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12.03.2012 von Alex an Mat

menschen sind natur
ein teil davon
aus ihr erwachsen
teil der evolution

bin ich ein tier
muss ich töten
entweder andere tiere
oder pflanzen

ich brauche nahrung
ich will das weibchen
ich will ein territorium
ich töte kinder

damit die weibchen
meine kinder bekommt
und nicht die
des rivalen versorgen muss

das denken von uns
ist gleich
entspricht gleichen mustern
es geht ums überleben

die loslösung davon
bewirkt die entfremdung
von der natur
von ihren mustern

ihren abläufen
ihren gesetzmäßigkeiten
ihrer entwicklung
ihrem erfolg

ihr entfernt euch von der natur
wenn ihr harmonie
um jeden preis folgt
erfolg?

wir sind aber die natur
nutzen ihre regeln
um unser überleben
zu sichern

euer model ist nicht
getestet
nicht ausreichend entwickelt
unerprobt

der mensch
das säugetier

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Neugierde

Mit großen Augen durch die Welt zu gehen, scheint vielen Menschen abhanden gekommen zu sein. Sie schauen auf den Boden und nicht nach vorne. Der Wille ist weg. Ja, er mag anstrengend sein, es ist einfacher sich einzurichten, aber ist das nicht zu bequem?

Geruhsames Wochenende…

…an alle die eine anstrengende Woche hinter sich haben. Vielleicht wird das Wetter gut, dann genießt es und erholt Euch gut. Kommende Woche geht es weiter.

nicht hinsehen

Ohoh, heute spielt Gladbach gegen den Abstieg. Ich kann gar nicht hingucken. Ein Bild von Helgoland von den Kegelrobben.

für Pferdefreunde

Eigentlich gibt es zu diesem Datum süsse kleine Hasen und Kanickel. Aber nicht bei mir. Trotzdem klein und frisch auf der Erde, Fohlen von den Dülmener Wildpferden. Und weil ich gerne Artikel verteile, anbei zwei neue Artikel zu meiner Arbeit plus einer Einladung zur Ausstellung.

VUB-Aktuell April 2011
Unsere Kirche Nr. 16_2011

Und die Einladung zur Ausstellung

und trotzdem geht’s

Gesehen in Münster-Nienberge. Dort leben zwei Hunde, die aufgrund von Autounfällen eine kaputte Wirbelsäule haben. Beide Besitzer haben sich gegen eine Einschläferung entschieden und den Hunden Geh(Roll)hilfen gebaut. Seit ein paar Jahren leben diese Hunde nun mit diesen Hilfen und machen mir zumindest keinen unglücklich Eindruck.
Manchmal geht’s halt doch weiter, auch wenn wir glauben, dass alles schief geht und nicht weiter geführt werden kann. Dies gilt auch für so manchen menschlichen Zeitgenossen!
Eine sonnige Woche an Alle.

Kill Team

Ich bin sicherlich kein Befürworter für irgendeine Art der Kriegsführung. Generell halte ich sie für überflüssig. Das gilt für beide Seiten. Wenn Menschen sich vernünftig verhalten, gibts keinen Grund für Gewalt. Andererseits gibts auch schon Gewalt zwischen Kindern und Gewalt scheint zum Menschen dazu zugehören, wenn wir uns die Geschichte ansehen. Auch unsere nächsten biologischen Verwandten sind nicht alle im Kloster groß geworden. Wobei wir, glaube ich, das Thema Kirche hier mal ganz schnell außen vor lassen! Sonst holt mich noch die Inquisition.
Jetzt wird in den Medien gerade das Kill Team aus Afghanistan thematisiert. Eine Art Exzess der Gewalt, indem Zivilisten einfach ermordert werden.

Mmh, aber wundert uns das wirklich? Da werden häufig junge Soldaten in einen Einsatz geschickt, in dem sie jede Minute damit rechnen müssen, dass neben ihnen eine Bombe hoch geht. Sie über Wochen oder sogar Monate unter dauerhaftem Stress stehen, den sie kaum abbauen können. Es reicht nämlich nicht, dass man als Soldat nach Dienstschluss in die Muckibude geht, um dort sein aufgestautes Adrenalin an Hanteln abbaut. Die meisten dieser jungen Männer und Frauen sind in der Phase, wo sie eigentlich, biologisch betrachtet, eine Familie gründen sollten, stattdessen wissen sie nicht, ob die hübsche Frau mit den bernsteinfarbenen Augen und dem langen schwarzen Haaren, die ihnen auf einer Straße im Einsatzgebiet entgegenkommt und die so nett lächelt, nicht vielleicht doch einen Sprengstoffgürtel an ihren einladenen Hüften trägt.
Ein Grundbedürfnis des Menschen nach Vertrauen wird hierbei vollständig untergraben, da ich den Gegenüber nicht einschätzen kann. Generell muss ich nämlich davon ausgehen, dass ich über die Straße gehen kann, ohne das mir einer die Vorderzähne raushaut. Sonst kann ich ja nicht mal bis zur Post gehen, um meine Brief in den Briefkasten zu werfen.

