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Irisches Gedicht

Nimm dir Zeit um freundlich zu sein,
es ist das Tor zum Glücklichsein.
Nimm dir Zeit um zu träumen,
es ist der Weg zu den Sternen.
Nimm dir Zeit um zu lieben,
es ist die wahre Lebensfreude.
Nimm dir Zeit um froh zu sein,
es ist die Musik der Seele.

Struktur und Form

Formen und Strukturen liegen manchmal nahe beieinander, haben gegenseitig Auswirkungen aufeinander und haben doch wieder nichts miteinander zu tun. Sie formen Bilder, die wir sehen können oder eben nicht. Sie sind wichtig und doch wieder nicht. Es gibt immer mindestens zwei Seiten.

sonniger Wochenstart

…heute wirds ein schöner Tag, also macht schnell Eure Arbeit und dann raus mit Euch. Die Arbeit läuft Euch schon nicht weg. Ich müsst Euch also keine Sorgen machen, dass der Schreibtisch morgen leer ist.

Schmetterling

Als kleine Raupe geboren
frisst Du dich durch die Pflanzen
unscheinbar, übersehen, unsichtbar

Irgendwann verschwunden
hängst Du in einem Kokon
komplette Verwandlung

nicht wieder zu erkennen
aber sichtbar
weil Du uns entgegenfliegst

noch mal andere Welt

…einfach noch mal ein Bild aus einer anderen Welt. Eine andere Welt die aber zu unseren Füssen liegt.

nasse Edelsteine

Es muss nicht immer das mühsam gesuchte Tier, die mühsam und langwierig beobachtete Szene sein, die zu einem Bild führt. Manchmal sind es auch einfach ein paar zusammengefallene Fäden, an denen der Tau hängen geblieben ist.

Nur ein Gänseblümchen?

Sie stehen zu hunderten auf den Rasen unserer Vorgärten rum. Jeder läuft über sie weg, tritt drauf und nimmt sie nur als Punkte auf unserem Rasen war. Beim nächsten Rasenschnitt werden sie geköpft, nur um wenig später an anderer Stelle wieder zu blühen. Nichts Außergewöhnliches, denkt man. Wir schauen gar nicht mehr richtig hin. Sie sind eine Massenware.
Trotzdem schön, wenn man sich einmal zu ihnen runter bückt.

Blick von einer anderen Welt

Karneval ist, aus meiner Sicht, zum Glück vorbei. Aber eine Verkleidung trägt so manches Mitlebewesen die ganze Zeit mit sich rum. Gesehen auf einer Heidefläche im nördlichen Münsterland.

aufwärmen

Es wird wärmer, die ersten Kollegen sitzen in der Sonne und versuchen sich aufzuwärmen. Achtet mal drauf. Auch wenn wir alle klagen, dass es uns jetzt echt reicht mit der Kälte und dem trüben Wetter, müssen wir mal überlegen, ob wir das nicht jedes Jahr sagen. Vielleicht wäre es in den kommenden warmen Monaten mal sinnvoll, sich eine Strategie zu überlegen, wie wir besser durch den kommenden Winter kommen. Und damit meine ich nicht Pillen, Schönheitsfarmen und verschriebene Sonnenscheintherapien unter künstlichen Sonnen. Ich kenne einen netten Landwirt, der immer im Sommer die neuen Heizungen kauft. Er nennt das antizyklische Strategie. Dinge dann tun oder kaufen, wenn kein Mensch wirklich darüber nachdenken will. Natürlich fällt uns das schwer über Kälte nachzudenken, wenn draußen bei strahlend blauem Himmel das Thermometer 25 Grad anzeigt, aber vielleicht ist das auch unser Problem, das wir nicht über Dinge nachdenken wollen, die uns scheinbar belasten. Anders herum können wir auch argumentieren, das das frühzeitige Nachdenken über belastene Dinge, die Schwere dieser Dinge nimmt. Und eigentlich müsste Vieles dann auch leichter werden.
Euch ein schönes Wochenende.

Fragment

Ein kaputtes Schneckengehäuse mit Eiskristallen. Nur ein Fragment, eigentlich etwas Kaputtes, eine übriggebliebene Kalkstruktur, Natur-Müll, Schrott. Und dennoch fällt es auf, liegt in einem Bereich, der überwiegend braun, teilweise etwas grün ist. Passt durch seine Farbe eigentlich nicht hierhin und ist doch Teil des Ganzen.

Skelett

Das mein Thema Vergänglichkeit ist, werden wohl die Meisten mittlerweile bemerkt haben. Heute wieder so ein kleines Beispiel. Ich finde, dass, obwohl das Thema häufig mit Trauer besetzt ist, darin auch ganz viel Schönheit liegen kann.

