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18.03.2012 von Alex an Mat

aber reflektieren wir nicht?
wir wollen uns
wir wollen gewinnen
wollen den erfolg

wir sind stark
haben die möglichkeiten
die macht
zu entscheiden

wir sind nicht alleine
auch andere nationen
denken wie wir
nur unauffällig

wir wollen nicht verlieren
müssen tatsachen schaffen
um zu überleben
schweiger sterben aus

es geht uns nicht um gewalt
es geht um den vorteil
den erfolg
die weiterentwicklung

ob das geld ist
ob das technik ist
ob das waffen sind
ist unerheblich

der stärkere
der erfolgreichere
egal welches segment
gewinnt

die prinzipien
bleiben gleich
immer

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13.03.2012 von Mat an Alex

aber genau das
ist der unterschied
wir sind teil der natur
können aber reflektieren

wir sind selbstbestimmt
können erkennen
was ist gut
was ist muster

und können entscheiden
das muster verfolgen
es ablehnen
es ändern

um einen neuen
weg zu gehen
um der evolution
eine andere richtung
zu geben

wir wissen nicht
wohin das führt
wo wir hingehen
was aus uns wird

verharren wir aber
in alten mustern
sind wir schaben
spatzen auf dem dach

dann haben wir nichts
gelernt
uns nicht entwickelt
dann ist alles farce

dann ist kunst
theater
ein leeres spiel
ohne ehrliche erkenntnis

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12.03.2012 von Alex an Mat

menschen sind natur
ein teil davon
aus ihr erwachsen
teil der evolution

bin ich ein tier
muss ich töten
entweder andere tiere
oder pflanzen

ich brauche nahrung
ich will das weibchen
ich will ein territorium
ich töte kinder

damit die weibchen
meine kinder bekommt
und nicht die
des rivalen versorgen muss

das denken von uns
ist gleich
entspricht gleichen mustern
es geht ums überleben

die loslösung davon
bewirkt die entfremdung
von der natur
von ihren mustern

ihren abläufen
ihren gesetzmäßigkeiten
ihrer entwicklung
ihrem erfolg

ihr entfernt euch von der natur
wenn ihr harmonie
um jeden preis folgt
erfolg?

wir sind aber die natur
nutzen ihre regeln
um unser überleben
zu sichern

euer model ist nicht
getestet
nicht ausreichend entwickelt
unerprobt

der mensch
das säugetier

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04.03.2012 von Mat an Alex

gedanken gehen
durch den kopf
was ist
wenn alex auch in deren köpfen steckt
die die dort demonstrieren

die das böse sind
deren alex übermächtig ist
der deren ich unterdrückt
die aber eigentlich so nicht sind

was ist
wenn wir alex alle haben
bei manchen ist alex schwach
bei manchen ist er stark

ist alex beeinflußbar
ist alex doch eine manipulierbare
größe
steuerbar durch das lazarus projekt

oder liegt alex in der verantwortung
eines jeden einzelnen
müssen wir ihn kontrollieren
durch uns selber

müssen wir mit alex reden
oder ihn bekämpfen
hat im kampf alex nicht schon gewonnen
hat er es provoziert
und wir fallen rein

Traumrealität

was ist wahr?
der traum?
die scheinbare realität?
das wachsein?

wer sagt uns
das ist traum
und findet im gehirn statt
und jetzt bist du wach

was ist
wenn wir im traum wach sind
und tagsüber im traum
wer schafft realität?

und was ist realität?
leben in zwei welten?
weltbummler
wurmloch
innere zerissenheit?

Stress

viele termine
zeitnot
ungeklärte sachverhalte
zukunft ungewiss

ich wälze mich in der nacht
der kopf kreist
die gedanken geben keine ruhe
beginnen immer wieder von vorne

der körper steht unter strom
kommt nicht zur ruhe
energie wird in drehung investiert
der körper arbeitet

dann endlich
der schlaf nimmt mir die gedanken
führt mich in eine andere welt
in eine andere dimension

dort bin ich wieder unterwegs
hetze durch die dunkle, nasse stadt
wieder termine
bin in zeitnot

hetze zum auto das am feldrand steht
das feld ist voll von kleinen figuren
die sich alle bewegen
sie werden zu kugeln die auf mich zurollen
aus den kugeln werden eulen
die mich umfliegen

im schlaf stöhne ich auf
erschrecke mich
ein alptraum

plötzlich eine berührung
eine warme hand legt sich auf mich
ein körper kuschelt sich an
nimmt mir meine angst

sie ist da und gibt mir die ruhe
die wärme
die den alptraum vertreibt
den stress verdrängt
die zukunft sichert

nur ein nichtwissender Bürger

ein präsident der den friedensnobelpreis erhält
und menschen hinrichten lässt

ein papst der verhütung verhindert
und krankheiten verbreitet

ein konzern der uns gesundheitsbetreffende informationen vorenthält
um seinen umsatz zu maximieren

ja ich bin nur ein bürger
ja ich habe keinen einblick
in das was dort gemacht wird
erkenne zusammenhänge nicht
erkenne abhängigkeiten nicht
weiß nicht wo der sinn liegt
warum so entschieden wird

ich weiß auch nicht
ob ich mit meiner kritik
vielleicht sogar mehr schaden anrichte
ob der kollateralschaden
akzeptabel ist
um das große ganze zu erreichen

hier ist es wieder
das grau
die kompromisse die stattfinden

in diesem fall bin ich mir aber nicht sicher
ob der kompromiss
nicht schlecht ist
und ob macht
nur für wenige taugt
die damit tatsächlich umgehen können
weil sie unabhängig sind
und auch so entscheiden
und weil bei allem
der mensch im focus steht

