weiße Blume

Manchmal ist man unterwegs und sieht irgendwo eine einzelne Blume, alleine zwischen anderen Pflanzen. Sie blüht unbeirrt alleine, aber zieht doch die Blicke auf sich, weil sie ein Farbpunkt im Grünen ist. Die kleinen Dinge machen es aus, nicht die großen Gesten, das laute Getöse. Ähnlich einer Beziehung. Man spricht nicht ständig über große lebensentscheidende Strategien, sondern berichtet beispielsweise davon, dass man gerade den Mülleimer weggestellt hat oder die Kerze vom Tisch genommen hat. Nichts besonderes eigentlich, aber für das gemeinsame Leben entscheidend.

5 Kommentare
  1. Rüdiger Schwahn
    Rüdiger Schwahn says:

    Und manchmal ist es so, dass ich diese Blume oder einen wunderbaren Pilz genüßlich mit dem rechten Fuß wegkicke und eine gewisse Befriedigung dabei empfinde weil ich nicht so reagiert habe wie die “sozial” gestrickte Norm es von mir verlangt, es ist genau so wie nachts bei Rot über die Ampel zu fahren oder nachts eine Abkürzung zu finden indem ich links in den Kreisverkehr fahre! Wir haben es gelernt wie man sich sozial und gefällig zu benehmen und zu verhalten hat, nur höchstens 10% unserer Mitbürger haben es wirklich verinnerlicht – der Rest läuft scheinheilig durch die Welt und muß viel Kraft aufwenden um ehrlich zu wirken !!

  2. Alexandra
    Alexandra says:

    Das Kleine,
    Das Leise,
    Das Wenige,
    Das Stille,
    Das Leichte,
    Das Einfache,
    das ist doch wirklich das, was Leben ausmacht, was berührt.

  3. Ralf Knüfken
    Ralf Knüfken says:

    Die vielen, vielen Kleinigkeiten machen das große ganze, find ich auch.
    kleiner Gruß aus Gahlen 🙂

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