Schwarze Johannisbeere

..und wieder eine Kleinigkeit von draußen.

kleine Lebewesen

An einem Teich in den Rieselfeldern befindet sich ein Steg. Nahe am Wasser habe ich einen kleinen Mikrokosmos gefunden, in dem ganz viele unterschiedliche Arten nebeneinander leben. Der Lebensraum ist nur wenige Zentimeter groß. Dort ist aber mehr los, als in manch anderer Gegend.

geklebt

Beim Makrofotokurs am vergangenen Wochenende in den Rieselfeldern Münsters haben die abgehärteten Kursteilnehmer in klirrender Kälte sich wieder an kleinen Strukturen versucht. Hut ab für so viel Einsatz, an einem Sonntagmorgen, um 8 Uhr!, bereits draußen zu sein. Dabei haben wir auch diesen festgeklebten Samen gefunden und fotografiert. Und weil gleich noch die Sonne rauskommt, bin ich heute mal unterwegs und werde meinen Schreibtisch gegen den Botanischen Garten in Münster tauschen. Morgen soll es ja schon wieder regnen.
Also einen schönen Tag allerseits.

zum Wochenende

…draußen stürmt es und mir gehen langsam die farbigen Bilder vom vergangenen Jahr aus. Aber wer genau hinsieht kann die ersten grünen Spitzen aus dem Boden sprießen sehen. Jetzt müssen wir wieder lernen, genau hinzusehen. Es scheint Anfang des Jahres immer eine Zeit zu geben, in der wir wieder lernen müssen, unsere Häuser zu verlassen, um Sehen zu lernen. Die Menschen scheinen zu Jahresbeginn noch nicht auf die Natur eingestellt zu sein. Ich beobachte das in meinen Veranstaltungen. Wird es grün, fangen die Leute an mich zu buchen, davor oder danach ist es ruhig. Aber nun wird es untrüglich Frühling, ich habe die ersten Veranstaltungsbuchungen im Kalender stehen. Euch ein schönes Wochenende.

Ein Artikel von gestern:
Die Glocke 03.02.2011

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Kette

Auch manche Frösche haben Sinn für Schmuck und legen sich eine Kette mit einem Anhänger um.

Neuer Artikel in der Münsterschen Zeitung

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Und wieder ein wenig Graphik…

…zum Wochenende. Ein Samenstand von oben fotografiert. Einfache, reduzierte Formen in schwarzweiß umgesetzt.

Griechische Vase…

…oder “nur” ein Schneckenhaus. Schaut es Euch von weiter her an. Der Schein kann manchmal trügen. Offensichtliches kann verborgen sein und nicht zu Tage gefördert werden, ähnlich wie die Arbeiten von Victor Molev. Nur das seine mit Abstand kreativer sind.

bunte Muscheln

Momentan ist es etwas weiß, grau, schwarz draußen, was durchaus seinen Reiz hat. Dennoch möchte ich Euch ein buntes Bild schicken. Muscheln am Strand.

Angriff fadenartiger Würmer von links unten…

…sie greifen den oberen Bereich an, versuchen ihn zuzudecken, ihn zu assimilieren. Halb sind die oberen Bereiche bereits verschlungen worden von diesen fadenartigen Gebilden, die wie eine Wolle aussehen und sich nach oben orientieren.
Aber eigentlich ist es nur eine getrocknete Kiwischeibe. Schein und Wirklichkeit?!

durchscheinend

Ein Bockkäfer, der nur als Schatten durch ein Blatt sichtbar wird. Sind alle Dinge vollständig sichtbar oder stehen sie hinter einer Wand und lassen nur die Informationen durch, die sie weitergeben wollen? Keiner weiß wirklich welche Farbe der Käfer hatte, warum er hier herumlief, ob er Hunger hatte oder nicht.

farbige Blätter

Gestern war ich noch kurz vor dem Sturm in der Eifel und da sind mir zwischen den Nadelbäumen die farbigen Lärchen aufgefallen. Deshalb heute einfach mal ein Bild von farbigen Blättern.

Wochenendeinstimmung

Da am Wochenende unsere herbstliche Ausstellung (Münster-Nienberge, St. Sebastianpfarrheim) zum Thema “Vergänglichkeit” stattfindet, hier schon mal ein Bild, was zum Thema passt. Erschreckt nicht, auch auf der Ausstellung wird es vielleicht einen Tabubruch geben.
Abgebildet ist ein Maikäfer, der im Kühlergrill sein Ende gefunden hat.

nur schwarz weiß

Die Pflanze ist im Original schlicht dunkel violett, fällt aber, so finde ich, durch ihre Form auf. Auch ein Bild von der Alp Flix.