Grau

ich sehe schwarz
ich sehe weiß
ich will klare entscheidungen
ich will klare vorgaben
unverrückbar
kalkulierbar
eindeutig

du sagst mir
schwarz gibt es selten
weiß gibt es selten
wirkliche klarheit gibt es selten

grau überwiegt
grau hat schattierungen
grau sind kompromisse
grau ist das leben

ich frage mich
wieviel grau hält man aus
wieviel grau kann man ertragen

oder ist grau vielleicht die lösung?
für das übergeordnete ziel
für das große ganze
für das leben
für die liebe

es gibt tausend arten von grau
tausend und mehr
grau sind nuancen
grau ist schmerz
grau ist freude

tue ich mich schwer mit grau
weil ich unsicher bin?
aber wie klar muss das eigene leben sein
um grau ertragen zu können?

oder ist auch das ein flexibler bereich?
ist die entscheidung auch grau?
und wie wird sie beeinflusst?
ist sie situationsabhängig?

aber wird dann nicht alles unscharf?
gibt es keine sicherheit mehr?
macht grau dann nicht krank?

die entscheidung wieviel grau man zulässt
muss jeder für sich entscheiden
ich muss abwägen
muss mich beobachten

für jedes grau gibt es ein ja oder nein
eine null oder eins
ein schwarz oder weiß

jedes grau ist für sich klar
unverrückbar
kalkulierbar
eindeutig

grau ist das leben
die liebe
ist die gaußsche verteilung
zwischen schwarz und weiß

Auswege

knapp
manchmal ist alles knapp
Zeit
Geld
Beziehungen
Arbeit
Gefühle

dann sind Sorgen übermächtig
stellen alles zu

wir sitzen wie in Watte
versuchen da raus zu kommen
uns durch die Schichten durchzuarbeiten
mühsam
langsam
zäh, wie Honig

aber manchmal kommt eine Hand durch die Watte
zieht uns raus
zeigt uns das Licht
und wir schaffen es

gut, das es weiter geht
meistens
vielleicht immer, irgendwie

meist ist die Watte nur im Kopf
hausgemacht
lösbar

aber wie reflektiert man das?

Eintauchen

Wir tauchen ein in die Zeit
wir steigen aus
wir gehen Wege
hinterlassen Spuren

Die Spuren verblassen in der Zeit
sind nur kurz zu sehen
und vergehen

Wir bleiben zurück
schauen
beobachten das Schwächerwerden der Spuren
bis diese verschwunden sind

Erinnerungen in uns bleiben
nicht sichtbar für Andere
Wir versuchen diese
wachzuhalten
uns zu erinnern

Und doch verblassen sie

Augen auf…

…wenn wir mit dem Anderen sprechen. Es ist nicht nur das gesprochene Wort, sondern auch die Mimik, die ein Gespräch beeinflusst und in eine Richtung führt.

Grafik

Heute mal eine einfache Grafik und eine Einladung zur Vernissage am Freitag 15.7.11

Münster 15.07.-30.07.2011 Ausstellung zum zweijähriges Bestehen des Quartierstützpunktes im La Vie (Gievenbeck)
Einladung

Irisches Gedicht

Nimm dir Zeit um freundlich zu sein,
es ist das Tor zum Glücklichsein.
Nimm dir Zeit um zu träumen,
es ist der Weg zu den Sternen.
Nimm dir Zeit um zu lieben,
es ist die wahre Lebensfreude.
Nimm dir Zeit um froh zu sein,
es ist die Musik der Seele.

Landschaft

…mit einem Weg oder eher ein Blatt. Im Kleinen steckt manchmal auch was Großes.

