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Urlaub

Der Eine oder andere wird es gemerkt haben, in den letzten Tagen fehlen die Bilder. Es ist Ferienzeit und ich bin viel unterwegs. Sie kommen aber wieder, keine Sorge.

Verschraubt

das Leben als Weg
dachte es geht immer gerade aus
du hast Ziele
visierst sie an
gehst darauf zu
erreichst diese
fertig

irgendwann kommst du an eine Gabelung
der gerade Weg ist weg
eine Entscheidung muss her
links oder rechts
keiner der Wege zeigt ein Ziel
beide Wege verlaufen in Kurven
haben Sackgassen
führen durch Wälder
durch Gebirge
um Ecken

Angst ist da
der Weg ist nicht absehbar
wie soll ich planen
wenn das Ziel nicht sichtbar ist
kein Selbstvertrauen

dann trifft man Menschen
sie wissen auch nicht wo es hin geht
haben Träume
haben Pläne
haben Ziele

man schließt sich zusammen
läuft gemeinsam
tauscht sich aus
hilft sich

der Weg wird reicher
erfüllter
weil die Zukunft unwichtig ist
das Jetzt ist der Weg

Nur ein Gänseblümchen?

Sie stehen zu hunderten auf den Rasen unserer Vorgärten rum. Jeder läuft über sie weg, tritt drauf und nimmt sie nur als Punkte auf unserem Rasen war. Beim nächsten Rasenschnitt werden sie geköpft, nur um wenig später an anderer Stelle wieder zu blühen. Nichts Außergewöhnliches, denkt man. Wir schauen gar nicht mehr richtig hin. Sie sind eine Massenware.
Trotzdem schön, wenn man sich einmal zu ihnen runter bückt.

kleine Lebewesen

An einem Teich in den Rieselfeldern befindet sich ein Steg. Nahe am Wasser habe ich einen kleinen Mikrokosmos gefunden, in dem ganz viele unterschiedliche Arten nebeneinander leben. Der Lebensraum ist nur wenige Zentimeter groß. Dort ist aber mehr los, als in manch anderer Gegend.

geklebt

Beim Makrofotokurs am vergangenen Wochenende in den Rieselfeldern Münsters haben die abgehärteten Kursteilnehmer in klirrender Kälte sich wieder an kleinen Strukturen versucht. Hut ab für so viel Einsatz, an einem Sonntagmorgen, um 8 Uhr!, bereits draußen zu sein. Dabei haben wir auch diesen festgeklebten Samen gefunden und fotografiert. Und weil gleich noch die Sonne rauskommt, bin ich heute mal unterwegs und werde meinen Schreibtisch gegen den Botanischen Garten in Münster tauschen. Morgen soll es ja schon wieder regnen.
Also einen schönen Tag allerseits.

Huflattich

Bald blüht er wieder, der Huflattich. Am Sonntag geht es in die nächste Runde für Makrofotografie in den Rieselfeldern Münsters. Treffen ist um 8 Uhr an der Station. Wer Lust hat, ist herzlich eingeladen.

Anbei zwei Artikel aus den letzten Tagen:
Kreiszeitung, Ratgeber Spezial Sterbebegleitung, 19.02.2011
Bestattung 02/2011

zum Wochenende

…draußen stürmt es und mir gehen langsam die farbigen Bilder vom vergangenen Jahr aus. Aber wer genau hinsieht kann die ersten grünen Spitzen aus dem Boden sprießen sehen. Jetzt müssen wir wieder lernen, genau hinzusehen. Es scheint Anfang des Jahres immer eine Zeit zu geben, in der wir wieder lernen müssen, unsere Häuser zu verlassen, um Sehen zu lernen. Die Menschen scheinen zu Jahresbeginn noch nicht auf die Natur eingestellt zu sein. Ich beobachte das in meinen Veranstaltungen. Wird es grün, fangen die Leute an mich zu buchen, davor oder danach ist es ruhig. Aber nun wird es untrüglich Frühling, ich habe die ersten Veranstaltungsbuchungen im Kalender stehen. Euch ein schönes Wochenende.

Ein Artikel von gestern:
Die Glocke 03.02.2011

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Bald geht es los

Noch ist es kalt, trüb, grau und nebelig. Die Menschen gehen langsamer, bleiben auch mal stehen. Aber bald wird es wieder bunt, farbfroh und warm. Der Winter geht, der Frühling kommt. Die Menschen werden wieder aktiver. Man sieht es jetzt schon, weil die Anzahl der Jogger zunimmt. Der Winter birgt aber auch eine große Chance: Luft holen, Tempo verringern, nachdenken, sortieren und abschließen. Und somit hat jede Zeit etwas Gutes.

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Farbenpracht

Und wieder ein verregneter dunkler Tag. Da das so nicht weiter gehen kann, mal ein farbenfrohes Bild. In dieser Jahreszeit ist es sicherlich nicht einfach positiv zu denken, deshalb muss man sich farbige Zeichen setzen. Euch ein schönes Wochenende.

Und wieder ein wenig Graphik…

…zum Wochenende. Ein Samenstand von oben fotografiert. Einfache, reduzierte Formen in schwarzweiß umgesetzt.

weiße Blume

Manchmal ist man unterwegs und sieht irgendwo eine einzelne Blume, alleine zwischen anderen Pflanzen. Sie blüht unbeirrt alleine, aber zieht doch die Blicke auf sich, weil sie ein Farbpunkt im Grünen ist. Die kleinen Dinge machen es aus, nicht die großen Gesten, das laute Getöse. Ähnlich einer Beziehung. Man spricht nicht ständig über große lebensentscheidende Strategien, sondern berichtet beispielsweise davon, dass man gerade den Mülleimer weggestellt hat oder die Kerze vom Tisch genommen hat. Nichts besonderes eigentlich, aber für das gemeinsame Leben entscheidend.

