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nasse Edelsteine

Es muss nicht immer das mühsam gesuchte Tier, die mühsam und langwierig beobachtete Szene sein, die zu einem Bild führt. Manchmal sind es auch einfach ein paar zusammengefallene Fäden, an denen der Tau hängen geblieben ist.

spacig

Eine kleine Wolfspinne zwischen ein paar Flechten. Mehr benötigt es gar nicht, wenn man ein Bild gestalten will, das ein wenig nach einer anderen Welt aussieht.

Heute ist zwar erst Donnerstag, dennoch ist dies das letzte Bild in dieser Woche, da ich ab Morgen auf der Messe Pax in Gießen bin, um dort als Aussteller meine Arbeiten zur Behinderten-, Kranken- und Postmortemfotografie vorzustellen. Wer Lust hat mich dort zu besuchen, ist herzlich Willkommen und wird auf einen Kaffee eingeladen. Dort gibt es übrigens meine Produkte zu reduzierten Messepreis!

Blick von einer anderen Welt

Karneval ist, aus meiner Sicht, zum Glück vorbei. Aber eine Verkleidung trägt so manches Mitlebewesen die ganze Zeit mit sich rum. Gesehen auf einer Heidefläche im nördlichen Münsterland.

aufwärmen

Es wird wärmer, die ersten Kollegen sitzen in der Sonne und versuchen sich aufzuwärmen. Achtet mal drauf. Auch wenn wir alle klagen, dass es uns jetzt echt reicht mit der Kälte und dem trüben Wetter, müssen wir mal überlegen, ob wir das nicht jedes Jahr sagen. Vielleicht wäre es in den kommenden warmen Monaten mal sinnvoll, sich eine Strategie zu überlegen, wie wir besser durch den kommenden Winter kommen. Und damit meine ich nicht Pillen, Schönheitsfarmen und verschriebene Sonnenscheintherapien unter künstlichen Sonnen. Ich kenne einen netten Landwirt, der immer im Sommer die neuen Heizungen kauft. Er nennt das antizyklische Strategie. Dinge dann tun oder kaufen, wenn kein Mensch wirklich darüber nachdenken will. Natürlich fällt uns das schwer über Kälte nachzudenken, wenn draußen bei strahlend blauem Himmel das Thermometer 25 Grad anzeigt, aber vielleicht ist das auch unser Problem, das wir nicht über Dinge nachdenken wollen, die uns scheinbar belasten. Anders herum können wir auch argumentieren, das das frühzeitige Nachdenken über belastene Dinge, die Schwere dieser Dinge nimmt. Und eigentlich müsste Vieles dann auch leichter werden.
Euch ein schönes Wochenende.

Spinne

Heute war es wieder so weit. Ich hatte eine Veranstaltung an einem Gymnasium in der 7. Klasse zum Thema Spinnen. Der überwiegende Teil der Schüler war offen für die Veranstaltung. Für zwei Mädchen war der Vormittag allerdings eine Qual. Sie hatten Angst vor den Spinnen. Ich muss dazu sagen, dass kein Schüler ein Tier auf die Hand nehmen musste. Schade, dass sich manche Menschen so im Wege stehen.

Zukünftig werde ich am Ende des Textes zum neuen Bild immer einen Downloadlink zu meinen aktuellen Angeboten setzen. Versehen ist dies mit einem Datum, so dass Diejenigen, die regelmäßig hier hereinschauen, schnell merken, wenn es etwas Neues gibt. Für alle anderen gilt: Schaut doch mal rein. Vielleicht ist ja was für Euch/Sie dabei.
Angebotsdownload Stand 19.1.11

toter Baum

Wirklich? Uns erscheint er so, weil er kaputt aussieht, seine Rinde abfällt, die Äste bereits abgebrochen sind und die Blätter damit auch fehlen. Er sieht ein wenig knorrig aus und wir assoziieren damit sofort den Tod. Stimmt aber gar nicht. Für zahlreiche Lebewesen ist er die Grundlage ihres Lebens. Und damit ist unser erster Eindruck wieder ein Trugbild. Zu schnell herausgedacht.
Passiert mir leider auch immer wieder.

Weberknecht

Weberknechte sind eine den Spinnen zugehörige Gruppe. Sie zeichnen sich meist durch lange und sehr dünne Beine und einem einfachen Körper aus. Damit gehören sie auch nicht zu den echten Spinnen, da sie keinen Faden produzieren und ihr Körper nicht zweigeteilt ist.

Ruhe

…die wird die Spinne, die in diesem Grabstein eingezogen ist, wohl haben.

Spinnenfäden am Stacheldraht

Heute gibts ein Bild aus den frühen Morgenstunden, wenn Spinnenfäden überall, weil sie dann mit Tau besetzt sind, sichtbar werden. Ein paar Stunden später ist der Spuk dann vorbei. Ich erzähl Euch das deshalb, weil ich gerade mit meinem Jüngsten fünf Tage im Krankenhaus war und mich etwas Eingekerkert vorkam. Es ist doch erheblich schöner draußen zu sein und nach Motiven Ausschau zu halten.