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Skelett

Das mein Thema Vergänglichkeit ist, werden wohl die Meisten mittlerweile bemerkt haben. Heute wieder so ein kleines Beispiel. Ich finde, dass, obwohl das Thema häufig mit Trauer besetzt ist, darin auch ganz viel Schönheit liegen kann.

geklebt

Beim Makrofotokurs am vergangenen Wochenende in den Rieselfeldern Münsters haben die abgehärteten Kursteilnehmer in klirrender Kälte sich wieder an kleinen Strukturen versucht. Hut ab für so viel Einsatz, an einem Sonntagmorgen, um 8 Uhr!, bereits draußen zu sein. Dabei haben wir auch diesen festgeklebten Samen gefunden und fotografiert. Und weil gleich noch die Sonne rauskommt, bin ich heute mal unterwegs und werde meinen Schreibtisch gegen den Botanischen Garten in Münster tauschen. Morgen soll es ja schon wieder regnen.
Also einen schönen Tag allerseits.

Angriff fadenartiger Würmer von links unten…

…sie greifen den oberen Bereich an, versuchen ihn zuzudecken, ihn zu assimilieren. Halb sind die oberen Bereiche bereits verschlungen worden von diesen fadenartigen Gebilden, die wie eine Wolle aussehen und sich nach oben orientieren.
Aber eigentlich ist es nur eine getrocknete Kiwischeibe. Schein und Wirklichkeit?!

getrocknete Erfrischung

Heute gibts mal zu Abwechslung wieder ein s/w-Bild. Abgebildet ist eine getrocknete Ananasscheibe. Schmecken übrigens auch bei heißem Wetter im getrockneten Zustand.

Kiwi

Die Aufnahme entstand zu Hause. Es handelt sich um eine getrocknete Kiwi-Scheibe. Nach wie vor bin ich fasziniert von getrockneten Strukturen, da sie meist ihre weichen Linien verlieren und hart und kantig werden.
Allen, die sich diese Woche reichlich an den Kommentaren beteiligt haben, ein schönes sonnigen Wochenende.

Oberflächenlandschaft

Heute gibt es wieder ein Bild, das man sich länger ansehen muss, um es zu verstehen. Das Motiv hat jeder von Euch schon gegessen.

Mich faszinieren getrocknete Objekte, da diese eine ganz andere Form bekommen bzw. haben und deren Gestalt durch den Trocknungsprozess verändert wird. In dem vorliegenden Fall handelt es sich um eine getrocknete Erdbeere. Die technische Umsetzung ist wieder mal simpel: Seitenlicht, Kamera, Makroobjektiv und Stativ.

Neues Gefühl

Heute möchte ich Euch/Ihnen ein Bild einer Skulptur zeigen, dass von einem befreundeten Künstler (Rüdiger Schwahn) geschaffen wurde. Das Bild entstand bei einem Digitalisierungsprojekt seiner Skulpturen und Arbeiten in seinem Studio. Dort und hier in einem Kommentar von ihm, stossen wir immer wieder auf den Stellenwert des Gefühls der erstellten Arbeiten. Das Gefühl in der Arbeit bringt die Tiefe, die wir zur Umsetzung benötigen. Aus meiner Sicht darf man sich aber nicht nur mit den bisher ausgetretenen Pfaden seiner Gefühlswelt beschäftigen, sondern sollte sich zwingend in neue Themen einarbeiten, um auch dort seine Gefühle hineinzuführen. Ich denke, dass die somit entstandenen Gedanken reiner sind, da sie nicht über die Zeit verformt wurden.

Im Laufe des Lebens verändern sich Gefühle zu einem Thema. Das ist nicht schlecht, stellt aber einen anderen Ansatz dar. Dem Künstler bleiben also zwei Wege offen, die wertfrei nebeneinander stehen können:

a) Ich bearbeite ein Thema über einen langen Zeitraum und versuche meine sich verändernden Gefühle umzusetzen, oder

b) ich arbeite mich in ein neues Thema ein und versuche meine neuen, unverbrauchten Gefühle, vielleicht auch ein Stück weit naiv, darzustellen.

Wer welchen Weg geht, ist letztlich egal. Es gibt dabei auch keinen besseren oder schlechteren Aspekt. Wichtig ist mir, dass man sich den Weg nur bewusst macht. Und damit bin ich wieder in dem Text angekommen, den ich über eine Fotografie geschrieben habe. Den Künstler hinter seinen Werken kennen zu lernen, hilft seine Kunst zu verstehen.

Astlöcher

Heute mal ein Bild ohne tiefergehenden Anspruch. Es wurde in der Lüneburger Heide an einem Schafstall aufgenommen. Jeder wirds erkennen, es sind Astlöcher auf einem Holzbrett.

Gleichzeitig war abendliches Seitenlicht vorhanden, was die Maserung besser zur Geltung bring. Natürlich reiner Zufall…

Rückseite einer getrockneten Rose

Zu Hause hatte ich noch die Rose, die ich mir von meiner Hochzeit zurückgehalten hatte. Die Hochzeit war am 19.7.96. Durch den Trocknungsprozess, der sicherlich auch schneller geht, waren die Farben, aber auch die Oberflächenstrukturen gut rausgekommen. Das Bild wollte ich dann so gestalten, das es eher unüblich wird. Deshalb habe ich mir die Rückseite der Rose vorgenommen.

Natürlich wurde das Bild, wie alle anderen aus der Ausstellungsreihe ohne Blitz aufgenommen. Seitenlicht aus dem Fenster reicht völlig aus. Dazu einen schwarzen Hintergrund.

Das Bild wurde am 14./15.11.2009 in Münster-Nienberge ausgestellt.

Makro einer Walnuss

…auf der vorletzten Ausstellung sagte mir eine Studentin, dass ich weiblich fotografieren würde. Ich habe erst geschluckt, aber vielleicht liegt es daran, das es wenig harte Formen in meinen Bildern gibt. Seine eigenen Bilder zu bewerten, finde ich immer kritisch, also müsst Ihr das machen.

das Bild wurde vom 14.-18.04.2010 im Kulturforum der Grundschule Nienberge gezeigt

faltige Frucht mit Frauengesicht

Als ich die Feige fotografierte, hatte ich zuerst gar nicht das Frauengesicht bemerkt. Erst durch die Drehung am Rechner wurde aus dem Fruchtstiel ein Frauengesicht. Erkennt ihr sie?

Sie schaut nach rechts, hat eine Brosche im Haar und lange Haare, die nach oben hin in die Falten der Frucht übergehen.

ausgestellt habe ich das Bild vom 14.-18.04.2010 im Kulturforum der Grundschule Nienberge (Münster)

getrocknete Ananas

Die Ananas wurde gestückelt, getrocknet und verklebte dann zu abstrakten Stücken. Aber keine Angst, das war nicht meine Idee, sondern die von Jalall D’or.

Gezeigt wurde das Bild auf der Ausstellung der freien Künstler Nienberge am 14.-18.4.2010.