Weg gehen…

…oder weiter gehen. Heißt Veränderung auch immer Abschluss von Dingen, das Zurücklassen von Menschen, oder hat man damit nur ein anderes Tempo, welche andere mitgehen können oder nicht? Vielleicht sind dies aber auch nur temporäre Situationen und die unterschiedlichen Geschwindigkeiten sind wie eine Ziehharmonika zu sehen, bei denen der eine mal schneller mal langsamer unterwegs ist. Das würde allerdings bedeuten, dass wir alle am Ziel zur gleichen Zeit ankommen, was nicht der Fall ist. Also bedeutet dies, dass wir doch Menschen hinter uns lassen müssen. Die Frage wird dann sein, ob dies in Freundschaft geschieht oder als Bruch sich darstellt.

erscheint anders

Das, was hier als rohe Gewalt aussieht, ist genau das Gegenteil, nämlich die Einleitung zum Paarungsverhalten. Manchmal erscheinen uns Dinge von außen völlig anders, als sie intern empfunden werden. Vielleicht ist es deshalb sinnvoll manchmal einfach die F…..zu halten, wie Dieter Nuhr sagt.

noch nicht fertig

Manchmal ist etwas noch nicht fertig, aber dennoch zu erkennen. Manchmal sind auch noch mehr als Feinarbeiten notwendig, um es letztendlich zu gestalten. Aber der Weg ist klar und das Ziel, so es denn eines gibt, ist definiert.

Einladung
Vernissage zu „Fotografien im Schloss“
Zusammen mit Anne Eickholt stelle ich vom 10.6.-2.9.11 meine bisherigen Arbeiten im Schloss aus. Die Ausstellung ist wochentags von 8-18 Uhr zu sehen.
Ort: Universitätsschloss in Münster, Schlossplatz 2, 48149 Münster – im 2. und 3. Obergeschoss des Nordflügels des Schlosses, Eingang dann rechts halten
Eintritt: kostenlos

Und noch ein aktueller Artikel/Hinweis:
Pfarrblättken 02/2011

Struktur und Form

Formen und Strukturen liegen manchmal nahe beieinander, haben gegenseitig Auswirkungen aufeinander und haben doch wieder nichts miteinander zu tun. Sie formen Bilder, die wir sehen können oder eben nicht. Sie sind wichtig und doch wieder nicht. Es gibt immer mindestens zwei Seiten.

Gemüse

Können wir nicht akzeptieren, dass es bei uns Gemüse, Obst etc. nur zu bestimmten Zeiten gibt? Müssen wir Erdbeeren im Januar haben, Gurken aus Spanien importieren etc.? Wir haben das große Glück, dass unsere Hygienestandards relativ hoch sind. Wenn wir auf unsere Gier nicht verzichten können, dann brauchen wir auch keine Hygienevorschriften, weil wir dann auf andere Länder zugreifen. Wie blöde sind wir eigentlich? Die Konsequenzen zeigen sich ja aktuell mal wieder.

Multitasking

Heute ist wieder so ein Tag, neben ständigem Telefonieren, mehreren Veranstaltungen und Auftragsarbeiten, noch eben Kinder versorgen, der Angestellten neue Aufgaben geben und das Essen nicht vergessen. Dafür werde ich mich gleich entlohnen und versuche zum xten Mal das Blaukehlchen in den Rieselfeldern zu erwischen und danach gehts zum Essen mit zwei lieben Freunden. So macht das Leben Spaß.

vorbereiten

Jede Arbeit, jede Aufgabe beginnt mit einer Vorbereitung. Will sie gelingen, müssen wir Arbeiten vorschalten. Auch das ist aber kein Garant für den Erfolg. Muss man sich dann ärgern? Nein, ich denke nicht. Manchmal bauen wir Fehler ein, manchmal macht jemand Anderes Fehler, manchmal hat man nur Pech. Dann wird’s halt neu vorbereitet, bis es klappt. Wir regen uns manchmal zu viel und vor allem zu schnell auf. Außerdem kann es manchmal auch ganz gut sein, dass was nicht klappt. Vielleicht wird dadurch Schlimmeres vermieden.
Also immer schön locker bleiben.

Gartenzwerge

Des Deutschen liebste Kinder stehen bunt im Garten herum. Mal fröhlich pfeifend, mal mit einer Harke in der Hand oder einer Schubkarre. Härtere Zeitgenossen zeigen Gartenzwerge mit einer Autospur im Rücken oder einem Messer im Bauch. Diese Variante soll dann Ausdruck dessen sein, dass man ja eigentlich gegen den Zwerg ist. In Wahrheit huldigt man ihm aber auch nur in einer anderen Form. Und so will ich mich auch eingliedern in diese Reihe in der ich einen halb zerfallenen Zwerg fotografiert habe. Irgendwie gehören sie dann doch zu unserem Leben, wie der morgendliche Kaffee oder die Bundesliga am Samstagnachmittag. Und eigentlich ist das auch nicht schlimm, denn meistens lächeln sie uns ja freundlich an.

Seepocken

Mal ein erstes Bild von meinem kleinen Helgolandtrip. Die Pocken boten sich einfach an, sie ins schwarzweiße zu übersetzen.

Nordsee

Nur ein paar Tage dauerte die Foto-Tour auf Helgoland. Eine andere Welt, weil mal eben die Rückkehr zum Festland nicht möglich war. Eine kleine Insel, eigentlich nur ein Felsen, Fuselfelsen wird er im Volksmund genannt. Egal, schön war es und die Bilder kommen in den nächsten Wochen.