Farben

Draußen ist es mir echt zu grau, deshalb heute mal etwas Farbe.

farbige Blätter

Gestern war ich noch kurz vor dem Sturm in der Eifel und da sind mir zwischen den Nadelbäumen die farbigen Lärchen aufgefallen. Deshalb heute einfach mal ein Bild von farbigen Blättern.

Knospe

Weil wir momentan so schön diskutieren, heute einmal eine Knospe. Ich freue mich, wenn es hier einen kleinen Ort gibt, auf dem Gedanken ausgetauscht werden können. Nur zu…

Botanischer Garten

Ein Bild aus dem vergangenen Jahr. Aufgenommen Ende Oktober über Münster, der Botanische Garten der Universität. Die letzte gemeinsame Aktion mit meiner Frau, ein Ballonflug, den sie mir zur Promotion 1999 geschenkt hatte.

nur schwarz weiß

Die Pflanze ist im Original schlicht dunkel violett, fällt aber, so finde ich, durch ihre Form auf. Auch ein Bild von der Alp Flix.

Nahsicht

Die Schmetterlingszeit ist ja nun fast vorbei für dieses Jahr, aber dennoch ist es schön diese Tiere zu beobachten. Dieser schaute etwas spitzbübisch, als ich ihn auf einer Wiese bei Nienberge sah. Übrigens gibt es dort einen Hochzeitswald. Eine schöne Idee wie ich finde.

Sonnenuntergang

Jaja, ich weiß, schon tausend mal gesehen, schon millionenfach fotografiert. Trotzdem muss eine „Massenware“ deshalb nicht schlecht sein. Mir gefällts zumindest.

Salomonssiegel

Da ich nicht wußte, warum die Pflanze so heißt, habe ich mal Google befragt und einen interessanten Text gefunden:

„Der Salomonssiegel wird in zahlreichen Mythen als zauberkräftige „Springwurz“ beschrieben, die die Macht besitzt Quellen aus Felsen springen zu lassen, alle „geisterfest“ versiegelten Türen zu öffnen und verborgene Schätze zu heben, selbst wenn diese von Ungeheuern bewacht wurden. Nicht jede Weißwurz besitze jedoch diese Zauberkraft, nur bestimmte Vögel, wie der Specht oder der Wiedehopf fänden die zauberischen Wurzeln.

Auch König Salomon himself wusste um die geheimnisvolle Macht der Zauberwurzel und sprengte mit ihrer Hilfe einen Felsen, der ihm beim Tempelbau im Wege stand. Ein Kuriosum am Rande: Da die Springwurz auch im Ruf stand Fesseln und Eisenketten zu sprengen war es per Erlass bis in 16. Jahrhundert Gefangenen verboten die Wurzel zu verwenden.

Auf die Springwurz werde man auch aufmerksam, weil an der Pflanze Sensen zerschellen und vorbeilaufenden Pferden die Hufe abspringen.

Bei den Kickapo-Indianern Nordmexikos galt eine Salomonssiegelart als wichtigste magische Pflanze. Sie durfte nur vom Clanführer gesammelt werden, der sie zum Neujahrsfest an die Stammesmitglieder verteilte, um diese vor Krankheit und Unglück zu schützen. Die Wurzel hatte auch die Aufgabe Paare stärker miteinander zu verbinden.

Im Zentraleuropäischen Volksbrauchtum kannte man einige Verwendungen des Salomonssiegels:
Man vergrub den Wurzelstock des Salomonssiegels unter dem Futtertrog im Viehstall, um Unheil fern zu halten. Im Fichtelgebirge wurde im 18 Jahrhundert der pulverisierte Salomonssiegel zusammen mit zermalenen Schneckenhäusern als Mittel gegen Viehseuchen eingesetzt.“
aus Pflanzenrad

Geborgen…

…in einer Blüte. Die Staubblätter stehen dort, als ob sie von den Blütenblättern geschützt werden. Vielleicht tun sie das auch. Und auch wenn heute viele unserer Zeitgenossen mit breiter Brust und lauten Worten durch die Welt marschieren, brauchen auch diese hin und wieder einen Ort, an dem sie sich zurückziehen können.

Gegen den Regen…

…weil es hier schüttet mal ein fröhliches Foto, ohne Trauer, Schmerz etc.
Dennoch scheint der Sommer wohl vorbei zu sein. Aber wenn es jetzt auch weniger Blumen gibt, werden jetzt die Blätter der Bäume bunt.

Landschaft im Abendlicht

Heute ein Bild der Alp Flix aus Graubünden, unserem diesjährigen Urlaubsort. Eine wunderschöne Forschungsalm mit wenigen Bewohnern, dafür unglaublichen Blumenwiesen. Es gibt Ruhe, Stille satt und viel zu sehen, wenn man genau hinsieht. Naturschutz steht hier an erster Stelle. Da ich mit den Kindern in eine neue Welt eingetaucht bin, die sie in dieser Form nicht kannten, auf der Alp gibt es gar keinen Wohlstandsluxus (ein Glück), ergab sich für die Kinder schnell die Möglichkeit neue Rituale für die Tagesabläufe zu gestalten.

Spot on

Wie von einem Spotlicht scheinen die Staubgefässe des Mohns beleuchtet zu sein. Ein wenig erinnert mich das Bild an einen Bühnenaufbau eines Theaterstückes.

Rittersporn

Bei Beckum gibt eine Wiese, auf der weißer Rittersporn wächst, der sich natürlich schön in s/w abbilden lässt.