Was folgert nun daraus: Wer sich über das Kill Team aufregt, sollte grundsätzlich beide Seiten betrachten, denn es sind beide Seiten an einem Exzess schuld und beide Seiten sind auch Opfer oder halten sich zumindestens dafür. Ja, und natürlich habe ich auch keine Lösung dafür, wenn es so Machthaber wie Gaddafi gibt, die als Einzelperson es schaffen ein ganzes Volk in den Abgrund zu stoßen. Es gibt sicherlich auch keine Werte innerhalb des Krieges, wie beispielsweise Schießen ist erlaubt, aber nicht den Gegner anspucken oder treten. Auch das funktioniert nur eingeschränkt. Vielmehr sollten wir wieder an uns selber arbeiten und versuchen Menschen mit humanen Werten auszubilden und das beginnt schon in der Erziehung. Wenn ich meinen Kindern den rumbrüllenden, schlagenden Vater vorlebe, kann ich nicht erwarten, dass sie in ihrem Erwachsenenleben, die Lämmer sind.
Es ist nicht das Kill Team was uns aufregt. Es sind wir selber!

Pferd und drei Bäume

Nur so, weil heute so ein düsterer Tag ist. Denn obwohl der Himmel dunkel ist, wird er in Blickrichtung heller, was auch die ansteigenden Bäume untertützen.

toter Baum

Wirklich? Uns erscheint er so, weil er kaputt aussieht, seine Rinde abfällt, die Äste bereits abgebrochen sind und die Blätter damit auch fehlen. Er sieht ein wenig knorrig aus und wir assoziieren damit sofort den Tod. Stimmt aber gar nicht. Für zahlreiche Lebewesen ist er die Grundlage ihres Lebens. Und damit ist unser erster Eindruck wieder ein Trugbild. Zu schnell herausgedacht.
Passiert mir leider auch immer wieder.

Diskussion

…hier nur der Verweis auf eine intensive Diskussion. Mich würden weitere persönliche Meinungen interessieren. Wie würdet Ihr aus dem Bauch heraus argumentieren? Es geht hier nicht darum etwas zu verbieten, Entscheidungen muss jeder Mensch selber treffen. Mich würde interessieren, wie Ihr entscheiden würdet, wenn Ihr Elton John heißen würdet.

Basics

Weil wir hier gerade so schön über Elton John diskutiert haben (Bild von gestern) hier einmal das was ich für wichtig halte. Und das ist alles in diesem Bild vorhanden.

Wie geht’s weiter in 2011?

Und was glaubt Ihr, wie wird 2011? Was nehmt Ihr Euch dafür vor? Schreibt doch mal auf, was Ihr denkt. Und dabei meine ich nicht die sogenannten guten Vorsätze, wie nicht Rauchen, nicht besoffen Auto fahren.

große Augen

Manchmal stehen wir vor einem Faktum und machen große Augen, weil wir es kaum begreifen können oder weil wir nicht damit gerechnet haben. Gestern war so ein Abend. Meine Kinder haben „Wetten dass…?“ gesehen, bis es zu diesem Unfall kam. Der Moderator brach die Sendung ab.
Bisher war ich immer der Meinung, dass es bei den Shows darum geht Quote zu machen, egal was es kostet, egal welchen Einsatz man bringen muss, egal wer alles eingeladen wird, um die Konkurrenzshow zu übertreffen. Gestern wurde ich vom Gegenteil überzeugt. Manche Menschen, scheinen doch mehr Empathie zu besitzen, als ich erwartet habe. Ich bin sicherlich kein Fan von Gottschalk und schaue mir seine Sendungen auch nicht an, aber seine gestrige Entscheidung hat mich gefreut, auch wenn es ein bedauernswerter Umstand war. Hut ab!

Ohrensprache

Auch wenn einem die Worte fehlen, kann man sich mitteilen.

