückseligkeit. Beben der Stärke 4 kommen vor, richten aber nicht viel an. Hochwasser geht in der Regel von Regen aus und nicht von Tsunamis und bisher halten unsere Atomkraftwerke. Noch! Bisher sind wir vor diesen Megaereignissen verschont geblieben. Gott sei Dank.
Dagegen weiß der Japaner wo er lebt. Wie kann die Führungsetage dann Wirtschaftsunternehmen zulassen, die solche atomaren Risiken eingeht? Wie kann man davon ausgehen, dass die menschlichen Gedanken, nicht von der Natur überholt werden? Wie können wir glauben, dass wir Naturereignisse vorhersehen können? Wir bemühen ja gerne Statistiken. Beben der Stärke XY kommen alle 100 Jahre vor, aber so lange soll unser Kraftwerk ja gar nicht laufen! Mir fällt dann immer gleich das Buch ein: Mit Statistik lügen…

Eigentlich sollte der Japaner Vorreiter in Sachen Klimapolitik und Energieversorgung sein, weil sie die natürlichen Voraussetzungen dazu haben. Nämlich Erdbeben und damit verbunden mögliche Tsunamis und keine eigenen Bodenschätze. Warum nennt man die drittgrößte Wirtschaftsmacht so, wenn sie darin nicht Vorreiter ist.

Erdbeben und Tsunamis haben auch die Japaner nicht verhindern können. Die Probleme der Atomkraftwerke schon! Warten wir es ab, ob jetzt daraus gelernt wird und hoffen wir nicht, dass wir den Spruch von Frau Merkel „Nach menschlichem Ermessen, sollten unsere Kraftwerke als sicher einzustufen sein“ dauerhaft hören müssen, denn auch das ist bodenlose Arroganz gegenüber Ereignissen, die wir nicht vorhersehen können.

Euch einen guten Wochenstart.

weiterdrehen

Ich hoffe, alle sind aus den chaotischen Tagen gut herausgekommen bzw. stecken wahrscheinlich noch hoffnungslos drin. Heute gibts ein paar Neuigkeiten:

Zuerst möchte ich auf einen dichten und interessanten Film auf Youtube hinweisen, der den Tod behandelt. Eine Mönch berichtet darüber. Ist wirklich sehenswert.

Dann wird vielleicht der eine oder andere neben dem Facebook-Button am Ende des Textes einen neuen grünen Button (Flattr) finden. Das ist ein neues System, das ich als kleiner Bilder- und Textblogger jedem ans Herz legen möchten. Der Sinn dahinter ist, dass wir, die wir Texte schreiben, dafür in der Regel nichts bekommen, es sei denn, wir werden beauftragt, was aber nie vorkommt. Mit dem Flattr-Button hat man nun die Möglichkeit einem Blogger anonym Geld zuzuspielen, wenn einem der Text gefällt. Die Höhe des Betrages bestimmt jeder selber, der an diesem System teilnimmt. Um das hier nicht umständlich erklären zu müssen, verweise ich auf den nachfolgenden Link. Ich finde, dass die Idee des sozialen Netzwerkes damit optimal umgesetzt wird, denn nicht nur der Leser gibt damit Geld, sondern auch derjenige hat in das System einzuzahlen, der, wie beispielsweise ich, dieses System nutzen möchte. Geld wird also umgeschichtet!

Und zu guter Letzt, möchte ich hier einen aktuellen Zeitungsartikel VAZ 03.03.2011 von mir vorstellen, der ausnahmsweise mal nicht über eine Ausstellung geht, sondern über meinen aktuellen Vortrag.

Das Bild ist übrigens ein Drahtspanner von einer Kuhweide.

Skelett

Das mein Thema Vergänglichkeit ist, werden wohl die Meisten mittlerweile bemerkt haben. Heute wieder so ein kleines Beispiel. Ich finde, dass, obwohl das Thema häufig mit Trauer besetzt ist, darin auch ganz viel Schönheit liegen kann.

Die Kerze ist erloschen

…ein arrangiertes Bild zum Wochenstart. Schreibt doch mal Eure Geschichten, Gedanken dazu hier auf.

Ist es das wert?