Champion

Wer ist der Champion? Mensch oder Pferd?

Verharren

In den letzten Monaten waren mir viele Dinge einfach zu schnell. Wir rennen, rennen und rennen. Der Kopf ist voll, die Dinge werden oberflächlich abgearbeitet. Ich habe mir zwischendurch Notizen gemacht, eine Kiste mit Zetteln gefüllt, damit ich Manches einfach nicht vergesse. Nein, keine Demenz, sondern die Angst es im Kopf zu verlieren, weil zu viel da ist.
In den vergangenen drei Tagen habe ich es rausgeschrieben aus meinem Kopf, habe ein neues Buch geschrieben. Der Kopf ist dadurch leerer geworden, er kann neue Dinge aufnehmen, kann weiterdenken, kann nach vorne denken, was bisher durch wochen- und monatelanges Hin- und Herwendens, nicht möglich war. Er war verstopft. Jetzt ist es raus, der Druck im Kopf ist weg, ist ausgedruckt und steht auf 70 Seiten Papier. Es sind nur schwarze Buchstaben auf Papier, aber es bekommt sofort einen Wert, es ist mir wichtig, dass was ich mir aufgeschrieben habe. Jetzt muss es ruhen, ich muss mich zügeln, es jetzt schon abschließen zu wollen. In ein paar Wochen werde ich es wieder lesen, in die Hand nehmen und überarbeiten.

Heute geht alles zu schnell: Wie schreibt es Herrad Schenk: Früher war die Arbeit in den Wintermonaten durch die Dunkelheit begrenzt. Die Menschen wurden zur Pause, zum Ausruhen gezwungen. Genauso wie die Tiere und Pflanzen in der Natur jetzt Pause machen, neue Kraft für das nächste Jahr sammeln. Heute wird in einem durchgearbeitet. Licht ist immer und in gleicher Stärke vorhanden, es gibt keine erzwungene Ruhe mehr. Wir verschleißen uns.

Der Affe auf dem Bild hats kapiert. Einfach mal sitzen bleiben und Pause machen.

Unfall…

…zum Glück nicht von mir. Geschehen zwischen Münster-Nienberge und Häger. Ich habe schon drei Rehe dort gefunden. Dort ist ein Wechsel, den die Rehe leider nicht verstehen und da die Autofahrer auf der leicht abschüssigen Straße richtig Dampf machen, knallt es ab und an. Nicht nur für die Rehe ein Problem!

freie Sitzposition

Ich könnte das nicht, so frei irgendwo auf einem Seil zu sitzen. Andererseits muss ich das auch nicht, wobei manche Aktion schon ein ziemlicher Drahtseilakt ist.

vor dem Sprung

…und ist sie nun gesprungen oder nicht?

Sichtweise

Als ich vor ein paar Wochen wieder einmal im münsteraner Allwetterzoo war und ich den halben Tag am Affengehege stand, kam mir die Idee, mal den Affen (Gorilla) anders abzulichten. Da er so freundlich war und wirklich lange an einem Platz saß, war das auch kein größeres Problem. Ich finde, dass auch dieses Foto was hat, auch wenn man den Kopf nicht sehen kann. Manchmal, oder anders gesagt, häufig ist das Bild dann interessant, auf dem nicht alles zu sehen ist.

Puhhhh

Moin zusammen,
zurück von der Alp Flix in Graubünden und mit vielen Bildern im Gepäck, melde ich mich wieder. Die Bilder werde ich in den kommenden Wochen bearbeiten und nach und nach hier einstellen. Wird aber noch etwas dauern.
Heute ein Schimpanse der sich genau so fühlt, wie ich mich gefühlt habe, als uns auf dem Weg in die Schweiz bei 35 Grad in der Sonne und 5 Kindern im Auto, der Motor explodierte und ich mit den verwirrten Kindern an der A3 stand und auf den ADAC wartete. Eigentlich war das aber Glück, denn mit dem Bulli wären wir den Berg nicht hoch gekommen. Grins. Und eigentlich bin ich keine Autofreak, aber die Männer vom ADAC haben sich echt den A… aufgerissen.

Ich sehe Dich!

Heute mal ein Schimpanse aus dem münsteraner Allwetterzoo. Er soll Euch auf den morgigen Tag hinweisen, weil ich dann anstelle eines Einzelbildes eine Serie einstelle und diese dann auch ein paar Tage werde stehen lassen.
Also, ich freue mich auf Euren Besuch und reichlich Kommentare.