Heute stand ein langer Artikel darüber in der Zeitung, dass Kohl keine wirkliche Beziehung zu seinem Sohn hat. Nun ja, muss uns eigentlich nicht interessieren, ist ja deren Privatsache. Allerdings fällt auf, dass Menschen in Führungspositionen, häufig direkte zwischenmenschliche Defizite aufweisen. Daraus ergibt sich die Frage: Sind andere Dinge über die zwischenmenschlichen Beziehungen zu stellen? Oder anders gefragt: Kämen wir, jetzt mal unabhängig von der politischen Richtung, als Gesellschaft nicht weiter, wenn man sich auf solche Marginalien (!) wie Beziehungen, konzentrieren würde? Oder noch anders gefragt: Liegts vielleicht an den Menschen um die Führungspersonen?

Ein Artikel vom Wochenende zu unserem neuen Trauercafe.

>>>Angebotsdownload Stand 19.1.11<<<

geparkt

Gestern ist der Fahrer, der vor 1,5 Jahren in einen Schützenvereinsumzug gefahren ist und dabei 3 Menschen getötet hat und Dutzende schwer verletzt hat, zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Er geht wieder nach Hause. Jetzt sitze ich hier, bin zum Glück nicht betroffen und überlege, wie die Witwen mit dem Urteil umgehen. Sie gehen vielleicht über die Straße und sehen dort den Menschen, der den eigenen Mann überfahren hat.

Vielleicht hat er nur einen Ausraster gehabt, vielleicht ist einmal eine Sicherung durchgebrannt. Was bei ihm vielleicht nie wieder vor kommt, hinterlässt bei Anderen eine lebenslange Spur. Natürlich ist das Geschehene nicht wieder umkehrbar, man kann es auch nicht wieder gut machen. Es ist wie es ist. Sicherlich hat der Beschuldigte auch eine ziemliche Last zu tragen. Er hat sicherlich auch seine Tat bewertet, hat seinen Führerschein abgegeben, wird nie mehr als Fahrer in ein Auto steigen.

Aber, und das frage ich mich in diesen Situationen: Ist unser Rechtssystem in diesen Fällen wirklich in der Lage „Recht“ zu sprechen? Ich habe keine wirkliche Antwort darauf, aber es bleiben Fragen und ein ungeklärtes Gefühl.

2011

Buddhistische Gebetsfahnen auf einem katholischen Friedhof!

Alles Gute Euch, die Ihr so eifrig mitdiskutiert, mir meine Meinung um die Ohren haut und einfach immer wieder hier seit. Auf dass das neue Jahr viele andere Ansichten und Meinungen hier liefert. Vielleicht schaffen wir es ja, hier eine Seite mit Gedankenaustausch aufzubauen. 2010 war da doch schon gar nicht schlecht. Querdenken, Umdieeckedenken ist erlaubt.

Verwunschen?

Ein wenig wie eine Geschichte kommt mir dieses Foto vor. Aufgenommen am vergangenen Freitag auf einem Friedhof in Havixbeck bei starkem Schneefall. Irgendwie gehen mir gleich zig Geschichten durch den Kopf, die man zu diesem Bild erzählen könnte. Vielleicht ist es aber auch gar nicht von mir, sondern ist ein altes Bild, das ich auf dem Dachboden gefunden habe. Alles ist möglich.

Ach ja, die Lösung des Quizes des vergangenen Wochenendes: Straßenlaterne bei Nacht ist richtig.

Sucht

Neben der Naturfotografie gibt es bei mir manchmal auch den Bereich Menschen. Menschen als Portrait, als Thema, als Geschichte. Heute ein Bild, aufgenommen an einem Sonntagmorgen im Hafen von Münster. Die Kneipen hatten geschlossen! Der Mann hatte nach nicht ausgetrunkenen Flaschen gesucht.

große Augen

Manchmal stehen wir vor einem Faktum und machen große Augen, weil wir es kaum begreifen können oder weil wir nicht damit gerechnet haben. Gestern war so ein Abend. Meine Kinder haben „Wetten dass…?“ gesehen, bis es zu diesem Unfall kam. Der Moderator brach die Sendung ab.
Bisher war ich immer der Meinung, dass es bei den Shows darum geht Quote zu machen, egal was es kostet, egal welchen Einsatz man bringen muss, egal wer alles eingeladen wird, um die Konkurrenzshow zu übertreffen. Gestern wurde ich vom Gegenteil überzeugt. Manche Menschen, scheinen doch mehr Empathie zu besitzen, als ich erwartet habe. Ich bin sicherlich kein Fan von Gottschalk und schaue mir seine Sendungen auch nicht an, aber seine gestrige Entscheidung hat mich gefreut, auch wenn es ein bedauernswerter Umstand war. Hut ab!